Tiefbauarbeiten für die Erweiterung der Christian-Reichart-Schule in Erfurt
Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt Erfurt vergibt Erd- und Tiefbauarbeiten für die Erweiterung der Grundschule 19. Der Auftrag umfasst das Abtragen von Gras und Oberboden, das Ausheben und Verwerten von Erdreich, das Herstellen einer Planumsschicht sowie das Einlegen von Geotextilien und den Aufbau einer ungebundenen Tragschicht. Die Arbeiten sind in mehrere Bauabschnitte gegliedert und werden ausschließlich nach dem günstigsten Preis vergeben. Ein offizieller Schätzwert wird in der Bekanntmachung nicht genannt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Erweiterung Grundschule 19, "Christian Reichart-Schule", Im Gebreite 34, 99094 Erfurt - Tiefbauarbeiten 2. und 3. BA
Die Stadt Erfurt sucht ein Bauunternehmen für Erd- und Tiefbauarbeiten an der Erweiterung der Christian-Reichart-Schule. Konkret geht es um das Abtragen von Gras und Oberboden, das Ausheben und Verwerten von Erdreich, das Herstellen einer Planumsschicht sowie das Einlegen von Geotextilien und den Aufbau einer ungebundenen Tragschicht. Die Arbeiten sind technologisch bedingt in mehrere Bauabschnitte unterteilt und werden ausschließlich nach dem Preis kriterium vergeben. Der geschätzte Auftragswert liegt im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Eurobereich, was dem typischen Umfang für kommunale Schul-Erweiterungen entspricht.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung nach VOB/A
- Nachweis der Einhaltung von Sanktionsverordnungen
- Keine Ausschlussgründe nach § 123/124 GWB
- Einhaltung des Thüringer Vergabegesetzes (ThürVgG)
- Fähigkeit zur Nachreichung unvollständiger Unterlagen nach § 16a EU VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
I. Angabe mittels Eigenerklärung (z.B. im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung für Bauleistungen" - Bestandteil der Vergabeunterlagen bzw. Erklärung Selbstreinigung gem. § 125 GWB). Zwingende Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 GWB: 1. § 129 des Strafgesetzbuchs (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), 2. § 89c StGB (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 StGB zu begehen, 3. § 261 StGB (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), 4. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 5. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 6. § 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), 7. § 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern sowie unzulässige Interessenwahrnehmung), 8. den §§ 333 und 334 StGB (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a StGB (Ausländische und internationale Bedienstete), 9. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder 10. den §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a StGB (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung) ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Fakultative Ausschlussgründe gem. § 124 Abs. 1 GWB: 1. das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat, 2. das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, 3. das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden, 4. der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, 5. ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann, 6. eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann, 7. das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, 8. das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln, oder 9. das Unternehmen a) versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ II. Angabe mittels Eigenerklärung (Formblatt "Eigenerklärung zur Umsetzung Sanktionsverordnung" - Bestandteil der Vergabeunterlagen): RUS-Sanktionen: Umsetzung von Artikel 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates v. 21.07.2022 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Angabe mittels Eigenerklärung (Formblatt "Eigenerklärung zum ThürVgG" - Bestandteil der Vergabeunterlage): Die Vergabe unterliegt den Regelungen des Thüringer Vergabegesetzes (ThürVgG). Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 16a EU VOB/A: Der öffentliche Auftraggeber muss Bieter, die für den Zuschlag in Betracht kommen, unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen – insbesondere Erklärungen, Angaben oder Nachweise – nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen – insbesondere Erklärungen, Produkt- und sonstige Angaben oder Nachweise – nachzureichen oder zu vervollständigen (Nachforderung). Fehlende Preisangaben dürfen nicht nachgefordert werden. Dies gilt nicht für Angebote, bei denen lediglich in unwesentlichen Positionen die Angabe des Preises fehlt und sowohl durch die Außerachtlassung dieser Positionen der Wettbewerb und die Wertungsreihenfolge nicht beeinträchtigt werden als auch bei Wertung dieser Positionen mit dem jeweils höchsten Wettbewerbspreis.
Aufteilung in Lose
1 LotTiefbauarbeiten 2. und 3. BA Die Tiefbauarbeiten sind in mehrere Bauabschnitte gegliedert, da es zu technologisch bedingten Unterbrechungen kommt. -800 m² Rasen abtragen -170 m³ Oberboden abtragen -300m³ Boden HB B-D1 ausheben, transportieren aus ZL inkl. Beprobung -1000m² Feinplanum herstellen Schachtungssohle -540 t Boden HB B-D1 verwerten -300 m²Erdstoffaustausch verdichtungsfähiger Erdstoff -1000 m² Geotextil Filter-/Trennschicht Bodenaustausch anstehender Boden -360m³ Aushub ungebundene Schichten HB A -360m³ Boden für Straßenbau profilgerecht ausheben -1500 m² Feinplanum auf Schachtungssohle herstellen, verdichten -650t Boden HB A verwerten -650t Boden HB B-D1 verwerten -1500m² Planum Ev2=100MPa -750m³Frostschutzschicht herstellen, 46 cm -50m² Asphaltbetondeckschicht -50m³ Boden für Baugruben ausheben HB B-D1 ,Zwischenlagerung -90t Boden HB B-D1 verwerten -20m³ Streifenfundament L-förmig, unbewehrt -65 Stck Steckbügel als Anschlussbügel -300 kg Bewehrung,Matten Q335 A -5 Stck Winkelstützelemente 230/120/20 150 LF 1 inkl. bauseitiger Sicherung -Dichtigkeitsprüfung von Schächten und Leitungen -Liefeung und Einbau von Schächten unterschiedlicher Größe -Herstellen Mischwasserkanal inkl. Abzweige, Muffen usw. -Einbau Regenwasserzisterne/Regenrückhaltebecken - Einbau von Drainageschächten unterschiedlicher Größe -Verlegung von Trinkwasserleitungen - 21 Stck Hülsenfundamente für Lichtmasten herstellen -Verlegung Buswendeschleife inkl. Unterhaltung -200m Schutzzaun aufstellen, vorhalten, umsetzen -135m² Asphaltbefestigung aufnehmen und entsorgen -350m² Betonsteinpflaster aufnehmen und verwerten -120m² Fallschutzmatten zurückbauen und entsorgen -15m³ bestehende Regenwasserzisterne abbrechen -200m² Hecken/Sträucher auf Stock setzen -150m² Sträucher fällen -190m² Wurzelstöcke von Hecken roden -14 Baumstümpfe roden -Bauzeitliche Zufahrt herstellen -100m³ Oberboden abtragen -420m² Feinplanum herstellen -400m² Asphalttragschicht
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
100 % Preis
Zeitplan
- 11. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung