Systematische Erhebung und Erstbewertung von Altlasten und Altlastverdachtsflächen
Was wird ausgeschrieben
Der Oberbergische Kreis schreibt die systematische Erfassung und Erstbewertung von Altlasten sowie schädlichen Bodenveränderungen aus. Ziel ist die Fortschreibung und Vervollständigung des bestehenden Altlastenkatasters im Kreisgebiet. Der Auftrag umfasst die fachliche Bewertung von Verdachtsflächen zur Sicherung des Bodenschutzes.
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Die Untere Bodenschutzbehörde des Oberbergischen Kreises (OBK) plant einen Auftrag für die systematische, flächendeckende Erhebung und Erstbewertung Altlast-verdächtiger Flächen, Altlasten, schädlicher Bodenveränderungen und Verdachtsflächen mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen zu vergeben. Ziel dieser systematischen Erfassung und Bewertung ist die Fortschreibung und Vervollständigung des bestehenden Katasters.
Der Oberbergische Kreis beauftragt ein Fachunternehmen mit der systematischen Untersuchung und Bewertung von Flächen, bei denen der Verdacht auf Altlasten oder schädliche Bodenveränderungen besteht. Ziel ist es, das bestehende Kataster des Kreises zu aktualisieren und zu vervollständigen, um den Bodenschutz zu gewährleisten. Da es sich um eine flächendeckende Erhebung handelt, ist eine strukturierte Arbeitsweise und ein fundiertes Bearbeitungskonzept für die Bewertung der Verdachtsflächen erforderlich. Der Auftrag wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Untere Bodenschutzbehörde des Oberbergischen Kreises (OBK) plant einen Auftrag für die systematische, flächendeckende Erhebung und Erstbewertung Altlast-verdächtiger Flächen, Altlasten, schädlicher Bodenveränderungen und Verdachtsflächen mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen zu vergeben. Ziel dieser systematischen Erfassung und Bewertung ist die Fortschreibung und Vervollständigung des bestehenden Katasters. Derzeitig befinden sich im Altlasten-Verdachtsflächenkataster des OBK ca. 900 Eintragungen von Altablagerungen, Altstandorten, Betriebsstandorten und sonstiger stofflicher Bodenveränderungen. Das gesamte Kreisgebiet umfasst eine Fläche von 919 km². Die geplante flächendeckende Erhebung und Erstbewertung Altlast-verdächtiger Flächen, Altlasten, schädlicher Bodenveränderungen und Verdachtsflächen soll in Anlehnung an die „Arbeitshilfe für Erhebungen über kontaminationsrelevante Flächen in Nordrhein-Westfalen“, LANUV-Arbeitsblatt 21 (3. überarbeitete Auflage, 2023) vom LANUV NRW erfolgen. Der Umfang der Datenerfassung ist dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen und in einem Konzept anzubieten.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price40%
Der günstigste Preis erhält 40 Punkte. Die weiteren Angebote werden zu diesem Preis ins Verhältnis gesetzt.
- quality60%
Bearbeitungskonzept mit Zeit- und Ablaufplan
Zeitplan
- 12. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert