Tragwerksplanung für die Sanierung von Hörsälen und Lüftungsanlagen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Was wird ausgeschrieben
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW schreibt Leistungen der Tragwerksplanung für die Sanierung eines Bestandshörsaalgebäudes auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf aus. Der Auftrag umfasst die statische Prüfung und Planung im Zuge des Austauschs von Lüftungsanlagen in zehn Hörsälen und einer Cafeteria sowie die Prüfung der Bestandsfassade und -dächer. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 18. Juni 2026.
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Tragwerksplanung
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sucht einen Tragwerksplaner für ein Sanierungsprojekt an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Dabei geht es um die statische Begleitung beim Austausch von Lüftungsanlagen in zehn Hörsälen und einer Cafeteria. Zusätzlich müssen die Bestandsfassade und die Dächer der Gebäude auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden, um die Sanierung in Bezug auf Barrierefreiheit und Energieeffizienz zu ermöglichen. Da es sich um ein öffentliches Vergabeverfahren handelt, müssen Bieter zwingend alle geforderten Unterlagen wie Bieterbögen und Konzepte vollständig einreichen, da fehlende Dokumente nicht nachgefordert werden.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123 GWB
- Einhaltung des Mindestlohngesetzes
- Vollständige Einreichung des Bieterbogens
- Vollständige Einreichung der bepreisten Anlage 5
- Einreichung des geforderten Konzeptes (Präsentation)
- Vollständiges Formblatt zur verantwortlichen Erfahrung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 124 GWB - § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie sämtliche Ausschlussgründe nach § 123 GWB - Ein fehlender bzw. nicht vollständig ausgefüllter Bieterbogen wird nicht nachgefordert - Eine fehlende bzw. nicht bepreiste Anlage 5 (RLT25 Anlage 5_TWP-FP.xlsx) wird nicht nachgefordert - Ein fehlendes Konzept (Präsentation) wird nicht nachgefordert - Ein fehlendes bzw. nicht ausgefülltes Formblatt Verantwortliche Erfahrung wird nicht nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotBei der eingeforderten Leistung handelt es sich um die Tragwerksplanung für ein Bestandshörsaalgebäude auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Hier sollen die Lüftungsanlagen von 10 Hörsälen und einer Cafeteria ausgetauscht werden. Die Hörsäle sollen in Bezug auf Barrierefreiheit, Schadstofffreiheit, energetisch und optisch saniert werden. Außerdem soll die Bestandsfassade, ca. 260lfdm auf Tragfähigkeit geprüft werden. Des Weiteren sollen die Bestandsdächer der Hörsäle für die Errichtung von Photovoltaikanlagen überprüft werden. Das Tragsystem der 10 Hörsäle besteht aus Stahlfachwerkträgern mit Flachdach, die vorgelagerte, verbindende Wandelhalle, aus einer Stahlbetonstützenkonstruktion im Rastersystem mit Flachdach. Die Tragwerksplanung soll baubegleitend erfolgen und diverse Bauzustande wie z. B. neu einzubringenden Lasten aus z. B. RLT-Anlagen, neue Decke, neue Leitungsführung berücksichtigen. Im Zuge der Planung wird eine CFD-Simulation durchgeführt. (Simulationen zur Überprüfung und Optimierung der Raumluftströmung und der thermischen Verhältnisse an Hand eines Durchschnittshörsaals). Aus dieser Simulation könnte zum Beispiel ein Aufstellen von Lüftungsgeräten auf dem Bestandsdach resultieren. Die genehmigte Bestandsstatik aus dem Jahr 1972, besteht aus diversen, der Große des Baus angemessenen Ordnern. Diese wurden bereits eingescannt und liegen digital vor. In der Grundlagenermittlung wird davon ausgegangen, dass der zukünftige Tragwerksplaner diese sichtet und analysiert. Seit 2024 steht das Gebäude unter vorläufigem Denkmalschutz.
Zeitplan
- 18. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung