TED·464726-2026·Schließt in 30 Tagen

TGA-Planung für den Ersatzneubau eines Multifunktionsgebäudes am Sportforum Leipzig

IngenieurdienstleistungenBauplanungÖffentliche VerwaltungBauwesenTga PlanungOeffentliche AusschreibungLeipzigSportstaettenbauIngenieurleistungenGebaeudetechnik
Auftragswert
~€350k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
4. Aug. 2026
30 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig schreibt die Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für den Ersatzneubau eines Multifunktionsgebäudes am Sportforum aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 8. Das Projekt ist Teil des Sportprogramms 2024 der Stadt Leipzig.

Vollständige Beschreibung anzeigen

TGA-Planung HLSE LPH 1-9 Anlagengruppen 1-5 und 8

VergabeHero-Einschätzung

Die LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig sucht ein Ingenieurbüro für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für einen Neubau am Sportforum. Dabei geht es um die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro (HLSE) über alle Leistungsphasen von der ersten Planung bis zur Objektbetreuung. Das neue Multifunktionsgebäude ersetzt eine nicht mehr nutzbare Laufhalle und unterstützt den Hochleistungs- und Nachwuchssport. Bewerber müssen nachweisen, dass sie über qualifiziertes Personal verfügen und bereits vergleichbare Projekte im Sport- oder öffentlichen Bauwesen erfolgreich umgesetzt haben.

Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Nachweis der beruflichen Qualifikation (Diplom/Studienabschluss oder Ingenieurkammer)
  • Projektleiter HLS: Ingenieur für Gebäudetechnik oder gleichwertig
  • Projektleiter Elt: Ingenieur für Elektrotechnik oder gleichwertig
  • Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach Studienabschluss für Projektleiter
  • Berufshaftpflichtversicherung (2 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden)
  • Mindestens 3 fest angestellte Ingenieure im Zeitraum 2023-2025
  • Zwei Referenzprojekte (ab 2016) im Bereich Sport-/Funktionsbau mit TGA-Planung

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Weitere zusätzliche Qualifikationsnachweise sind nicht erwünscht! Der/die Projektleiter(in) HLS muss über die Qualifikation Ingenieur für Gebäudetechnik oder glw. verfügen. Der/die Projektleiter(in) Elt muss über die Qualifikation Ingenieur für Elektrotechnik oder glw. verfügen Alle vorgenannten Personen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen. Formblatt Eignung inkl. Mindestanforderung zur Eignung sowie siehe Auslobung Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 2 Mio. € für Personenschäden und 2 Mio € für Sach- und Vermögensschäden führen (z.B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bietergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Besteht momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme, muss eine Bereitschaftserklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfall die Deckungssummen wie gefordert angepasst werden. Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bietergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber wird im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Abfrage beim Wettbewerbsregister für eine entsprechende Auskunft tätigen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich. Eine Bietergemeinschaft muss eine Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters vorlegen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren. Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bietergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Bietergespräch entsprechende Erklärungen nachzufordern Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in allen Jahren 2023 bis 2025 mindestens 3 Ingenieure Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mindestanforderung an zwei einzureichende Referenzen: Benennung von 2 Referenzobjekten, welche fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden ab 01.01.2016. Mindestanforderung an die erste Referenz, welche folgende Merkmale kummulativ beinhalten muss: Ref. 1 - Neubau einer Sporthalle / Sportstätte / Funktionsgebäude - Baukosten KG 300 und KG 400 mindestens 0,6 Mio € netto - TGA-Planung HLSE - LPH 2-8 erbracht Ref. 2 - Bereich Neubau Sportbau/ Gewerbebau/ Öffentliches Gebäude - TGA_Planung HLSE Eingereichte Referenzen, welche nur einen Planstand aufweisen, werden nicht gewertet.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Ersatzneubau Multifunktionsgebäude Nordanlage Sportforum - TGA-Planung HLSE

TGA-Planung HLS + Elektro Anlagengruppen 1-5 und 8 Ersatzneubau Multifunktionsgebäude auf der Nordanlage am Sportforum in Leipzig 04105 Leipzig Anlass: Mit dem Abriss der nicht mehr funktionstüchtigen Laufhalle und dem Bau einer Multifunktionshalle auf der Nordanlage des Sportforums wird ein bedeutendes Vorhaben aus dem "Sportprogramm 2024" (VI-DS-02503-NF-06) umgesetzt. Der Standort Nordanlage dient dem Hochleistungs- und Nachwuchsleistungssport in den Sportarten Leichtathletik und Judo als Trainingsstätte. Die Projektverwirklichung stellt den Abschluss der mehrjährigen Entwicklung der Nordanlage des Sportforums zu einer Leichtathletik-Trainingsstätte für den Leistungssport und zu einer Leichtathletik-Wettkampfstätte für den Nachwuchsleistungssport dar. Der Auf- und Ausbau der Leichtathletikanlage auf der Nordanlage wurde eingeleitet mit dem Beschluss, das ehemalige Zentralstadion in eine Fußball-Arena umzubauen und die enthaltenen Leichtathletikanlagen auszulagern (1999). Seit 2007 besitzt Leipzig die Anerkennung als Bundesstützpunkt Leichtathletik. Um diesen nachhaltig in Leipzig zu sichern, ist der Forderung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes nach Errichtung einer anforderungsgerechten, modernen Multifunktionshalle zu entsprechen. Maßnahmebeschreibung: Der Hallenkörper des neuen Multifunktionsgebäudes sollte rechtwinklig zur alten Laufhalle an der Südseite des Leichtathletik-Stadions entstehen. Diese Fläche ist momentan nur mit Containern für das Personal und die Pflegegeräte des Amtes für Sport bebaut. Die alte Laufhalle wird zum Großteil abgerissen, der Boden teilentsiegelt. Beide Kopfbauten an den jeweiligen Gebäudeenden sollen eingeschossig errichtet werden. Des Weiteren sieht die Studie für den eingeschossigen Mittelteil der Halle ein vorgezogenes Dach im Außenbereich vor. Dieser langgestreckte Baukörper ist für den Lauf- und Sprungbereich vorgesehen. Die lichte Höhe des Laufbereiches soll mit 4 m angenommen werden. In der neuen Multifunktionshalle sollen neben den Sprintbahnen und Sprungteststrecke Funktionsbereiche in den Kopfbauten entstehen, z. B. Umkleide- und Sanitärbereiche, Geräteraum, Lager, Garagen für Traktoren und Kleintransporter, Technikraum, Trainerbüro/ Mehrzweckraum sowie ein Foyer. (siehe Raumprogramm in der Anlage) Mit dem Angebot sind beigefügte Formblätter auszufüllen und beizufügen. Die Form der Einreichung entnehmen Sie der Auslobung. Mit dem Offenen Verfahren wird ein Büro oder Bietergemeinschaft gesucht, für die TGA-Planung LPH 1-9. Die bauliche Umsetzung der Maßnahme ist voraussichtlich in Einzellosvergabe vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst nur für die Leistungsphasen 1-4 nach HOAI. Die Beauftragung der Planungsleistungen besteht aus möglichen 2 Stufen. Stufe 1 LPH 1-4 Stufe 2 LPH 5-9 Die Weiterbeauftragung der Stufe 2 (LPH 5-9) ist als Option zu sehen, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung der nächsten Stufen besteht nicht. Mit Veröffentlichung dieser Ausschreibung auf evergabe, sind die Unterlagen zum Download bereitgestellt. Das Formblatt Eignung ist zwingend auszufüllen. Es gelten Mindestbedingungen zu Eignung. Zuschlagskriterien: siehe Auslobung Honorarangebot Gewichtung 50% Qualität Gewichtung 50%

CPV 71300000Frist 4. Aug. 2026
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 6. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 4. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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