Vergabeentscheid

Zuschlag erteilt

Auftragsgewinner: Drees und Sommer SE

Auftragswert

€808k

Zuschlag am

27. Juli 2026

TED·527184-2026

Technische Ausrüstung Deichtorhalle Süd - Objektüberwachung und Objektbetreuung (LPH 8-9)

Hamburg
Hamburg, Germany·Veröffentlicht 30. Juli 2026
IngenieurdienstleistungenBauleistungenÖffentliche VerwaltungImmobilienwirtschaftIngenieurleistungenDenkmalschutzObjektueberwachungTga PlanungOeffentliche VerwaltungSanierung
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Sprinkenhof GmbH schreibt die Leistungen der Objektüberwachung (LPH 8) und Objektbetreuung (LPH 9) gemäß HOAI für die technische Ausrüstung der Deichtorhalle Süd in Hamburg aus. Es handelt sich um eine umfangreiche Sanierung eines denkmalgeschützten Industriebaus. Der Auftrag ist Teil eines größeren Sanierungsprojekts für die Hamburger Kulturimmobilien.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Zwischen 1911 und 1914 wurden die Deichtorhallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs, des Hamburger Gegenstücks zum »Hamburger Bahnhof« in Berlin, als Markthallen errichtet. Sie stellen eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Industriearchitektur der Übergangsperiode vom Jugendstil zu den Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts dar. Die beiden Hallen sind offene Stahlkonstruktionen: die nördliche Halle ist ein dreischiffiger Langbau mit 3.800 m² Grundfläche, die südliche Halle ist ein Zentralbau mit Laterne mit einer Grundfläche von 1.800 m². Die in den Jahren 1911 bis 1914 errichteten Markthallen wurden 1989 im Auftrag der Körber-Stiftung durch den Architekten Josef Paul Kleihues für die Nutzung als Ausstellungshallen umgebaut. Die Hallen stehen auf den aus dem Jahr 1911 stammenden Marktkellern. Diese Keller bilden heute auch die Tiefgarage, welche sich westlich an das Untergeschoss der Südhalle anschließt. In den Jahren 2003 - 2004 erfolgte der Umbau der südlichen Halle zum Haus der Photographie durch das Architekturbüro Jan Störmer aus Hamburg. Später erfolgten dann auch Sanierungsmaßnahmen an der Tiefgarage. Die Deichtorhallen sind Teil des von der Bürgerschaft 2018 mit den Drucksachen 21-13127 vom 08.05.2018 und 21-14130 vom 22.08.2018 beschlossenen Modells der Überführung der wichtigsten Kulturimmobilien der Stadt Hamburg in das Mieter- Vermieter Modell (MVM). Die Behörde für Kultur und Medien (BKM) behält ihre Rolle als Bedarfsträgerin, die als Mieterin die Finanzierung der Mietzahlungen sicherstellt und die zugrundeliegenden Bedarfsannahmen mit den Kultureinrichtungen abstimmt. Die Sprinkenhof fungiert als Realisierungsträgerin. Die Deichtorhallen sind am 01.01.2019 in die 2. HIM überführt worden. Resultierend aus der im ersten Halbjahr 2017 erstellten Bestandsaufnahme zum baulichen Zustand der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten und ursprünglich als offene Markthallen konzeptionierten Deichtorhallen einschließlich Tiefgarage und großflächigen Außenanlagen ist eine umfangreiche Sanierung des gesamten Ensembles erforderlich. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche von 6914 m² (ohne Tiefgarage). Die in der Bestandsaufnahme ermittelten notwendigen Sanierungsmaßnahmen wurden in die sogenannten „vorgezogenen Maßnahmen“ und die „Hauptmaßnahme (Innenausbau)“ unterteilt. Für die Hauptmaßnahme werden die Leistungen der LP8 und LP9 gem. HOAI ab-gefragt, die Gegenstand dieser Ausschreibung sind.

VergabeHero-Einschätzung

Die Sprinkenhof GmbH sucht einen Dienstleister für die technische Bauüberwachung und Betreuung bei der Sanierung der denkmalgeschützten Deichtorhalle Süd in Hamburg. Konkret geht es um die Leistungsphasen 8 (Objektüberwachung) und 9 (Objektbetreuung) nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Das Gebäude ist ein historischer Industriebau, der als Ausstellungshalle genutzt wird und nun umfassend instand gesetzt werden soll. Da es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt, sind entsprechende Erfahrungen in der Sanierung historischer Bausubstanz von Vorteil.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Technische Ausrüstung Deichtorhalle Süd LPH 8-9

Zwischen 1911 und 1914 wurden die Deichtorhallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs, des Hamburger Gegenstücks zum »Hamburger Bahnhof« in Berlin, als Markthallen errichtet. Sie stellen eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Industriearchitektur der Übergangsperiode vom Jugendstil zu den Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts dar. Die beiden Hallen sind offene Stahlkonstruktionen: die nördliche Halle ist ein dreischiffiger Langbau mit 3.800 m² Grundfläche, die südliche Halle ist ein Zentralbau mit Laterne mit einer Grundfläche von 1.800 m². Die in den Jahren 1911 bis 1914 errichteten Markthallen wurden 1989 im Auftrag der Körber-Stiftung durch den Architekten Josef Paul Kleihues für die Nutzung als Ausstellungshallen umgebaut. Die Hallen stehen auf den aus dem Jahr 1911 stammenden Marktkellern. Diese Keller bilden heute auch die Tiefgarage, welche sich westlich an das Untergeschoss der Südhalle anschließt. In den Jahren 2003 - 2004 erfolgte der Umbau der südlichen Halle zum Haus der Photographie durch das Architekturbüro Jan Störmer aus Hamburg. Später erfolgten dann auch Sanierungsmaßnahmen an der Tiefgarage. Die Deichtorhallen sind Teil des von der Bürgerschaft 2018 mit den Drucksachen 21-13127 vom 08.05.2018 und 21-14130 vom 22.08.2018 beschlossenen Modells der Überführung der wichtigsten Kulturimmobilien der Stadt Hamburg in das Mieter- Vermieter Modell (MVM). Die Behörde für Kultur und Medien (BKM) behält ihre Rolle als Bedarfsträgerin, die als Mieterin die Finanzierung der Mietzahlungen sicherstellt und die zugrundeliegenden Bedarfsannahmen mit den Kultureinrichtungen abstimmt. Die Sprinkenhof fungiert als Realisierungsträgerin. Die Deichtorhallen sind am 01.01.2019 in die 2. HIM überführt worden. Resultierend aus der im ersten Halbjahr 2017 erstellten Bestandsaufnahme zum baulichen Zustand der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten und ursprünglich als offene Markthallen konzeptionierten Deichtorhallen einschließlich Tiefgarage und großflächigen Außenanlagen ist eine umfangreiche Sanierung des gesamten Ensembles erforderlich. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche von 6914 m² (ohne Tiefgarage). Die in der Bestandsaufnahme ermittelten notwendigen Sanierungsmaßnahmen wurden in die sogenannten „vorgezogenen Maßnahmen“ und die „Hauptmaßnahme (Innenausbau)“ unterteilt. Für die Hauptmaßnahme werden die Leistungen der LP8 und LP9 gem. HOAI ab-gefragt, die Gegenstand dieser Ausschreibung sind.

CPV 71000000, 71240000, 71300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • price

    Preis

    40%
  • quality

    https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/subproject/e25747ea-63f9-41a1-9ab4-ae696c3f46b9/awardcriteria

    60%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 30. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 27. Juli 2026
    Zuschlag erteilt
    Zuschlag an Drees und Sommer SE · €808k

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