Schonende Sprengverdichtung auf der Innenkippe Seese-Ost
Was wird ausgeschrieben
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH schreibt die schonende Sprengverdichtung auf einer Fläche von ca. 110,5 Hektar aus. Der Auftrag umfasst die Erstellung von 1.980 Sprengbohrlöchern, die Durchführung der Sprengungen sowie ein umfangreiches baubegleitendes Monitoring. Die Arbeiten dienen der Bodenstabilisierung mittels leichter Bohrgeräte.
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Schonende Sprengverdichtung mit leichtem Bohrgerät (<=10 kN/m² Bodenpressung, <= 12t Gesamtmasse) auf ausgewählten Teilflächen der Innenkippe Seese- Ost (Größe der Gefährdungsfläche ca. 110,5 ha), dafür erforderlich 1.980 Sprengbohrlöcher (lotrecht) max. Bohrtiefe 44,5 m, Bohrungen im Trockenbohrverfahren mit Verrohrung, Sprengungen mit Teilladungen und elektronischen Zündern, 1 bis 20 kg Sprengstoff pro Sprengbohrloch, im Vorfeld der Sprengarbeiten Errichten von 106 Flachpegeln in welche die Porenwasserdruckgeber eingehängt werden, baubgleitende Porenwasserdruckmessungen, tägliche chwinggeschwindigkeitmessungen, baubegleitende Vermessung, seismische Vor- & Nacherkundung, baubegleitenes seismologisches Monitoring, Nacherkundungen (DS, KDS)
Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) führt Sanierungsarbeiten auf der Innenkippe Seese-Ost durch, um den Boden zu stabilisieren. Hierfür werden auf einer Fläche von über 110 Hektar fast 2.000 Sprengbohrungen vorgenommen, bei denen spezielle Sprengungen mit elektronischen Zündern zum Einsatz kommen. Da es sich um ein ehemaliges Bergbaugebiet handelt, ist der Einsatz von besonders leichten Bohrgeräten vorgeschrieben, um den Boden nicht zu stark zu belasten. Begleitend müssen umfangreiche Messungen durchgeführt werden, etwa zur Überwachung des Porenwasserdrucks und der seismischen Auswirkungen der Sprengungen.
Aufteilung in Lose
1 LotSchonende Sprengverdichtung mit leichtem Bohrgerät (<=10 kN/m² Bodenpressung, <= 12t Gesamtmasse) auf ausgewählten Teilflächen der Innenkippe Seese- Ost (Größe der Gefährdungsfläche ca. 110,5 ha), dafür erforderlich 1.980 Sprengbohrlöcher (lotrecht) max. Bohrtiefe 44,5 m, Bohrungen im Trockenbohrverfahren mit Verrohrung, Sprengungen mit Teilladungen und elektronischen Zündern, 1 bis 20 kg Sprengstoff pro Sprengbohrloch, im Vorfeld der Sprengarbeiten Errichten von 106 Flachpegeln in welche die Porenwasserdruckgeber eingehängt werden, baubgleitende Porenwasserdruckmessungen, tägliche Schwinggeschwindigkeitmessungen, baubegleitende Vermessung, seismische Vor- & Nacherkundung, baubegleitenes seismologisches Monitoring, Nacherkundungen (DS, KDS)
Zeitplan
- 2. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert