Architektenleistungen für Ersatzneubau der Werkstätten am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Wiesau
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Tirschenreuth schreibt Architektenleistungen für den Ersatzneubau der Werkstätten am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Wiesau aus. Der Auftrag umfasst die Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI, Leistungsphasen 2 bis 9. Ein Ersatzneubau wurde aufgrund erheblicher Mängel am Bestand, wie Brandschutzdefiziten und mangelnder Energieeffizienz, als wirtschaftlichste Lösung identifiziert.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Auftrag umfasst die Objektplanungsleistungen des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume nach § 33 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI, Leistungsphasen 2-9 für das Staatliche Berufliche Schulzentrum Wiesau – Ersatzneubau Werkstätten.
Der Landkreis Tirschenreuth sucht ein Architekturbüro für den geplanten Ersatzneubau der Werkstätten am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Wiesau. Die beauftragten Leistungen umfassen die gesamte Objektplanung von der Vorplanung bis zur Objektbetreuung, also die Leistungsphasen 2 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Da eine Sanierung der alten Gebäude aufgrund gravierender Mängel beim Brandschutz, der Barrierefreiheit und der Energieeffizienz nicht wirtschaftlich ist, wird ein Neubau realisiert. Interessierte Büros müssen ihre Arbeitsweise, ihr Projektteam sowie Methoden zur Kosten- und Terminkontrolle darlegen.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Zuge einer Machbarkeitsstudie wurde eine Generalsanierung des Bestandes der Werkstätten (Baujahr: 1960 – 1981) sowie ein Ersatzneubau der zukünftigen Praxisräume untersucht. Mit Abschluss der Studie konnte aufgrund der Bestandsbeurteilung eine wirtschaftliche Generalsanierung wegen erheblicher Mängel beim Brandschutz, fehlender Barrierefreiheit, mangelhafter Energieeffizienz, Bauschäden im Tragwerk sowie dem zukünftig benötigten Raumbedarf ausgeschlossen werden, weshalb ein Ersatzneubau im Osten des bestehenden Schulgeländes verwirklicht werden soll. Für die Machbarkeitsstudie waren Fachplanungsansätze noch nicht integriert. Die Umsetzung der Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebes, mithilfe mehrerer Bauabschnitte erfolgen. In den Praxisbereichen Holz, Bau, Metall und KFZ soll eine neue Nutzungsfläche (NUF 1 - 6) von 7.593 m² geschaffen werden. Aktuell beinhaltet der geplante Neubau zusätzlich eine Mensa (Erd- und Obergeschoss) sowie ein Lehrerzimmer (Obergeschoss) und schließt deshalb mit einer Bruttogrundfläche von 10.425 m² ab. Der Neubau für die Bereiche Holz, Bau, Metall, Mono, Mensa und Lehrer soll zweigeschossig erstellt werden. Der KFZ-Bereich ist nur eingeschossig im Erdgeschoss vorgesehen. Die Fertigstellung der Werkstätten ist aktuell für das Jahr 2035 geplant. Für das Vorhaben sind die Leistungen der Leistungsphasen 2-9 gemäß HOAI zu erbringen. Für die Maßnahme wird ein Förderantrag nach FAG zu stellen sein. Der AG beabsichtigt die Baumaßnahme als Generalunternehmerleistung mit gewerkeweiser Leistungsbeschreibung auszuschreiben. Die Entscheidung darüber ist nach LPH 3 noch mit der Förderstelle abzustimmen.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality1.3%
Vorstellung des vorgesehenen Projektteams
- quality1.2%
Darstellung der Arbeitsweise
- quality1.3%
Darstellung der Methoden zur Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine sowie des Berichtswesens an den Auftraggeber
- quality1.4%
Arbeitsweise der Bauleitung in LPH 8
- price1.2%
Honorarangebot
Zeitplan
- 12. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert