Rahmenvertrag zur Lieferung von Videokamerasystemen für den ÖPNV

Was wird ausgeschrieben
Die Stadtwerke München GmbH schreibt einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Videokamerasystemen für den Bereich Mobilität aus. Ziel ist die sukzessive Erneuerung von rund 2.000 Kameras in U-Bahnhöfen und Betriebshöfen über einen Zeitraum von vier Jahren. Der Auftrag umfasst die Bereitstellung verschiedener Kameratypen inklusive Zubehör und technischer Dokumentation.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand der Vergabe ist die Lieferung von Videokamerasystemen einschließlich Zubehör für das Ressort Mobilität der Stadtwerke München GmbH. Im Rahmen des Betriebs und der Weiterentwicklung der videobasierten Sicherheits- und Überwachungssysteme im Münchner ÖPNV werden die bestehenden Kameras sukzessive erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Derzeit sind rund 2.000 Kameras in Verkehrsbauwerken wie U-Bahnhöfen und Betriebshöfen im Einsatz. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen insbesondere: • bedarfsorientierte Lieferung verschiedener Kameratypen (u. a. Box-, Dome-, PTZ-, Corner-, Dual- und Multi-Imager-Kameras) einschließlich Zubehör, • Sicherstellung der termingerechten Bereitstellung der Komponenten an definierte Lieferorte, • Bereitstellung technischer Dokumentationen, • optional fachliche Unterstützung bei der Montage. Die Kameras müssen hohe Anforderungen an Bildqualität, IT-Sicherheit, Netzwerkintegration sowie VMS-Kompatibilität (insbesondere Hexagon) erfüllen und für den Einsatz in kritischer Infrastruktur geeignet sein. Für den Einsatz im Bahnsteigbereich ist aufgrund der bestehenden Abfertigungstechnik zwingend eine Hybridfähigkeit erforderlich; insbesondere müssen Boxkameras über einen analogen Videoausgang verfügen, um eine direkte und latenzarme Signalbereitstellung sicherzustellen
Die Stadtwerke München suchen einen Lieferanten für Videokamerasysteme, um die bestehende Überwachungstechnik in U-Bahnhöfen und Betriebshöfen zu modernisieren. Da aktuell rund 2.000 Kameras im Einsatz sind, handelt es sich um ein größeres Vorhaben, bei dem verschiedene Kameratypen wie Dome- oder PTZ-Kameras geliefert werden müssen. Die Geräte müssen hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit erfüllen und mit der bestehenden Videomanagement-Software (insbesondere Hexagon) kompatibel sein. Zudem ist für den Einsatz an Bahnsteigen eine spezielle Hybridfähigkeit erforderlich, um Signale latenzarm zu übertragen. Der Rahmenvertrag läuft über einen Zeitraum von vier Jahren. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: SV-KWA-260616-004 Rahmenvertrag Kameraerneuerung)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB
- Nachweis über ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
- Erklärung zum Nichtvorliegen von Insolvenzverfahren oder Liquidation
- Eigenerklärung zu Russlandbezug gemäß bereitgestelltem Dokument
- Nachweis über Einhaltung von Mindestlohn- und Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
1. Erklärung des Unternehmens, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen. 2. Erklärung des Unternehmens, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist. 3. Erklärung des Unternehmens, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. 4. Erklärung des Unternehmens, dass über dessen Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbar gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. 5. Erklärung des Unternehmens, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. 6. Erklärung des Unternehmens, dass dieses in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs.1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Abs.1 Arbeitsnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500,00 € belegt worden ist. 7. Der Auftraggeber behält sich gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vor, vor Zuschlagserteilung eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durchzuführen. Eintragungen im Wettbewerbsregister können – je nach Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen gemäß §§ 123, 124 GWB – zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. 8. Eigenerklärung zu Russlandbezug im Dokument "Eigenerklärung_Russlandbezug.pdf". Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen vor.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Vergabe ist die Lieferung von Videokamerasystemen einschließlich Zubehör für das Ressort Mobilität der Stadtwerke München GmbH. Im Rahmen des Betriebs und der Weiterentwicklung der videobasierten Sicherheits- und Überwachungssysteme im Münchner ÖPNV werden die bestehenden Kameras sukzessive erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Derzeit sind rund 2.000 Kameras in Verkehrsbauwerken wie U-Bahnhöfen und Betriebshöfen im Einsatz. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen insbesondere: • bedarfsorientierte Lieferung verschiedener Kameratypen (u. a. Box-, Dome-, PTZ-, Corner-, Dual- und Multi-Imager-Kameras) einschließlich Zubehör, • Sicherstellung der termingerechten Bereitstellung der Komponenten an definierte Lieferorte, • Bereitstellung technischer Dokumentationen, • optional fachliche Unterstützung bei der Montage. Die Kameras müssen hohe Anforderungen an Bildqualität, IT-Sicherheit, Netzwerkintegration sowie VMS-Kompatibilität (insbesondere Hexagon) erfüllen und für den Einsatz in kritischer Infrastruktur geeignet sein. Für den Einsatz im Bahnsteigbereich ist aufgrund der bestehenden Abfertigungstechnik zwingend eine Hybridfähigkeit erforderlich; insbesondere müssen Boxkameras über einen analogen Videoausgang verfügen, um eine direkte und latenzarme Signalbereitstellung sicherzustellen
Zeitplan
- 19. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung