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Technische Projektsteuerung fuer die Konversion des ehemaligen Fliegerhorsts Penzing

Bayern
Penzing, Germany·Veröffentlicht 3. Aug. 2026
IngenieurdienstleistungenProjektmanagementOeffentliche VerwaltungStadtentwicklungProjektsteuerungKonversionStaedtebauInfrastrukturOeffentliche Verwaltung
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
1. Sept. 2026
29 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Zweckverband area61 schreibt Leistungen der technischen Projektsteuerung für die Umnutzung des ehemaligen Fliegerhorst-Geländes in Penzing aus. Der Auftrag umfasst die Bestandsaufnahme, die Auswertung vorhandener Gutachten sowie die strategische Projektentwicklung für das Konversionsareal. Es handelt sich um ein komplexes städtebauliches Entwicklungsprojekt mit langfristigem Zeitrahmen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Im Jahr 2011 wurde die Gemeinde über die Aufgabe der militärischen Nutzung durch die Bundeswehr am Fliegerhorst Penzing erstmalig informiert. Die beteiligten Kommunen haben seitdem in mehreren Schritten und gestützt auf verschiedenste Gutachten ein tragfähiges und nachhaltiges Entwicklungskonzept für die Nachnutzung des ehemaligen Fliegerhorst Areals erarbeitet. Der Zweckverband area61 Innovationspunkt Penzing beabsichtigt, Leistungen der technischen Projektsteuerung im Rahmen einer Militärkonversion zu vergeben.

VergabeHero-Einschätzung

Der Zweckverband area61 Innovationspunkt Penzing sucht einen Dienstleister für die technische Projektsteuerung bei der Umwandlung des ehemaligen Militärflughafens Penzing in ein ziviles Innovationsareal. Die Aufgabe umfasst die systematische Bestandsaufnahme der Gebäude und der technischen Infrastruktur sowie die Auswertung zahlreicher bereits vorliegender Gutachten und Planungsunterlagen. Ziel ist es, die Grundlage für die weitere Entwicklung des Geländes zu schaffen. Da es sich um ein großflächiges Konversionsprojekt handelt, ist eine fundierte Erfahrung in der Projektsteuerung komplexer städtebaulicher Maßnahmen erforderlich.

Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Eigenerklaerung zu Ausschlussgruenden nach GWB
  • Nachweis zur Einhaltung von Mindestlohn- und Arbeitnehmerentsendegesetzen
  • Eigenerklaerung zum Russland-Bezug des Unternehmens
  • Einreichung des Bewerbungsbogens inklusive Projektreferenzen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat im Rahmen einer Eigenerklärung mit dem Teilnahmeantrag anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Bei Einsatz anderer Unternehmen (ARGE-Partner oder Nachunternehmer) sind die entsprechenden Erklärungen ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001TNW_Technische Projektentwicklung_area61 - Innovationspunkt Penzing - Landsberg am Lech_Militärkonversion - ehemaliges Fliegerhorst-Gelände Penzing

Bestandsaufnahme und Grundlagenermittlung Als Grundlage für alle weiteren Leistungsbausteine erfolgt zunächst eine systematische Bestandsaufnahme der Liegenschaft sowie eine strukturierte Sichtung und Auswertung aller vorhandenen Unterlagen, Gutachten und Planungsgrundlagen: - Sichtung des Areals, des Gebäudebestands sowie soweit möglich der technischen Infrastruktur - Sichtung und sukzessive Auswertung vorliegender umfangreicher Gutachten, Pläne und Bestandsunterla-gen (u. a. Altlastengutachten, Kampfmittelberichte, Leitungskataster, Schadensaufnahme Denkmalschutz, Schadstoffbelastung der Gebäude, Abbruch- und Entsorgungskonzept, Erschließungskonzept, etc. pp. ... vgl. Liste der vorhandenen Datengrundlagen und Gutachten) - Identifikation von Datenlücken und Handlungsbedarfen - Aufbereitung einer strukturierten Datenbasis als Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Rückbau und Neuerschließung Die Steuerung der Rückbau- und Erschließungsmaßnahmen stellt einen zentralen Leistungsschwerpunkt dar. Die Maßnahmen werden abschnitts- und phasenweise durchgeführt. Flächen, die für die Zwischenlagerung von Erdaushub und Abbruchmaterial genutzt werden können, sind nur eingeschränkt vorhanden: - Steuerung von Planung, Vergabe (einschließlich Verhandlung) und Ausführung für Rückbau-, Entsiege-lungs-, Spartenerschließungs- und Neuerschließungsmaßnahmen sowie baubegleitenden Maßnahmen - Koordination baubegleitender Leistungen, insbesondere Abstimmung mit Prüfingenieuren und Fachpla-nern - Schnittstellenkoordination zwischen Geschäftsstelle (ZV), Behörden und Versorgungsunternehmen. Boden- und Altlastenmanagement Angesichts der jahrzehntelangen militärischen Nutzung des Areals kommt dem Altlastenmanagement eine besonde-re Bedeutung zu: - Auswertung vorhandener Unterlagen sowie Defizitanalyse hinsichtlich Boden- und Altlastenrisiken - ggf. Koordination von laufenden Kampfmittel-, Schadstoff- und Altlastenuntersuchungen, die durch Bau-maßnahmen ausgelöst werden - Entwicklung eines Leistungsbildes und Vorbereitung der Ausschreibungen sowie Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Vergabe-/Vertragsmodelle; in Abstimmung mit u.a. der zuständigen Umweltbehörden - Begleitung der Vergaben und Steuerung der Sanierungsmaßnahmen. Schnittstellenmanagement Städtebau Die technische Projektsteuerung ist in enger Abstimmung mit der parallel beauftragten städtebaulichen Projektent-wicklung zu erbringen: - Regelmäßige Abstimmung und Koordinierung mit dem Dienstleister der städtebaulichen Projektentwick-lung - Sicherstellung der Konsistenz zwischen technischen Maßnahmen, Erschließungskonzepten und städtebau-lichen Zielsetzungen, insbesondere hinsichtlich Schnittstellendefinition und Abhängigkeiten in der Umset-zungsreihenfolge

CPV 70110000, 71530000, 71410000, 71420000, 71300000, 71320000, 71242000, 71541000, 73220000
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 3. Aug. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 1. Sept. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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