Städtebauliches Entwicklungskonzept für UniBw M Campus
Was wird ausgeschrieben
Das Staatliche Bauamt Freising vergibt die Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts (Masterplan) für die Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg. Die ca. 140 Hektar große Campusfläche mit 111 Gebäuden soll ganzheitlich für die kommenden Jahrzehnte unter Aufrechterhaltung des Forschungs- und Lehrbetriebs weiterentwickelt werden. Der Auftrag umfasst drei Leistungsphasen: Grundlagenermittlung, Vorentwurf und Entwurf, mit abschließender Übergabe einer Dokumentation.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – im folgenden „UniBwM“ befindet sich ca. 10 km südöstlich vom Stadtzentrum der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gesicherte Standort mit Zutrittsberechtigung (militärischer Sicherheitsbereich A) wird im Norden von der Zwergerstrasse, im Osten von der Bamer Straße und dem Werner HeisenbergWeg, im Westen von der Biberger Str. und im Süden von Auf der Heid umschlossen. Der Zugang zur Liegenschaft befindet sich an der Hauptwache im Norden an der Zwergerstrasse. Der Standort UniBwM untersteht dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland (BMVg). Er dient der universitären Ausbildung des Offiziersnachwuchses der Bundeswehr und steht seit 2003 auch für zivile Studierende offen. Die Liegenschaft UniBwM ist im Flächennutzungsplan als Sondergebiet ausgewiesen. Es gibt keinen Bebauungsplan und es ist keine Änderung des Flächennutzungsplanes vorgesehen. Die Liegenschaft der UniBwM hat eine Größe von ca. 140 ha und besteht aus 111 Gebäuden. Der Gebäudebestand setzt sich zusammen aus: Fakultätsgebäuden, Technikgebäuden der Fakultäten Verwaltungsgebäuden der Universität Unterkunftsgebäuden für Studierende Sportzentren, Mensa, Kindergarten und Kinderkrippe Werkstatt und Infrastrukturgebäuden des Bundeswehrdienstleistungszentrums Feuerwache, Wachgebäude, Sanitätszentrum und einer Kirche Aufgrund infrastruktureller Defizite und eines „veralteten“ Gebäudebestandes, der aus den Gründungsjahren der Universität und des Fliegerhorstes stammt, ist es notwendig mit Hilfe eines Masterplans eine ganzheitliche Zukunftsplanung und die Strukturierung der Liegenschaft (Campusuniversität) weiter zu entwickeln. Diese Konzeption muss – neben der ganzheitlichen Zukunftsplanung eine stufenweise Entwicklung der Universität für die kommenden Jahrzehnte – unter Aufrechterhaltung des Forschungs und Lehrbetriebes – beinhalten. Hierfür ist auch die Berücksichtigung des anerkannten Flächenbedarfs (SollWerte) essentiell. Der Flächenbedarf wird durch die Bundeswehr aufgestellt. Die Aufstellung des Masterplans gliedert sich in drei Leistungsphasen Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung Leistungsphase 2 Vorentwurf Leistungsphase 3 Entwurf Das abschließende Gesamtergebnis wird in einer Abschlussdokumentation dargestellt und an den Auftraggeber (Staatliches Bauamt Freising, kurz: StBAFS) übergeben.
Das Staatliche Bauamt Freising beauftragt einen Masterplan für die Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – eine Campusuniversität mit rund 140 Hektar Fläche und 111 Gebäuden, die dem Bundesministerium der Verteidigung untersteht. Der städtebauliche Entwicklungsplan soll die infrastrukturellen Defizite des aus den Gründungsjahren stammenden Gebäudebestands beheben und eine stufenweise Weiterentwicklung für die kommenden Jahrzehnte ermöglichen – dabei muss der laufende Forschungs- und Lehrbetrieb durchgehend aufrechterhalten bleiben. Die Planungsleistung gliedert sich in drei Leistungsphasen (Grundlagenermittlung, Vorentwurf, Entwurf) und wird in einer Abschlussdokumentation übergeben. Aufgrund des militärischen Sicherheitsbereichs und der komplexen Nutzungsmischung (Fakultätsgebäude, Unterkünfte, Sport, Mensa, Kindergarten, Werkstätten, Feuerwache, Kirche) ist Erfahrung mit vergleichbaren Großprojekten im öffentlichen Sektor erforderlich.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Erfahrung mit städtebaulichen Masterplanungen für große Campusflächen
- Kenntnisse im Umgang mit militärischen Sicherheitsbereichen
- Fähigkeit zur Planung unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs
- Kompetenz in der Erstellung von Entwicklungskonzepten für öffentliche Auftraggeber
- Referenzen über vergleichbare Planungsleistungen im Hochbau
- Verständnis für komplexe Liegenschaftsentwicklung mit Mischnutzung
- HOAI-konforme Planungsphasen (Grundlagenermittlung, Vorentwurf, Entwurf)
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – im folgenden „UniBwM“ befindet sich ca. 10 km südöstlich vom Stadtzentrum der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gesicherte Standort mit Zutrittsberechtigung (militärischer Sicherheitsbereich A) wird im Norden von der Zwergerstrasse, im Osten von der Bamer Straße und dem Werner HeisenbergWeg, im Westen von der Biberger Str. und im Süden von Auf der Heid umschlossen. Der Zugang zur Liegenschaft befindet sich an der Hauptwache im Norden an der Zwergerstrasse. Der Standort UniBwM untersteht dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland (BMVg). Er dient der universitären Ausbildung des Offiziersnachwuchses der Bundeswehr und steht seit 2003 auch für zivile Studierende offen. Die Liegenschaft UniBwM ist im Flächennutzungsplan als Sondergebiet ausgewiesen. Es gibt keinen Bebauungsplan und es ist keine Änderung des Flächennutzungsplanes vorgesehen. Die Liegenschaft der UniBwM hat eine Größe von ca. 140 ha und besteht aus 111 Gebäuden. Der Gebäudebestand setzt sich zusammen aus: Fakultätsgebäuden, Technikgebäuden der Fakultäten Verwaltungsgebäuden der Universität Unterkunftsgebäuden für Studierende Sportzentren, Mensa, Kindergarten und Kinderkrippe Werkstatt und Infrastrukturgebäuden des Bundeswehrdienstleistungszentrums Feuerwache, Wachgebäude, Sanitätszentrum und einer Kirche Aufgrund infrastruktureller Defizite und eines „veralteten“ Gebäudebestandes, der aus den Gründungsjahren der Universität und des Fliegerhorstes stammt, ist es notwendig mit Hilfe eines Masterplans eine ganzheitliche Zukunftsplanung und die Strukturierung der Liegenschaft (Campusuniversität) weiter zu entwickeln. Diese Konzeption muss – neben der ganzheitlichen Zukunftsplanung eine stufenweise Entwicklung der Universität für die kommenden Jahrzehnte – unter Aufrechterhaltung des Forschungs und Lehrbetriebes – beinhalten. Hierfür ist auch die Berücksichtigung des anerkannten Flächenbedarfs (SollWerte) essentiell. Der Flächenbedarf wird durch die Bundeswehr aufgestellt. Die Aufstellung des Masterplans gliedert sich in drei Leistungsphasen Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung Leistungsphase 2 Vorentwurf Leistungsphase 3 Entwurf Das abschließende Gesamtergebnis wird in einer Abschlussdokumentation dargestellt und an den Auftraggeber (Staatliches Bauamt Freising, kurz: StBAFS) übergeben.
Zeitplan
- 24. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert