Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
19. Dez. 2023
Totalunternehmervertrag für den Umbau des Betriebshofs Säntisstraße in Berlin

Was wird ausgeschrieben
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beauftragen einen Totalunternehmer mit der Entwicklung, Planung und dem Umbau des Betriebshofs Säntisstraße in Berlin-Marienfelde. Das Projekt umfasst den Bau eines Verwaltungsgebäudes, einer Werkstatt- und Servicehalle sowie die Installation der notwendigen Ladeinfrastruktur für die Elektrifizierung der Busflotte. Die Maßnahme ist Teil der Strategie zur vollständigen Dekarbonisierung des Berliner Busverkehrs bis 2030.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Zuge der Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb bis zum Jahr 2030 ist von der BVG die Neuerrichtung des sogenannten Betriebshof Säntisstraße vorgesehen. Dieser liegt im Süden Berlins, im Stadtteil Marienfelde des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Zur Ausstattung des Standort Säntisstraße zählen • ein Verwaltungsgebäude, • eine Werkstatthalle, • eine Servicehalle sowie Ladeinfrastruktur. Gegenstand dieses Vertrages sind die Entwicklung, Planung und der Umbau des bestehenden Betriebshofes Säntisstraße, inklusive aller im Vertrag und seinen Anlagen definierten Teilmaßnahmen. Der AN übernimmt die Funktion eines Totalunternehmers.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen den Umbau ihres Betriebshofs in der Säntisstraße in Berlin-Marienfelde, um diesen für die geplante Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb fit zu machen. Ein Totalunternehmer soll dabei die gesamte Planung und Umsetzung übernehmen, was den Bau von Verwaltungs- und Werkstattgebäuden sowie die Einrichtung der Ladeinfrastruktur beinhaltet. Dieses Projekt ist ein wesentlicher Baustein, damit die BVG ihr Ziel erreichen kann, den gesamten Busverkehr in Berlin bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu gestalten. Da es sich um ein Großprojekt im Bereich der Infrastruktur handelt, ist mit einem hohen Investitionsvolumen zu rechnen.
Aufteilung in Lose
1 LotNach dem Verkehrsvertrag mit dem Senat Berlin verpflichtet sich die BVG bis 2030 den Busverkehr vollkommen zu dekarbonisieren um damit den Anforderungen aus dem Mobilitätsgesetz Berlin gerecht zu werden. Dazu wird die Busflotte vollständig auf Elektromobilität umgestellt. Aufgrund anderer Betriebsabläufe, gestiegenen Fahrgastzahlen und damit höheren Fahrzeugzahlen besteht ein erhöhter Flächenbedarf für die Betriebshöfe im Berliner Stadtgebiet. Im Zuge dieser Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb ist von den BVG die Neuerrichtung des sogenannten Betriebshof Säntisstraße vorgesehen. Dieser liegt im Süden Berlins, im Stadtteil Marienfelde des Bezirks Tempelhof-Schöneberg und wird auf einer ehemaligen Kleingartenanlage errichtet. Zur Ausstattung des Standorts Säntisstraße zählen ein Verwaltungsgebäude, eine Werkstatthalle, eine Servicehalle sowie die Abstellflächen der Fahrzeuge mit der notwendigen Ladeinfrastruktur und den Außenanlagen. Am Standort kommt es zur Übernahme und Rückgabe der Fahrzeuge durch die Fahrer, Abstellung und Aufladung der Fahrzeuge sowie Reinigung, technische Wartungen und Instandhaltungsmaßnahmen. Im Verwaltungsgebäude finden neben Räumlichkeiten für Bürotätigkeiten, die zum Betrieb des Fahrverkehrs und der Werkstätten notwendig sind, auch Schulungsräume, eine Kantine sowie ein Fitnessraum Platz. In einer Tiefgarage werden Mitarbeitende Ihre Fahrzeuge abstellen können. Zur Zeit beruht das Layout des Standort Säntisstraße auf den Teilflächen A+C, bei voraussichtlicher Beräumung der Teilfläche B (frühestmöglicher Zeitpunkt 2039), kann der Betriebshof flächentechnisch erweitert werden. Das Projekt steht nach der Fertigstellung der Machbarkeitsstudie aktuell vor der Ausschreibung und Vergabe der Planungs- und Bauleistungen. Diese Leistungen sollen an einen Totalunternehmer vergeben werden. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Betriebshofs Säntisstraße ist für Ende 2026 unabdingbar, da die im Rahmen des Förderprogramms "BIG 2025" bestellten Busse zu diesem Zeitpunkt dem Betriebshof zugeordnet werden sollen. Zur Abwicklung des Busbetriebes muss die Funktionalität des Betriebshofes daher zum Ende 2026 vollständig gewährt sein. Die Grundlage bildet eine Funktionale Leistungsbeschreibung. Gegenstand dieses Vertrages sind die Entwicklung, Planung und der Umbau des bestehenden Betriebshofes Säntisstraße, inklusive aller im Vertrag und seinen Anlagen definierten Teilmaßnahmen. Der AN übernimmt die Funktion eines Totalunternehmers. Der Unternehmer schuldet die schlüsselfertige Planung und Erstellung zum Maxiamalfestpreis im Rahmen eines GMP-Modells. Der AG behält sich folgende Vertragskonstruktion vor: Der AG behält sich eine Modifizierung des aktuell gewählten Vertragskonstrukts vor.
Zeitplan
- 16. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Dez. 2023Zuschlag erteilt