Tragwerksplanung für den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungswache in Riedstadt

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Riedstadt plant den Neubau einer kombinierten Feuerwehr- und Rettungswache am Standort K156/B44. Hierfür werden Leistungen der Tragwerksplanung ausgeschrieben, die sowohl eingeschossige Hallenbereiche als auch zweigeschossige Verwaltungs- und Sozialbereiche umfassen. Die Projektlaufzeit beträgt ca. 1050 Tage.
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Leistungen der Tragwerksplanung
Die Stadt Riedstadt schreibt die Tragwerksplanung für den Neubau einer gemeinsamen Feuerwehr- und Rettungswache aus. Das Gebäude soll als zentraler Standort für die Freiwillige Feuerwehr und den Rettungsdienst dienen und umfasst neben Fahrzeughallen auch Verwaltungs- und Sozialräume. Die Planung erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 1050 Tagen und erfordert Expertise in der Konstruktion von funktionalen Zweckbauten. Bieter müssen ihre Eignung durch spezifische Referenzprojekte nachweisen und formale Erklärungen zu Tariftreue und Umweltverträglichkeit einreichen.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Nachweis von Referenzprojekten für Tragwerksplanung mittels Formblättern
- Nachweis leitender Position bei Referenzen aus früheren Tätigkeiten
- Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn
- Eigenerklärung zur EU-Sanktionsverordnung
- Nachweis zur Umweltverträglichkeit (EMAS)
- Bewerbergemeinschaftserklärung bei Bietergemeinschaften
- Verpflichtungserklärung bei Eignungsleihe gemäß § 47 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Rückfragen zum Verfahren sind bis spätestens 10 Tage vor Fristende über die Vergabeplattform einzureichen. Referenzen als Nachweis der Eignung: Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Formblättern "Referenzprojekt Tragwerksplanung" (siehe Vergabeunterlagen) beschrieben sind. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden. Neben den im Teilnahmeantrag unter Punkt 2.1 abzugebenden Erklärungen sind folgende Erklärungen dem Teilnahmeantrag in Form separater, vollständig ausgefüllter Formblätter beizulegen. Eine unterlassene bzw. nicht vollständige Erklärung kann zum Ausschluss führen (Formblätter sind Teil der Vergabeunterlagen): - Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn - Eigenerklärung zur EU-Sanktionsverordnung - EMAS - Zusätzliche Vereinbarungen zur Umweltverträglichkeit Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte "Bewerbergemeinschaftserklärung" (Teil der Vergabeunterlagen) einzureichen. Bei Vorliegen einer Eignungsleihe muss mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Formblatt Teil der Vergabeunterlagen) zu führen.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Maßnahme ist der Neubau eines Feuerwehrhauses für die Stadt Riedstadt am Standort K156/Kreuzung B44. Das Gebäude dient als gemeinsamer Standort für die Freiwillige Feuerwehr sowie den Rettungsdienst und vereint Einsatz-, Verwaltungs-, Ausbildungs- und Sozialbereiche in einem funktional gegliederten Neubau. Das Gebäudekonzept gliedert sich in eingeschossige Hallenbereiche sowie zweigeschossige Verwaltungs- und Sozialbereiche. Die Hallen sind als wirtschaftliche Hallenkonstruktionen vorgesehen. Im Bereich der Feuerwehr werden diese als Back-to-Back-Hallen mit einer Spannweite von ca. 26 m ausgebildet. Die zweigeschossigen Werkstatt-, Verwaltungs- und Sozialbereiche sind in konventioneller Massivbauweise geplant. Im Erdgeschoss befinden sich neben den Fahrzeughallen die zugehörigen Werkstatt-, Lager- und Technikbereiche sowie Wasch- und Rüsthalle. Ergänzt werden diese durch Alarm- und Umkleidebereiche mit Schwarz-Weiß-Trennung, Atemschutzwerkstatt, Kleiderkammer sowie Logistik- und Verwaltungsräume. Die Funktionsabläufe sind auf kurze Einsatzwege und eine klare Trennung zwischen Einsatz- und Aufenthaltsbereichen ausgelegt. Das Obergeschoss umfasst die Verwaltungs- und Führungsbereiche der Feuerwehr, eine Einsatzleitzentrale, Besprechungs- und Büroräume sowie Schulungs-, Aufenthalts- und Sozialräume. Darüber hinaus sind Küchen- und Aufenthaltsbereiche, Räume für die Jugendfeuerwehr und den Förderverein sowie Dachterrassen vorgesehen. Das Verwaltungs- und Sozialgebäude ist so zu konzipieren, dass eine spätere Aufstockung der Obergeschosse konstruktiv berücksichtigt werden kann. Die Außenanlagen umfassen getrennte Alarm- und Besucherzufahrten, Alarm- und Besucherstellplätze, Bewegungs- und Aufstellflächen für Einsatzfahrzeuge sowie Übungsflächen. Das Gesamtkonzept berücksichtigt darüber hinaus Erweiterungsflächen für zusätzliche Hallen- und Gebäudeteile, um eine langfristige Anpassung an zukünftige Anforderungen zu ermöglichen. Folgende besonderen Leistungen sind neben den Grundleistungen in den einzelnen Leistungsphasen gemäß § 51 iVm. Anl.14 HOAI zu erbringen: - LPH 3: Nachweise der Erdbebensicherung - LPH 8 Teilnahme an Baubesprechungen - LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen - LPH 8: Kontrolle der Betonherstellung und -verarbeitung auf der Baustelle in besonderen Fällen sowie Auswertung der Güteprüfung Optional ist noch folgende besondere Leistung zu erbringen: - Nachweise zum konstruktiven Brandschutz (Heißbemessung) - optional - Stufenweise Beauftragung: Aktuell gilt es Baurecht zu schaffen, d.h. ein vorhabenbezogener Bebauungsplan muss vorab zur Satzungsreife gebracht werden. Eine Bearbeitung soll direkt nach Beauftragung starten. Eine stufenweise Beauftragung (Stufe 1: LPH 1-3) ist erforderlich. Zusätzlich wird es innerhalb der Stufe 1 eine Unterbrechung der Bearbeitung bis zum Satzungsbeschluss geben. Nähere Erläuterungen zu der stufenweisen Beauftragung befinden sich in dem Dokument 'Bedingungen'. Die weitere Planung ist in enger Abstimmung mit dem bereits beauftragten Objektplaner Gebäude und Freianlagen auszuführen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality40%
Projektteam/Projektorganisation, siehe Anlage 1 und 9
- quality30%
Projektanalyse/Herangehensweise, siehe Anlage 1 und 9
- price30%
Preis
Zeitplan
- 2. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 3. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung