Fachplanung Technische Ausrüstung für Neubau Feuerwehrhaus Eichstätt

Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Eichstätt schreibt Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für den Neubau eines Feuerwehrhauses aus. Der Auftrag umfasst die Anlagengruppen 440, 450, 460 und 480 gemäß HOAI für ein Gebäude mit ca. 2.170 m² BGF. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Ende 2026 bis zur geplanten Inbetriebnahme Ende 2030.
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Die Große Kreisstadt Eichstätt plant am Standort „Freiwasser“ den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt. Gegenstand der Vergabe sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen: • KG 440 Starkstromanlagen • KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen • KG 460 Förderanlagen • KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation Die Maßnahme umfasst den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Fahrzeughalle, Schulungs- und Verwaltungsbereichen, Werkstätten, Atemschutzwerkstatt, Waschhalle, Lagerflächen und Außenanlagen. Die geplante BGF beträgt ca. 2.170 m². Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als kritische Infrastruktur mit Anforderungen an Ausfallsicherheit, Notstromversorgung, Alarmierungs- und Kommunikationssysteme sowie feuerwehrspezifische Betriebsabläufe. Vorgesehen sind insbesondere Anlagen zur Sicherheitsbeleuchtung, Notstromversorgung, strukturierte Daten- und Kommunikationsnetze, Funk- und Alarmierungstechnik, Brandmeldeanlagen sowie gebäude- und anlagentechnische Steuerungen. Für den zweigeschossigen Gebäudeteil ist zudem eine Aufzugsanlage vorgesehen. Bei der Notstromversorgung soll geprüft werden, ob diese während der Laufzeiten im Zuge der regelmäßigen Wartung auch in das Haus einspeisen kann. Die technische Gebäudeausrüstung soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und wartungsarm ausgeführt werden. Angestrebt wird ein robuster technischer Standard mit möglichst einfacher und betriebssicherer Gebäudeautomation („Low-Tech“-Ansatz), soweit dies mit den Anforderungen an Betriebssicherheit und Feuerwehrtechnik vereinbar ist. Lüftungsanlagen sollen weitestgehend minimiert werden. Sie sollen nur in Räume mit potentiell hoher Luftfeuchtigkeit oder sensiblen technischen Anlagen, wie Umkleiden, Innentoiletten, Atemschutzwerkstatt, Schlauchpflegeraum, Kleiderkammer oder Fitnessraum eingebaut werden. Aufgrund der Lage am Freiwasser sind Anforderungen an Hochwasser- und Betriebsschutz planerisch zu berücksichtigen. Vorgesehener Projektablauf (vorläufig): • Planungsbeginn: IV. Quartal 2026 • Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2027 • Ausschreibung der Bauleistungen: ab I. Quartal 2028 • Voraussichtlicher Baubeginn: III. Quartal 2028 • Voraussichtliche Fertigstellung/Inbetriebnahme: Ende 2030 Vergeben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI stufenweise. Die Beauftragung erfolgt für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.
Die Stadt Eichstätt plant den Neubau eines Feuerwehrhauses am Standort „Freiwasser“ und sucht hierfür ein Fachplanungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung. Dabei geht es konkret um die Bereiche Starkstrom, Fernmelde- und Informationstechnik, Förderanlagen sowie Gebäudeautomation. Das Gebäude soll als kritische Infrastruktur besonders ausfallsicher und robust gestaltet werden, wobei ein „Low-Tech“-Ansatz verfolgt wird, um die Technik funktional und wartungsarm zu halten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123 GWB (Ausschlussgründe)
- Nachweis der Eignung gemäß § 124 GWB (Ausschlussgründe)
- Einhaltung der Eignungskriterien gemäß § 56 Abs. 2 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 6 und Nr. 7 und Nr. 8 und Nr. 9 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB § 124 Abs. 1 Nr, 7 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB § 56 Abs. 2 VgV
Aufteilung in Lose
1 LotDie Große Kreisstadt Eichstätt plant am Standort „Freiwasser“ den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eichstätt. Gegenstand der Vergabe sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen: • KG 440 Starkstromanlagen • KG 450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen • KG 460 Förderanlagen • KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation Die Maßnahme umfasst den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Fahrzeughalle, Schulungs- und Verwaltungsbereichen, Werkstätten, Atemschutzwerkstatt, Waschhalle, Lagerflächen und Außenanlagen. Die geplante BGF beträgt ca. 2.170 m². Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als kritische Infrastruktur mit Anforderungen an Ausfallsicherheit, Notstromversorgung, Alarmierungs- und Kommunikationssysteme sowie feuerwehrspezifische Betriebsabläufe. Vorgesehen sind insbesondere Anlagen zur Sicherheitsbeleuchtung, Notstromversorgung, strukturierte Daten- und Kommunikationsnetze, Funk- und Alarmierungstechnik, Brandmeldeanlagen sowie gebäude- und anlagentechnische Steuerungen. Für den zweigeschossigen Gebäudeteil ist zudem eine Aufzugsanlage vorgesehen. Bei der Notstromversorgung soll geprüft werden, ob diese während der Laufzeiten im Zuge der regelmäßigen Wartung auch in das Haus einspeisen kann. Die technische Gebäudeausrüstung soll insgesamt funktional, wirtschaftlich und wartungsarm ausgeführt werden. Angestrebt wird ein robuster technischer Standard mit möglichst einfacher und betriebssicherer Gebäudeautomation („Low-Tech“-Ansatz), soweit dies mit den Anforderungen an Betriebssicherheit und Feuerwehrtechnik vereinbar ist. Lüftungsanlagen sollen weitestgehend minimiert werden. Sie sollen nur in Räume mit potentiell hoher Luftfeuchtigkeit oder sensiblen technischen Anlagen, wie Umkleiden, Innentoiletten, Atemschutzwerkstatt, Schlauchpflegeraum, Kleiderkammer oder Fitnessraum eingebaut werden. Aufgrund der Lage am Freiwasser sind Anforderungen an Hochwasser- und Betriebsschutz planerisch zu berücksichtigen. Vorgesehener Projektablauf (vorläufig): • Planungsbeginn: IV. Quartal 2026 • Einreichung Bauantrag: III. Quartal 2027 • Ausschreibung der Bauleistungen: ab I. Quartal 2028 • Voraussichtlicher Baubeginn: III. Quartal 2028 • Voraussichtliche Fertigstellung/Inbetriebnahme: Ende 2030 Vergeben werden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI stufenweise. Die Beauftragung erfolgt für die Leistungsphasen 1-9 stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.
Zuschlagskriterien
8 Kriterien- quality5%
1.) Herangehensweise an das Projekt Wie gehen Sie an ein derartiges Projekt heran? Schildern Sie anhand eines frei wählbar von Ihnen früher erbrachten Referenzprojekts Ihre Herangehensweise an das Projekt. Welche konkreten Herausforderungen sehen Sie vorliegend?
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"2.) Bauablauf und Terminsicherheit Wie können Sie sich aus heutiger Sicht in einem Grobraster die Planungs- und Ausführungszeiten vorstellen? Wo und wie planen Sie Zeitreserven ein? Wie gewährleisten Sie grundsätzlich die Einhaltung von Terminen?"
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"3.) energetische Ideen/innovative Konzepte Welche Ideen/Konzepte (Innovation/Nachhaltigkeit) können Sie sich für das vorliegende Projekt vorstellen? "
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"4.) Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit den (Fach-) Planern der Leistungsbilder Gebäudeplanung, TWP und HLS bzw. deren Koordination vor? "
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"5.) Zusammenarbeit mit dem Nutzer Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit dem Nutzer vor? Wie reagieren sie auf Wünsche des Nutzers? Wie wollen Sie diese miteinbeziehen und wie stellen Sie dennoch eine Kostensicherheit sicher?"
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"6.) Budgetüberwachung/Kostensicherheit Wie gewährleisten Sie generell die Einhaltung von Kosten bzw. eines vorgegebenen Gesamtbudgets inklusive des Budgets für die Fachplaner? Zeigen Sie dies anhand eines (frei wählbahren) Referenzprojekts. Zeigen Sie dabei auch auf, wie Sie die Einhaltung des Gesamtbudgets mit den Fachplaner koordinieren."
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"7.) Örtliche Verfügbarkeit • Wie organisieren Sie Ihre Präsenz vor Ort? Wie oft werden Sie vor Ort sein? • Wie werden Sie Ihre Verfügbarkeit gewährleisten? • Welche Vertretungsregelungen im Urlaubs-, Krankheits- oder Kündigungsfall sehen Sie vor? • Wie stellen Sie sich die Kommunikation mit den Projektbeteiligten vor? • Wie stellen Sie sich die Organisation und den Ablauf der Planer- und Baustellen-Jour-Fixe vor? Bitte differenzieren SIe nach Planungsphase und Bauphase "
- price40%
"8.) Honorar "
Zeitplan
- 29. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 16. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung