Fachplanung Technische Ausrüstung für Erweiterung und Umbau der Feuerwehr Grevesmühlen
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Grevesmühlen schreibt Fachplanungsleistungen für die technische Ausrüstung (Elektrotechnik, Förderanlagen) im Rahmen der Erweiterung und des Umbaus des Feuerwehrgebäudes aus. Das Projekt umfasst die Erweiterung der Fahrzeughalle sowie die Anpassung des Sozialtrakts an gestiegene Mitgliederzahlen. Die Leistungen orientieren sich an der HOAI 2021.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadt Grevesmühlen beabsichtigt, die nördliche Fahrzeughalle (im Bestand für drei Einsatzfahrzeuge) der Feuerwehr um drei gleichgroße Stellplätze zu erweitern, den Sozialteil entsprechend der zukünftig geplanten Mitgliederzahlen umzubauen bzw. umzunutzen sowie die Anzahl der PKW-Stellplätze nach Notwendigkeit zu ergänzen und neu zu ordnen. Das sind die aktuellen Mietgliederzahlen: 52 Männer, 8 Frauen, 26 Jugendliche. Das sind die geplanten Mietgliederzahlen: 70 Männer (+18), 10 Frauen (+2), 56 Jugendliche incl. 30 Kinder (+-0). Die freiwillige Feuerwehr wurde 1996 als zweigeschossiges, im Sozialteil voll unterkellertes Gebäude mit unterschiedlichen Walmdächern und zwei eingeschossigen Fahrzeughallen mit insgesamt 6 Stellplätzen in Massivbauweise errichtet. Es ist an das öffentliche Netz zur Strom-, Erdgas-, Wasserver- sowie Regen- und Schmutzwasserentsorgung und der Telekommunikation angeschlossen. Durch den Anbau der zusätzlichen Fahrzeughalle und den Umbau mit den Nutzungsänderungen für die geplante Anzahl der Einsatzfahrzeuge und der Mitglieder werden alle Vorgaben des Gesetzgebers erfüllt. Die Gebäudeeinordnung der Erweiterung erfolgt östlich der nördlichen Bestandsfahrzeughalle. Eine offene Verbindung mit gleichen Torbreiten und -höhen zu dieser wird geschaffen. Die vorhandene Zufahrt in die linke Fahrzeughalle bleibt erhalten. Die Fahrzeuge müssen dann jeweils hintereinander abgestellt werden. Da sich das Grundstück sehr abschüssig nach Osten darstellt, muss der Erweiterungsbau aufgestelzt werden. Hier wird dann vom hofseitigen Parkplatz aus die entstandene Fläche unterhalb der neuen Fahrzeughalle für Lagermöglichkeiten genutzt. Der geplante Anbau sollte aus konstruktiven und architektonischen Gründen massiv und mit gleichen Materialien wie die des Bestandsgebäudes sowie mit Walmdach errichtet werden. Die haustechnischen Anlagen wie Elektro, Heizung, EMA und die Abgasabsaugung sind zu erweitern. Der Leichtflüssigkeitsabscheider wird auf Kapazitätserweiterung hin geprüft und ggf. angepasst. Der grundlegende Umbau und die damit einhergehenden Nutzungsänderungen in Teilbereichen des KG und OG des bestehenden Sozialteils sind zwingend notwendig, um die geplanten Mitgliederzahlen hier entsprechend der verschiedenen Nutzungen unterbringen zu können. Die haustech-nischen Anlagen wie Elektro, Heizung, EMA und die evtl. notwendige Lüftung werden erweitert bzw. geändert. Die vorhandene Grundstücksfläche ist mit 4.128 m² ausreichend und bietet auch nach erfolgter PKW-Stellplatzerweiterung noch genügend Raum für Übungszwecke.
Die Stadt Grevesmühlen plant den Ausbau ihres Feuerwehrgebäudes, um mehr Platz für Einsatzfahrzeuge und die wachsende Zahl an Feuerwehrleuten zu schaffen. Hierfür werden Fachplaner für die technische Gebäudeausrüstung gesucht, konkret für die Bereiche Elektrotechnik und Förderanlagen. Die Aufgabe umfasst die Planung der technischen Anlagen für den neuen Hallenanbau sowie die notwendigen Anpassungen im bestehenden Sozialbereich. Es handelt sich um eine klassische Ingenieursleistung nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Vergabeverfahrens sind die Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung, AG 4, 5 und 6 (Elektrotechnik / Förderanlagen) gem. §§ 53 - 56 HOAI 2021 für die Erweiterung und den Umbau des Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr Grevesmühlen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- quality100%
Die Wertungssumme (P = Nettoangebotssumme Honorar) wird zu den vergebenen Leistungspunkten (L = Ermittlung des Eindrucks des Bieters sowie die Darstellung der Organisation der Projektabwicklung durch Bewertungsmatrix) in Relation gesetzt, um das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erhalten. Das wirtschaftlichste Angebot, welches den Zuschlag erhalten soll, wird in Anlehnung an die Erweiterte Richtwertmethode nach "UfAB V 2.0" ermittelt.
Zeitplan
- 22. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert