Tragwerksplanung für Neubau eines Pflegeheims und Umbau zu Wohnraum

Kreszentia-Stift Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts

Status
Offen
Angebotsfrist
27.10.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Kreszentia-Stift Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
24.09.2026
Originalbekanntmachung
plattform.aumass.de
Bekanntmachungsnummer
657742-2026
Verfahrensnummer
552bd372-36ea-4c82-816f-2332c623b708
CPV-Codes
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung (71327000)

Kurzbeschreibung

Das Kreszentia-Stift in München beauftragt die Tragwerksplanung für den Neubau eines Pflegeheims mit rund 150 stationären Pflegeplätzen sowie für die Sanierung und den Umbau bestehender Gebäude zu Wohnraum für Mitarbeitende und Studierende. Gesucht sind Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Zunächst werden die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt; die weiteren Phasen können stufenweise abgerufen werden.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Neubau eines Pflegeheims und Sanierung/Umbau des Bestandspflegeheims zu Studenten-/ Mitarbeiterwohnen - Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß §§49 ff. HOAI Das Kreszentia-Stift ist ein traditionsreiches Wohnstift und Pflegeheim in der Münchner Innenstadt und dient seit 1859 der Betreuung und Pflege älterer Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Pflegesituationen. Die bestehende Anlage umfasst mehrere Gebäudeteile unterschiedlichen Alters und weist sowohl vollstationäre Pflegebereiche als auch Angebote des barrierefreien Wohnens sowie ergänzende Nutzungen auf. Die baulichen Strukturen entsprechen in weiten Teilen nicht mehr den heutigen und künftig zu erwartenden Anforderungen an ein modernes Pflege-, Betreuungs- und Wohnkonzept. Insbesondere die Grundrisse, Zimmergrößen, Erschließungswege, technischen Anlagen sowie die energetische und brandschutztechnische Ausstattung erfüllen die aktuellen funktionalen, pflegerischen und rechtlichen Standards nur eingeschränkt. Zudem bestehen erhebliche Einschränkungen hinsichtlich Barrierefreiheit, Wirtschaftlichkeit des Betriebs sowie der langfristigen Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Pflegekonzepte. Vor diesem Hintergrund wurden in den vergangenen Jahren unterschiedliche Varianten zur Weiterentwicklung des Standorts untersucht. Im Ergebnis wurde festgelegt, dass der Neubau des Pflegeheims die zentrale Projektmaßnahme darstellt. Ziel ist die Umsetzung eines zukunftsfähigen Pflege-Betreuungs- und Wohnkonzepts mit insgesamt rund 150 vollstationären Pflegeplätzen, organisiert in überschaubaren Wohngruppen. Die Bestandsgebäude (Haus 2 und Haus 3) sollen einer neuen Nutzung zugeführt und entsprechend baulich angepasst werden. Vorgesehen ist hier insbesondere die Schaffung von Wohnraum für Mitarbeiter und Studenten sowie ggf. eine Kindertagesstätte. Die Planung umfasst neben Sanierungs-, Umbau- und Neubaumaßnahmen auch die Neuordnung der inneren und äußeren Erschließung, die funktionale Verknüpfung der Gebäudeteile sowie die Gestaltung und Nutzung der Freianlagen als Aufenthalts-, Erholungs- und Begegnungsräume für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher. Zudem ist Öffnung des Stifts ins Quartier geplant. Es ist beabsichtigt, folgende Leistungen zu beauftragen: Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI, LP 1-6 Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-2 gemäß HOAI beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Neubau eines Pflegeheims und Sanierung/Umbau des Bestandspflegeheims zu Studenten-/ Mitarbeiterwohnen - Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß §§49 ff. HOAI

    Neubau eines Pflegeheims und Sanierung/Umbau des Bestandspflegeheims zu Studenten-/ Mitarbeiterwohnen - Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß §§49 ff. HOAI Das Kreszentia-Stift ist ein traditionsreiches Wohnstift und Pflegeheim in der Münchner Innenstadt und dient seit 1859 der Betreuung und Pflege älterer Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Pflegesituationen. Die bestehende Anlage umfasst mehrere Gebäudeteile unterschiedlichen Alters und weist sowohl vollstationäre Pflegebereiche als auch Angebote des barrierefreien Wohnens sowie ergänzende Nutzungen auf. Die baulichen Strukturen entsprechen in weiten Teilen nicht mehr den heutigen und künftig zu erwartenden Anforderungen an ein modernes Pflege-, Betreuungs- und Wohnkonzept. Insbesondere die Grundrisse, Zimmergrößen, Erschließungswege, technischen Anlagen sowie die energetische und brandschutztechnische Ausstattung erfüllen die aktuellen funktionalen, pflegerischen und rechtlichen Standards nur eingeschränkt. Zudem bestehen erhebliche Einschränkungen hinsichtlich Barrierefreiheit, Wirtschaftlichkeit des Betriebs sowie der langfristigen Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Pflegekonzepte. Vor diesem Hintergrund wurden in den vergangenen Jahren unterschiedliche Varianten zur Weiterentwicklung des Standorts untersucht. Im Ergebnis wurde festgelegt, dass der Neubau des Pflegeheims die zentrale Projektmaßnahme darstellt. Ziel ist die Umsetzung eines zukunftsfähigen Pflege-Betreuungs- und Wohnkonzepts mit insgesamt rund 150 vollstationären Pflegeplätzen, organisiert in überschaubaren Wohngruppen. Die Bestandsgebäude (Haus 2 und Haus 3) sollen einer neuen Nutzung zugeführt und entsprechend baulich angepasst werden. Vorgesehen ist hier insbesondere die Schaffung von Wohnraum für Mitarbeiter und Studenten sowie ggf. eine Kindertagesstätte. Die Planung umfasst neben Sanierungs-, Umbau- und Neubaumaßnahmen auch die Neuordnung der inneren und äußeren Erschließung, die funktionale Verknüpfung der Gebäudeteile sowie die Gestaltung und Nutzung der Freianlagen als Aufenthalts-, Erholungs- und Begegnungsräume für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher. Zudem ist Öffnung des Stifts ins Quartier geplant. Es ist beabsichtigt, folgende Leistungen zu beauftragen: Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI, LP 1-6 Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1-2 gemäß HOAI beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Anforderungen an deinen Betrieb

Ausschlussgründe (namentlich §§ 123, 124 GWB [= Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung], § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt) werden dem deutschen Recht entsprechend geprüft. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen gemäß § 56 VgV nachzufordern, erläutern oder vervollständigen zu lassen. Fehlerhafte Unterlagen werden nicht nachgefordert.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Neubau eines Pflegeheims und Sanierung/Umbau des Bestandspflegeheims zu Studenten-/ Mitarbeiterwohnen - Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6 gemäß §§49 ff. HOAI

Personelle Besetzung: - Projektleitung: Benennung der Projektleitung mit Darlegung des persönlichen Erfahrungshintergrundes (u. a. Lebenslauf und Referenzprojekte) bzw. der persönlichen Kenntnisse sowie der Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit). Gewichtung = 10 % - Stellvertretende Projektleitung: Benennung der stellvertretenden Projektleitung mit Darlegung des persönlichen Erfahrungshintergrundes (u. a. Lebenslauf und Referenzprojekte) bzw. der persönlichen Kenntnisse sowie der Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit). Gewichtung = 5 % - Projektbearbeitende (Mitarbeiter:innen für die einzelnen Teilaufgaben): Vorstellung der vorgesehenen Projektmitarbeitenden mit Darstellung der zeitlichen Verfügbarkeit bzw. Einbindung in andere Projekte. Darstellung der vorgesehenen Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams. Gewichtung = 5 % - Projektbearbeitende (Objektüberwachung): Vorstellung der vorgesehenen Projektmitarbeitenden mit Darstellung der zeitlichen Verfügbarkeit bzw. Einbindung in andere Projekte. Darstellung der vorgesehenen Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams. Gewichtung = 5 % - Darstellung der kurzfristigen Verfügbarkeit vor Ort in Planungs- und Ausführungsphase. Gewichtung = 10 %
35 %
Fachtechnische Lösungsansätze: Darstellung der Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen anhand von praktischen Beispielen. Die Darstellung soll in Bezug auf den zu vergebenen Auftrag anhand realisierter Bauprojekte, die mit dem geplanten Vorhaben vergleichbar sind, erfolgen und kann durch Zeichnungen, Skizzen, Diagramme, Tabellen u. ä., die die Arbeitsweise verdeutlichen, ergänzend verdeutlicht werden. Es sollen Ansätze der Problemlösungen und Lösungsmöglichkeiten in folgenden Maßnahmenbereichen vorgestellt werden, die im Auftragsfall für die ausschreibungsgegenständliche Maßnahme Anwendung finden. Maßnahmen zur: ▪ Ablauforganisation im Projektteam und mit den Planungsbeteiligten ▪ Qualitätssicherung ▪ Kostensicherung und -optimierung ▪ Terminsicherung Gewichtung = 10 % - Gestalterische und funktionale Umsetzung. Gewichtung = 10 % - Nachhaltigkeit. Gewichtung = 10 %
30 %
Strukturelle Herangehensweise an das Projekt - Strukturelle Herangehensweise / Analyse der Projektaufgabe mit Darstellung der erwarteten Schwierigkeiten. Gewichtung = 20 %
20 %
Honorarangebot Die Honorarkonditionen sind mittels des zur Verfügung gestellten Honorarformblattes anzubieten. Gewichtung = 15 %
15 %

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Ausschlussgründe (namentlich §§ 123, 124 GWB [= Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung], § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt) werden dem deutschen Recht entsprechend geprüft. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende oder unvollständige Unterlagen gemäß § 56 VgV nachzufordern, erläutern oder vervollständigen zu lassen. Fehlerhafte Unterlagen werden nicht nachgefordert.

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