Miete von Zahlungsverkehrsterminals und girocard-Akzeptanz für Fahrscheinautomaten

Was wird ausgeschrieben
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sucht einen Dienstleister für die Bereitstellung und den Betrieb von Zahlungsverkehrsterminals für ca. 1.140 stationäre und mobile Fahrscheinautomaten. Der Auftrag umfasst die Hardwaremiete sowie die technische Abwicklung der girocard-Zahlungen im gesamten MVV-Netz. Die Laufzeit für Los 2 ist mit 1.095 Tagen (3 Jahren) angegeben.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Hardwaremiete von Zahlungsverkehrsterminals (ZVT) inkl. technischem Terminalbetrieb sowie girocard-Akzeptanz
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) benötigt für ihre rund 1.140 Fahrscheinautomaten in U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen moderne Zahlungsverkehrsterminals. Der Auftrag beinhaltet die Miete der Hardware sowie die technische Anbindung zur Abwicklung von girocard-Zahlungen. Da die Automaten sowohl stationär an Haltestellen als auch mobil in den Fahrzeugen eingesetzt werden, ist eine zuverlässige technische Infrastruktur für den Ticketverkauf im Münchner Verkehrsverbund entscheidend. Der Vertrag läuft über einen Zeitraum von drei Jahren. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: SV-KTR-260602-006)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
- Nachweis über ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
- Bestätigung über das Nichtvorliegen von Insolvenzverfahren oder Liquidation
- Eigenerklärung zu Russlandbezug gemäß beigefügtem Dokument
- Nachweis über das Fehlen schwerer beruflicher Verfehlungen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
1. Erklärung des Unternehmens, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen. 2. Erklärung des Unternehmens, dass die gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist. 3. Erklärung des Unternehmens, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, welche die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. 4. Erklärung des Unternehmens, dass über dessen Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbar gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. 5. Erklärung des Unternehmens, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet. 6. Erklärung des Unternehmens, dass dieses in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs.1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 21 Abs.1 Arbeitsnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500,00 € belegt worden ist. 7. Der Auftraggeber behält sich gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vor, vor Zuschlagserteilung eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durchzuführen. Eintragungen im Wettbewerbsregister können – je nach Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen gemäß §§ 123, 124 GWB – zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. 8. Eigenerklärung zu Russlandbezug im Dokument "Eigenerklärung_Russlandbezug.pdf". Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen vor.
Aufteilung in Lose
2 LoteDie Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wickelt einen wesentlichen Teil des Fahrscheinverkaufs im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) über insgesamt rund 1.140 stationäre und mobile Fahrscheinautomaten ab. Diese befinden sich an U-Bahnhöfen sowie in den Fahrzeugen des Bus- und Trambetriebs. Die etwa 240 stationären Automaten sind auf rund 100 U-Bahnhaltestellen und ca. 8 oberirdische Haltestellen verteilt. Zusätzlich sind ca. 900 mobile Automaten in Trambahnen und Bussen installiert. Gegenstand des Verfahrens bzw. des Los 1 ist die Bereitstellung von 1.180 Zahlungsverkehrsterminals zur Miete für die bestehenden Fahrscheinautomaten. Die Lieferung hat die vollständige Integration in die vorhandene Automateninfrastruktur zu ermöglichen.
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wickelt einen wesentlichen Teil des Fahrscheinverkaufs im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) über insgesamt rund 1.140 stationäre und mobile Fahrscheinautomaten ab. Diese befinden sich an U-Bahnhöfen sowie in den Fahrzeugen des Bus- und Trambetriebs. Die etwa 240 stationären Automaten sind auf rund 100 U-Bahnhaltestellen und ca. 8 oberirdische Haltestellen verteilt. Zusätzlich sind ca. 900 mobile Automaten in Trambahnen und Bussen installiert. Gegenstand des Verfahrens bzw. des Los 2 umfasst die Leistungen zur girocard-Akzeptanz an den durch die MVG betriebenen Zahlungsverkehrsterminals. Zum Leistungsumfang dieses Loses zählen insbesondere: girocard-Autorisierung, girocard-spezifischer Netzbetrieb, Abrechnung und Clearing gemäß den Vorgaben der Deutschen Kreditwirtschaft, Einhaltung sämtlicher regulatorischer Anforderungen (DK-Regelwerke).
Zeitplan
- 31. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 31. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung