Generalplanung für OGS-Erweiterungen an Grundschulen in Arsbeck und Beeck

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Wegberg schreibt Generalplanungsleistungen für die Erweiterung zweier Offener Ganztagsschulen (OGS) aus. Der Auftrag umfasst die Objekt- und Fachplanung gemäß HOAI für die Standorte Arsbeck und Beeck. Die Vergabe erfolgt in zwei Losen, wobei eine gemeinsame oder getrennte Vergabe möglich ist.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Generalplanerleistungen für die Erweiterung der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Katholischen Grundschule Arsbeck (LOS 1) und der Gemeinschaftsgrundschule "Schule am Beeckbach" in Beeck (LOS 2). Die Planungsleistungen umfassen jeweils die bauliche Umsetzung der vorgesehenen Erweiterungsmaßnahmen auf Grundlage der vorliegenden Konzeptstudie einschließlich der Maßnahmenbeschreibung. Ziel ist die Schaffung der erforderlichen räumlichen Kapazitäten für den Ausbau der Offenen Ganztagsschule entsprechend den künftigen Bedarfen. Die Maßnahmen basieren auf den durch die Stadt Wegberg erarbeiteten Voruntersuchungen und Vorplanungen. Die Umsetzung wurde durch die zuständigen politischen Gremien beschlossen und dient der Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder. Beide Generalplanungsaufträge werden in einem Vergabeverfahren vergeben, wobei durch die losweise Vergabe sowohl eine gemeinsame als auch eine getrennte Vergabe möglich ist.
Die Stadt Wegberg plant die Erweiterung der Offenen Ganztagsschulen (OGS) an zwei Standorten, um den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu erfüllen. Gesucht werden Generalplaner, die das gesamte Spektrum von der Gebäudeplanung über die Freianlagen bis hin zur technischen Ausrüstung und Tragwerksplanung abdecken. Der Auftrag ist in zwei Lose unterteilt, sodass sich Unternehmen für einen oder beide Standorte bewerben können. Die Leistungen orientieren sich an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und umfassen alle Leistungsphasen von der Grundlagenermittlung bis zur Objektüberwachung.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß Vergabeverordnung (VgV)
- Qualifikation des Personals (Berufserfahrung)
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Vergabe erfolgt nach den Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV). Bezüglich der Nachforderung von im Teilnahmeantrag oder im (endgültigen) Angebot fehlenden Unterlagen gilt § 56 Abs. 2 und Abs. 3 VgV.
Aufteilung in Lose
2 LoteGegenstand der zu vergebenden Generalplanungsleistungen sind sämtliche Grundleistungen nach HOAI, umfassend die Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33-37 HOAI i.V.m. Anlage 10.1, LPH 1-9), die Objektplanung Freianlagen (§§ 38-40 HOAI i.V.m. Anlage 11.1, LPH 1-9), die Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53-56 HOAI i.V.m. Anlage 15.1, LPH 1-9) sowie die Fachplanung Tragwerksplanung für den Erweiterungsbau (§§ 49-52 HOAI i.V.m. Anlage 14.1, LPH 1-6). Darüber hinaus umfasst der Auftrag besondere Leistungen, darunter den Nachweis des baulichen Schall- und Wärmeschutzes einschließlich Akustikplanung sowie die Erstellung eines Barrierefrei-Konzepts für das Baugenehmigungsverfahren. Die Planungsleistungen sollen auf der durch die Stadt Wegberg erstellten Maßnahmenbeschreibung und Vorentwurfsplanung des Ende April 2026 eingereichten Förderantrags aufbauen. Im Rahmen der Vorentwurfsplanung (LPH 2) sind zwei konzeptionelle Alternativen für den Erweiterungsbau zu entwickeln: die weitere Ausarbeitung des im Förderantrag eingereichten Entwurfs sowie ein Alternativentwurf an gleicher Stelle des Gebäudekomplexes. Der neue Erweiterungsbau soll nachhaltig und energieeffizient in Bau, Betrieb und Rückbau errichtet werden; eine geringe technische Ausrüstung im Sinne einer "Low-Tech"-Ausrichtung mit dezentraler Energiegewinnung sowie die Verwendung nachwachsender und ressourcenschonender Baustoffe - etwa im Holzbau - werden angestrebt. Die Schule soll dem Inklusionsgedanken folgen und weitgehend barrierefrei gestaltet werden. Vorrangige Projektziele sind die Einhaltung des Fertigstellungstermins, die Einhaltung des Budgets (festgelegt mit Abschluss der LPH 3), die möglichst störungsfreie Fortführung des Unterrichts- und Ganztagsbetriebs während der Bauausführung sowie die Umsetzung der gestalterischen Vorgaben. Die Förderbedingungen des Programms "Ausbau ganztägiger Betreuungsangebote für Kinder in der Primarstufe im Rheinischen Revier - Revier.gestalten" des Landes NRW sind bei der Umsetzung zu beachten; alle zugehörigen Fördernachweise sind unterschriftsreif vorzubereiten und dem Bauherrn zu übergeben. Eine hohe Präsenz vor Ort wird verlangt. Die Beauftragung des Generalplaners erfolgt stufenweise: Stufe 1 umfasst die LPH 1-4, Stufe 2 die LPH 5-9. Die Fertigstellung einschließlich Abrechnung der Maßnahmen ist aufgrund der Förderbedingungen zwingend bis zum 31. Dezember 2029 erforderlich; als konkretes Zieldatum für die Eröffnung ist das Ende der Sommerferien 2029 - der 10. August 2029 - festgelegt. Weitergehende Informationen können der Vorhabenbeschreibung entnommen werden, die mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt wurde.
Gegenstand der zu vergebenden Generalplanungsleistungen sind sämtliche Grundleistungen nach HOAI, umfassend die Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33-37 HOAI i.V.m. Anlage 10.1, LPH 1-9), die Objektplanung Freianlagen (§§ 38-40 HOAI i.V.m. Anlage 11.1, LPH 1-9), die Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53-56 HOAI i.V.m. Anlage 15.1, LPH 1-9) sowie die Fachplanung Tragwerksplanung für den Erweiterungsbau (§§ 49-52 HOAI i.V.m. Anlage 14.1, LPH 1-6). Darüber hinaus umfasst der Auftrag besondere Leistungen, darunter den Nachweis des baulichen Schall- und Wärmeschutzes einschließlich Akustikplanung sowie die Erstellung eines Barrierefrei-Konzepts für das Baugenehmigungsverfahren. Die Planungsleistungen sollen auf der durch die Stadt Wegberg erstellten Maßnahmenbeschreibung und Vorentwurfsplanung des Ende April 2026 eingereichten Förderantrags aufbauen. Im Rahmen der Vorentwurfsplanung (LPH 2) sind zwei konzeptionelle Alternativen für den Erweiterungsbau zu entwickeln: die weitere Ausarbeitung des im Förderantrag eingereichten Entwurfs sowie ein Alternativentwurf an gleicher Stelle des Gebäudekomplexes. Der neue Erweiterungsbau soll nachhaltig und energieeffizient in Bau, Betrieb und Rückbau errichtet werden; eine geringe technische Ausrüstung im Sinne einer "Low-Tech"-Ausrichtung mit dezentraler Energiegewinnung sowie die Verwendung nachwachsender und ressourcenschonender Baustoffe - etwa im Holzbau - werden angestrebt. Die Schule soll dem Inklusionsgedanken folgen und weitgehend barrierefrei gestaltet werden. Vorrangige Projektziele sind die Einhaltung des Fertigstellungstermins, die Einhaltung des Budgets (festgelegt mit Abschluss der LPH 3), die möglichst störungsfreie Fortführung des Unterrichts- und Ganztagsbetriebs während der Bauausführung sowie die Umsetzung der gestalterischen Vorgaben. Die Förderbedingungen des Programms "Ausbau ganztägiger Betreuungsangebote für Kinder in der Primarstufe im Rheinischen Revier - Revier.gestalten" des Landes NRW sind bei der Umsetzung zu beachten; alle zugehörigen Fördernachweise sind unterschriftsreif vorzubereiten und dem Bauherrn zu übergeben. Eine hohe Präsenz vor Ort wird verlangt. Die Beauftragung des Generalplaners erfolgt stufenweise: Stufe 1 umfasst die LPH 1-4, Stufe 2 die LPH 5-9. Die Fertigstellung einschließlich Abrechnung der Maßnahmen ist aufgrund der Förderbedingungen zwingend bis zum 31. Dezember 2029 erforderlich; als konkretes Zieldatum für die Eröffnung ist das Ende der Sommerferien 2029 - der 10. August 2029 - festgelegt. Weitergehende Informationen können der Vorhabenbeschreibung entnommen werden, die mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt wurde.
Zuschlagskriterien
6 Kriterien- price40%
Bewertet wird das voraussichtliche Gesamthonorar für alle auftragsgegenständlichen Leistungen.
- quality50%
Bewertet wird die Qualität des Konzepts zur Umsetzung der Generalplaneraufgaben (insbes. Terminplan, Schwerpunktsetzung/ Identifikation Herausforderungen, Zielgruppenorientierung).
- quality10%
Bewertet wird die auftragsbezogene Qualifikation (Berufserfahrung, durch persönliche Referenzen möglichst vergleichbarer Art belegte Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen) von vorgesehener Projektleitung, stellv. Projektleitung sowie Bauleitung und die Organisation des Projektteams (Zuständigkeiten, Vertretungsregelungen, interne Abläufe sowie Schnittstellen zum Auftraggeber und den weiteren Planungsbeteiligten).
- price40%
Bewertet wird das voraussichtliche Gesamthonorar für alle auftragsgegenständlichen Leistungen.
- quality50%
Bewertet wird die Qualität des Konzepts zur Umsetzung der Generalplaneraufgaben (insbes. Terminplan, Schwerpunktsetzung/ Identifikation Herausforderungen, Zielgruppenorientierung).
- quality10%
Bewertet wird die auftragsbezogene Qualifikation (Berufserfahrung, durch persönliche Referenzen möglichst vergleichbarer Art belegte Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen) von vorgesehener Projektleitung, stellv. Projektleitung sowie Bauleitung und die Organisation des Projektteams (Zuständigkeiten, Vertretungsregelungen, interne Abläufe sowie Schnittstellen zum Auftraggeber und den weiteren Planungsbeteiligten).
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung