Forschungsprojekt zur Stärkung der Warnwirksamkeit durch communitybasierte Ansätze

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesministerium des Innern schreibt ein Forschungsprojekt aus, das die Einbindung zivilgesellschaftlicher Netzwerke in die behördliche Warnkommunikation untersucht. Ziel ist der Aufbau dauerhafter Verbindungen zwischen Behörden und intermediären Strukturen zur Verbesserung der Warnwirksamkeit. Die Laufzeit und der finanzielle Rahmen sind in den Vergabeunterlagen definiert.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Stärkung der Warnwirksamkeit durch communitybasierte Ansätze
Das Bundesministerium des Innern sucht einen Forschungspartner, um zu untersuchen, wie staatliche Warnbehörden besser mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten können. Es geht darum, Netzwerke und Vermittler gezielt einzubinden, damit Warnungen in Krisensituationen die Bevölkerung effektiver erreichen. Das Projekt konzentriert sich dabei nicht auf die Zielgruppen selbst, sondern auf die Strukturen, die als Brücke zwischen Behörden und Bürgern dienen. Interessierte Bieter müssen ihre Eignung nachweisen und die spezifischen Erklärungen zu Ausschlussgründen und Sanktionen einreichen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen
- Eigenerklärung zu Sanktionen gegen Russland
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
siehe Vergabeunterlagen Siehe Vergabeunterlagen. Mit dem Angebot sind als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen folgende Erklärungen einzureichen: Anlage Eigenerklärung Ausschlussgründe, Anlage Eigenerklärung Sanktionen Russland.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Forschungsprojekt soll untersucht werden, wie warnende Behörden zivilgesellschaftliche Netzwerke und intermediäre Strukturen stärker bei Warnvorbereitungskommunikation und Warnung berücksichtigen können. Die in dem Projekt verfolgte Strategie zielt darauf ab, dauerhafte Verbindungen von warnenden Behörden zu Vertretungen und Organisationen diverser Zielgruppen etablieren zu können. Im Fokus stehen dabei NICHT diese Zielgruppen selbst - wie sie sich zusammensetzen, nach welchen Kriterien die Bevölkerung einzuteilen ist oder welche Teile der Bevölkerung besonders schwer erreichbar sind. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass die Kommunikation mit jeder community verbessert werden kann, indem aus dem Alltag bekannte Personen und Organisationen eine Vermittlerrolle zwischen ihr und Behörden einnimmt. Im Austausch mit diesen Ansprechpersonen und -organisationen sollen neue Wege der Verbreitung von Warnmeldungen, aber auch der Warnvorbereitungskommunikation, auf Bundesebene als auch auf regionaler und lokaler Ebene identifiziert werden. Konzeptionelle Ideen auf kommunaler Ebene sollen an einem Pilotprojekt innerhalb einer Kommune in Zusammenarbeit mit den dortigen Behörden erprobt werden. Folgende Arbeiten sind durchzuführen: Literaturrecherche zum aktuellen Stand in Forschung und Praxis, Entwicklung eines Konzeptes auf Basis u.a. der Literaturrecherche wie das BBK als warnende Behörde auf Bundesebene im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Warnbedarfe verschiedener Bevölkerungsgruppen erfassen und Risiken mit Zivilschutzbezug vermitteln kann, Entwicklung eines Leitfadens auf Basis u.a. der Literaturrecherche, wie Kommunen als warnende Behörden auf lokaler Ebene communitybasierte Risiko- und Krisenkommunikation betreiben und einen langfristigen vertrauensvollen Austausch mit intermediären Akteuren zu diesen Themen etablieren können, Begleitung einer Pilotkommune zur Erprobung der ausgearbeiteten Methoden und Formate des Leitfadens.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
gemäß Kriterienkatalog Leistung und Ziffer 3.8.2 Hinwise und besondere Bewerbungsbedingungen
- price30%
Preiskennzahl
Zeitplan
- 28. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung