Wärmeversorgungsanlagen und Kälteanlagen für Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Was wird ausgeschrieben
Im Rahmen der Sanierung und Erweiterung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe werden Wärmeversorgungsanlagen und Kälteanlagen ausgeschrieben. Die Anlagen umfassen Wärmeerzeugung mittels Fernwärme, Kälteerzeugung mittels Kältemaschinen und Rückkühlern sowie Fußbodenheizung, Wandheizung und Umluftheiz- und Kühlkonvektoren. Es handelt sich um ein großes, komplex strukturiertes Bauvorhaben mit hohen Anforderungen an das Raumklima für ein Museumsgebäude.
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Wärmeversorgungsanlagen und Kälteanlagen
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe lässt im Zuge einer Sanierung und Erweiterung ihre Wärmeversorgungs- und Kälteanlagen erneuern. Auftragnehmer müssen Heizungs- und Kälteanlagen für ein Museumsgebäude mit besonders hohen Anforderungen an das Raumklima installieren — dazu gehören Fernwärme, Kältemaschinen, Rückkühler sowie Fußboden- und Wandheizungen. Der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 4,5 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg (Vermögen und Bau Baden-Württemberg) vergibt diese Bauleistung öffentlich.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erfahrung mit Heizungs- und Kälteanlagen in Museumsgebäuden
- Fachkenntnisse in Fernwärmeanlagen und Kältemaschinen
- Fähigkeit zur Installation von Fußbodenheizung, Wandheizung und Umluftkonvektoren
- Eignung für komplexe Bauvorhaben mit hohen Raumklimaanforderungen
- Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen des Sanierungs und der Erweiterung eines Museumsgebäudes in Karlsruhe wird das Gewerk Heizungs- und Kälteanlagen (ohne Dämmung) ausgeschrieben. Die zu verarbeitenden Anlagen umfassen ein großes und komplex strukturiertes Bauvorhaben mit hohen Anforderungen an das Raumklima. Die Gesamtanlagen bestehen aus Wärmeerzeugung mittels Fernwärme und Kälteerzeugung mittels Kältemaschinen sowie Rückkühlern. Die Räume werden mittels Fußbodenheizung, Wandheizung, Umluftheiz- und Kühlkonvektoren sowie Heizkörpern beheizt und klimatisiert. Der größte Teil der Rohrleitungsdämmung wird in einem separaten Auftrag vergeben. Das Gebäude erstreckt sich über sieben Ebenen - vom 2. Untergeschoss bis zum Dachgeschoss - und beinhaltet neben Ausstellungs- und Technikflächen auch Büros, Werkstätten, Gastronomie, Mediathek sowie Lager- und Restaurationsbereiche. Die Raumtemperaturen unterscheiden sich nach thermodynamischen Anforderungen, insbesondere in klimatisch sensiblen Ausstellungsbereichen (Temp. 18-24 °C, r.F. 45-55 %, max. 1 K/h bzw. 2,5 %r. F./h). Die Rohrleitungsführung erfolgt in teils beengten oder denkmalgeschützten Bereichen mit eingeschränkter Zugänglichkeit (z. B. historische Dachstühle, Gewölbe, niedrige Schächte). Die Einbringung der technischen Geräte erfolgt über Treppenhäuser und Baustellenaufzüge. Eine enge Koordination mit anderen Gewerken (Lüftung, Sanitär, Elektro, Gebäudeautomation, Dämmung) ist erforderlich, insbesondere bei beengten Raumverhältnissen und komplexen Installationsabfolgen. Die ausgeschriebenen Leistungen bieten einen hohen technischen Anspruch sowie logistischen Aufwand und erfordern Erfahrung im Umgang mit sensibler Bausubstanz, eingeschränkten Platzverhältnissen und anspruchsvoller Montagekoordination. Ergänzend ist die Vergabe von 'Instandhaltungsleistungen' Gegenstand des Verfahrens.
Zuschlagskriterien
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Zeitplan
- 22. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert