TED·292004-2026

Technische Beratung und Planung für Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung Akademie der Künste Berlin

Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenBonn, GermanyVeröffentlicht 29. Apr. 2026
Auftragswert
~€13M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
20. Mai 2026
-9 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vergibt Leistungen der technischen Beratung und Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin. Das 1997–2005 errichtete Gebäude mit Stahl-Glas-Konstruktion weist erhebliche bauliche Probleme auf. Zu erbringen sind fünf Leistungsbausteine in den Bereichen Objektplanung, TGA (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik unter Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV läuft bis zum 20. Mai 2026.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungender Technischen B eratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin. Das Vergabeverfahren findet nach den Bestimmungen der VgV als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) statt. Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße. Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten. Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht. Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten. Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht . Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).

VergabeHero-Einschätzung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sucht einen Planer für die technische Beratung und Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin. Das markante Gebäude wurde nach der Wiedervereinigung (1997–2005) als technisches Novum mit Stahl-Glas-Konstruktion errichtet und weist nun erhebliche bauliche Probleme auf, die ganzheitlich betrachtet werden müssen. Der Auftrag umfasst fünf Leistungsbausteine – von der Bestandsanalyse über Schadenskartierung und Konzepte bis zur Machbarkeitsuntersuchung mit zwei Varianten – in mehreren Fachdisziplinen (Objektplanung, TGA, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz) unter Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Bieter müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Projekte mit Stahl-Glas-Konstruktionen (mind. 10 Mio. €), Machbarkeitsuntersuchungen für komplexe Sanierungen (mind. 10 Mio. €) und Denkmalschutz-Projekte (mind. 5 Mio. €) bereits erfolgreich durchgeführt haben. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: BImA, Direktion Berlin)

ConstructionEngineering ServicesArchitectureGovernmentReal EstateCultureTechnical ConsultingFeasibility StudyBuilding RenovationHeritage PreservationPublic Sector ConstructionBim ImplementationComplex Buildings
Eignung

Zentrale Anforderungen

7 Punkte
  • Mindestumsatz Planungsleistungen Objektplanung: 1 Mio. EUR netto pro Jahr (2022–2024)
  • Mindestumsatz TGA-Planung: 500.000 EUR netto pro Jahr (2022–2024)
  • Mindestumsatz Gutachterleistungen/Machbarkeitsstudien: 150.000 EUR netto pro Jahr (2022–2024)
  • Mindestens 8 Mitarbeiter für Planungsleistungen Hochbau, 5 für TGA, 2 für Gutachterleistungen
  • Projektleiter mit Dipl.-Ing./M.Sc. und min. 10 Jahre Berufserfahrung
  • Beratungsreferenzen für Stahl-Glas-Konstruktionen (min. 10 Mio. EUR Projektvolumen)
  • Referenzen für Machbarkeitsuntersuchungen komplexer Gebäudesanierungen (min. 10 Mio. EUR)

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

§§ 123, 124 GWB I. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hins. des Eintrags in einem Berufs- oder Handelsregister 1. Angaben zum Unternehmen 2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123,124 GWB 3. Zuschlagsverbot bei Bezug zu Russland: Eigenerklärung zur VERORDNUNG (EU) 2022/576 DES RATES vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Art. 5k EU-VO Nr. 833/2014) 4. Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft: 5. Erklärungen zu NU/Eignungsleihe 6. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und ILO-Kernarbeitsnormen II. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 1. Erklärung zur Berufshaftpflicht-/Betriebshaftpflichtversicherung: Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr min. zweifach maximiert) - 2 Mio. Euro für Personenschäden (pro Schadensfall) - 3 Mio. Euro für Vermögens- und Sachschäden (pro Schadensfall) 2. Erklärung über den Umsatz Anzugeben ist der Gesamtumsatz (GU) des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart(en), jeweils bezogen auf die letzten 3 abg. Geschäftsjahre 2022-2024. Mindestanforderung: • GU Planungsleistungen Objektplanung (netto) des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (GJ) (2022, 2023, 2024) von mind. 1 Mio. EUR netto pro Jahr • GU Planungsleistungen Technische Ausrüstung (netto) des Bieters in den letzten drei abg. GJ (2022, 2023, 2024) von mind. 500 TEUR netto pro Jahr • GU Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen (netto) des Bieters in den letzten drei abg. GJ (2022, 2023, 2024) von mind. 150 TEUR netto pro Jahr 3. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: Mindestanforderung: • Mitarbeiterzahl (MZ) Planungsleistungen Hochbau des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 8 Mitarbeiter pro Jahr • MZ Planungsleistungen TGA des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 5 Mitarbeiter pro Jahr • MZ Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 2 Mitarbeiter pro Jahr 4. Angaben und Qualifikationsnachweise zu den für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten Für die Durchführung des Projekts müssen min. eine Projektleiterin bzw. ein Projektleiter sowie eine stellvertretende Projektleiterin bzw. ein stellvertretender Projektleiter zur Verfügung stehen, die jeweils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen. Die Qualifikation des Projektleiters umfasst einen Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbaren Fachrichtungen sowie min. 10 Jahre Berufserfahrung. Der stellvertretende Projektleiter muss über einen vergleichbaren Abschluss und min. 5 Jahre Berufserfahrung verfügen. Zusätzlich zur Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung ist min. ein weiterer Projektmitarbeiter bzw. eine Projektmitarbeiterin mit entsprechender Qualifikation erforderlich, der/die einen Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbaren Fachrichtungen oder eine fachspezifische abg.e Berufsausbildung mit min. 5 Jahren Berufserfahrung vorweisen kann. Alle genannten Anforderungen stellen die Mindestanforderungen für das Projekt dar. Die Nachweise zu den Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten sind als Anlage beizufügen und umfassen eine Kopie der Urkunde des Hochschul- bzw. Fachhochschulabschlusses, eine Kopie des Abschlusses der fachspezifischen Berufsausbildung sowie eine Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer und/oder Ingenieurkammer oder eine vergleichbare Kammermitgliedschaft (Mindestanforderung). III. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit ür die Beurteilung der Fachkunde müssen Referenzen vorgelegt werden, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Der Bewerber ist verpflichtet, die Referenzgeber auf die Datenschutzerklärung der Auftraggeberin hinzuweisen. Der Bewerber muss mindestens 3 vergleichbare Referenzen vorlegen. Für jede Referenz sind folgende Angaben zu machen: • Projektbezeichnung, Lage/Ort, Gebäudetyp/Nutzung, Neubau- oder Sanierungsprojekt • Bearbeitungszeitraum, Bauvolumen (m² BGF, Kosten KG 300-400 nach DIN 276) • Auftraggeber (Name, Adresse, Ansprechpartner mit Kontaktdaten) • Vertragliche Bindung (Einzelauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachunternehmer) • Erbrachter Leistungsumfang (einschließlich bearbeiteter Leistungsphasen nach HOAI und AHO) • Abschluss der zuletzt erbrachten Leistungsphase • Kurze Beschreibung der Leistungen des Bewerbers (Art und Umfang der Leistungen) Mindestanforderungen: • Zwei Referenzen müssen Beratungsleistungen im Bereich der Leistungsphasen 1-5 (HOAI) als Generalplaner für Stahl-Glas-Konstruktionen mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto umfassen. • Zwei Referenzen müssen Machbarkeitsuntersuchungen für Sanierungen von komplexen Gebäuden mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto beinhalten. • Eine Referenz muss Planungs- und Beratungsleistungen unter Denkmalschutz mit einem Projektvolumen von mindestens 5 Mio. Euro netto umfassen. • Eine Referenz muss TGA-Planungs- und Beratungsleistungen für Sanierungen eines vergleichbaren Gebäudetypus mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto beinhalten. Können nicht alle der Mindestanforderungen durch die vorgelegten drei Referenzen erfüllt werden, ist es möglich, jede Mindestanforderung durch separat vorzulegende Referenzen nachzuweisen. Es können auch mehr Referenzen pro Kriterium eingereicht werden, als die Mindestzahl vorgibt. _ Siehe: B-02_VOEK 651-25_Bewerberauskunft_Eigenerklärung Alle Unterlagen, die nach den Bestimmungen nachforderfähig sind, und die Wertungsreihenfolge nicht beeinflussen, werden nachgefordert. Unterlagen wie Referenzen und Preise, die die Wertungsreihenfolge beeinflussen, können nicht nachgefordert werden.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin. Das Vergabeverfahren findet nach den Bestimmungen der VgV als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) statt. Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße. Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten. Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht. Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten. Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht . Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).

CPV 71000000, 71200000, 71300000, 71600000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • price

    Das Zuschlagskriterium „Honorar/Preis“ nimmt 50 Prozent der Gesamtwertung ein. Das angebotene Honorar ist in das Preisblatt (Anlage B-01-3) einzutragen und mit dem Angebot einzureichen. Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Angebote mit fehlenden Preisangaben können gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 5 VgV nur dann berücksichtigt werden, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamt-preis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. Alle Preise sind in Euro mit maximal 2 Nachkommastellen anzugeben, d. h. die kleinste Einheit ist ein Cent. Sofern ein Bieter entgegen den Vorgaben mehr als 2 Nachkommastellen angegeben hat – insbesondere, wenn in den elektronischen Dateien im Hintergrund mit mehr als 2 Nachkommastellen gerechnet wurde – werden die Preisan-gaben im Rahmen der Angebotsprüfung auf 2 Nachkommastellen kaufmännisch gerundet, und dieser gerundete Wert gilt als angeboten. Bieter aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben die besonderen umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für den inner-gemeinschaftlichen Erwerb zu beachten. Zwingend einzuhaltende Kalkulationsvorgaben: Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen. 1.2.2. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Honorar/Preis“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte) Gewertet wird das in dem Preisblatt (Anlage B-01-3) angegebene Honorar. Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Honorar erhält die volle Punktzahl (25 Punkte). Für das 2-fache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Die Bepunktung der Angebote mit Preisen zwischen dem niedrigsten Honorar und dem 2-fachen des niedrigsten Honorars erfolgt nach der untenstehenden Formel mit bis zu zwei Stellen hin-ter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung. Punkte des schlechtesten Angebots: Bieter mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebots (2 x Pmin) erhält 0 Punkte Interpolation: für alle Angebote dazwischen werden Punkte für jedes Angebot durch lineare Interpolation durch o.g. Formel berechnet ------- Bewertungspreis gem. Anlage B-01.3 Preisblatt (Gesamtauftragswert netto) Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtauftragswert erhält die volle Punktzahl (5 Punkte). Ab einer Überschreitung des niedrigsten Gesamtauf-tragswertes um 100% werden 0 Punkte vergeben. Zwischen diesen beiden Werten des niedrigsten Barwertes und des 100% darüber liegenden Wertes erfolgt eine lineare Interpolation der Punktevergabe. Es wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

    50%
  • quality

    Das Zuschlagskriterium „Konzept“ nimmt 50 Prozent der Gesamtwertung ein. Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen, welches eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonder-heiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat. 1.2.4. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte) Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung innerhalb eines Beratungskonzepts darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leis-tungserbringung zu gewährleisten. Das mit dem Angebot einzureichende Konzept – auf max. 20 DIN A4 Seiten (Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach) – muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Tabelle unten) beschrei-ben, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung herangezogen werden. Die federführenden Mitarbeiter, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage B-02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen. -------- 2.1 Der Bieter erarbeitet ein Konzept, bei dem die Qualifikation und Erfahrung des für das Projekt geplanten Teams beschrieben und belegt werden sowie ein auskömmlicher Personaleinsatz auf eine vollumfängliche, nachvollzieh-bare, effiziente und die Qualität des Projektes sichernde Erbringung der geforderten Leistung schließen lässt Hierbei werden die Aspekte unter 2.1.1 bis 2.1.2 bewertet. Gewichtung 30 % - 15 Punkte (Maximale Seitenzahl: 10 Seiten exklusive Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) 2.1.1 Qualifikation und Erfahrung (Gewichtung 20 % - 10 Punkte) Auf Basis der in den erbrachten Nachweisen beschriebenen, über die Mindestanforderungen hinausgehenden Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung sowie auf Basis des fachlichen Hintergrundes wird auf eine mehrwertstiftende Erbringung der geforderten Leis-tung geschlossen. Bewertet wird die Qualifikation der fachlich qualifizierten Beschäftigen (Dipl.-Ing./Bachelor/Master mit Fachhochschul-/Universitätsabschluss der Architektur, des Bauingenieurwesens, der Versorgungstechnik, der Elektrotechnik oder vergleichbarer Fachrichtungen) und darüber hinaus die Anzahl an Erfahrungsjahren mit vergleichbaren Projekten (z.B. persönliche Referenzen bzgl. Beratung und Planung von Sanierungen, Stahl-Glas-Konstruktionen, TGA-Leistungen und auftragsrelevante Zusatzqualifikationen wie Denkmalschutz, BNB-Beratungen oder vergleichbaren Nachhaltigkeitszertifikaten). Einzureichen für die fachlich qualifizierten Beschäftigten sind ein Lebenslauf sowie eine Projektliste mit Referenzen und ausgeübter Funktion je Referenz. 2.1.2 Projektorganisation (Gewichtung 10 % - 5 Punkte) Die Projektorganisation sieht einen nachvollziehbaren und effizienten Personaleinsatz für alle Arbeitsschritte vor, insbesondere im Hinblick auf Zusammensetzung und Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Vertretungsregelungen sowie die zeitliche und örtliche Verfügbarkeit des Personals.

    30%
  • quality

    Das Zuschlagskriterium „Konzept“ nimmt 50 Prozent der Gesamtwertung ein. Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen, welches eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonderheiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte) Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung innerhalb eines Beratungskonzepts darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten. Das mit dem Angebot einzureichende Konzept – auf max. 20 DIN A4 Seiten (Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach) – muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Tabelle unten) beschreiben, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung herangezogen werden. Die federführenden Mitarbeiter, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage B-02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen. -------- 2.2 Der Bieter erarbeitet ein Konzept, das auf die geplante Vorgehensweise sowie die vorgesehenen Prozesse zur Sicherung der Qualitäten im Projekt schließen lässt Hierbei werden die Aspekte unter 2.2.1 bis 2.2.2 bewertet. Gewichtung 20 % - max. Punkte10 (Maximale Seitenzahl: 10 Seiten exklusive Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) 2.2.1 Projektabwicklung (Gewichtung 10 % - 5 Punkte) Die vom Bieter dargelegte Vorgehensweise lässt auf eine effiziente und qualitätssichernde Abwicklung schließen. Die besonderen An-forderungen und Ziele des Projektes wurden verstanden und sind in hoher Qualität berücksichtigt. Die Herangehensweise, zeitliche Abhängigkeiten und wesentliche Zwischentermine sowie die Ein-bindung des Auftraggebers werden erläutert. Die Methoden und Prozessabläufe zum Umgang mit Änderungen lassen auf ein zielorientiertes Änderungsmanagement schließen. 2.2.2 Qualitätssicherung (Gewichtung 10 % - 5 Punkte) Der Bieter legt im Rahmen des Konzeptes die Vorgehensweisen/Methoden dar, die auf eine strukturierte und qualitativ hoch-wertige Qualitätssicherung schließen lassen. Kontinuierliche Kon-trolle sowie frühzeitige zielgerichtete Gegensteuerungsmaßnahmen lassen eine Erfüllung des angestrebten Leistungssolls erwarten

    20%
  • quality

    Im Rahmen der Verhandlungsgespräche hat der für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter einen Vortrag über das "Konzept zur Vorgehensweise zur Erstellung der denkmalpflegerischen Dokumente" zu halten. Die letzten Minuten der Präsentation dienen der Beantwortung von Rückfragen der Auftraggeberin durch den Projektleiter. Bewertet werden nicht die Inhalte des Konzepts, sondern ausschließlich der Gesamteindruck des Projektleiters. Die Präsentation wird aufgrund von vergaberechtlichen Dokumentationszwecken aufgezeichnet. Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 20. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

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