Technische Planungsleistungen für die grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße in Gießen
Was wird ausgeschrieben
Die Universitätsstadt Gießen schreibt technische Planungsleistungen für die grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 für eine hochbelastete Hauptverkehrsstraße. Das Projekt zielt auf eine umfassende Neugestaltung inklusive Rad- und Gehwegen sowie ökologischer Aufwertung ab.
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Grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße Technische Planungsleistung für Verkehrsanlagen
Die Stadt Gießen plant die grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße, einer wichtigen Hauptverkehrsader, die das Stadtzentrum mit den östlichen Vororten verbindet. Gesucht wird ein Ingenieurbüro für die technische Planung der Verkehrsanlagen in den Leistungsphasen 1 bis 6, was von der Grundlagenermittlung bis zur Vorbereitung der Vergabe reicht. Ziel des Projekts ist es, die Straße moderner, sicherer für Radfahrer und Fußgänger sowie ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Der geschätzte Auftragswert liegt bei 400.000 Euro. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Grundhafte Erneuerung der Grünberger Straße)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB
- Einreichung des Formblatts 124 Hessen
- Einhaltung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
- Einhaltung des Mindestlohngesetzes
- Einhaltung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes
- Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Zusätzlich zu den in Artikel 57 der Richtlinie 2014/24/EU genannten Ausschlussgründen gelten die nationalen Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB). Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass Unternehmen gemäß §§ 123 und 124 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können, wenn zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen. Die Bieter haben eine Eigenerklärung in dem Formblatt 124 Hessen über das Nichtvorliegen solcher Ausschlussgründe abzugeben. Dies gilt auch für Mitglieder von Bietergemeinschaften sowie für Nachunternehmer.“ Die in § 124 Abs. 2 GWB genannten spezialgesetzlichen Ausschlussregelungen bleiben unberührt und können ebenfalls zur Nichtberücksichtigung eines Angebots führen. Dies betrifft insbesondere § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert waren, werden nachgefordert
Aufteilung in Lose
1 LotBestandssituation: Bei der Grünberger Straße handelt es sich um eine hochbelastete angebaute Hauptverkehrsstraße, sie verbindet den Anlagenring der Innenstadt mit den östlich von Gießen gelegenen Orten wie Rödgen oder Großen-Buseck sowie der B 49 in Richtung Grünberg – nicht ausreichend große Baumquartiere / Grünstreifen – nicht zeitgemäße Gehwege – Sanierungsbedürftige Fahrbahnbeläge – teilweise nicht vorhanden Radwege – Dominierender Autoverkehr – Kostbares Regenwasser wird nicht genutzt – Thermische Belastung – Fehlende Aufenthaltsqualität in den Grünbereichen. Planungsziele: Erhöhung der Durchgrünung – Reduzierung Verkehrsfläche – Verbesserung der Baumstandorte durch Substratwechsel – Förderung des Rad- und Fußverkehrs / Ausbau der nachhaltigen Mobiliät – Sichere Radverbindung – Optimierung der Fußwegeverbindungen – Ergänzung von Ausstattungsgegenständen – Reduktion der CO²-Emissionen und der thermischen Belastung – Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung – Sammeln von Niederschlagswasser – Maßnahmen zur Versickerung/Verdunstung von Regenwasser – Nutzung mittels Baumrigolen – Verbesserung der Querungsstellen – Sanierung von Straßenflächen. Hierbei sind folgende Leistungen zu erbringen: Verkehrsanlagen § 47 HOAI 2021, LP 1-6. Die angesetzten Projektkosten belaufen sich auf ca. 13.000.000 Mio. EUR netto. Besondere Leistungen: Erstellung Trassensummenplan, Erstellung Beschilderungs-, Markierungs- und Umleitungspläne, Teilnahme an Gremien- und Bürgerbeteiligungssitzungen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen. Aufgrund des geschätzten Auftragswertes der zu vergebenden Leistungen erfolgt die Ausschreibung europaweit in einem offenen Verfahren. Die Angebotsprüfung und Wertung erfolgt anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen, den eingereichten Angebotsunterlagen sowie den bekanntgemachten Zuschlagskriterien. Mit den Planungsleistungen soll im August 2026 begonnen werden. Die bauliche Umsetzung soll ab 2027 abschnittsweise erfolgen und im Jahr 2031 abgeschlossen werden.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality55%
Qualitätskriterium - Gewichtung: 55 % Beschreibung: • Präsentation: Präsentation vergleichbarer Referenzprojekte der letzten 5 Jahre, 15,00 % • Konkrete Umsetzung: Konzept zur Projektbearbeitung, 20,00 % • Projektteam: Qualität des Projektteams in Bezug auf das Projekt, 20,00 %
- price45%
Honorar / Preis Gewichtigung: 45 %
Zeitplan
- 4. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung