TED·342135-2026

Generalplanungsleistungen fuer den Neubau des Holzwurmhauses in Berlin

SozDia Stiftung BerlinBerlin, GermanyVeröffentlicht 19. Mai 2026
Auftragswert
~€450k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die SozDia Stiftung Berlin schreibt Generalplanungsleistungen für den Erweiterungsbau des 'Neuen Holzwurmhauses' aus. Der Auftrag umfasst die Objektplanung, Tragwerksplanung sowie die technische Gebäudeausrüstung über alle Leistungsphasen 1 bis 9. Das Projekt wird durch EU-Mittel gefördert.

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Multifunktionales "Neues Holzwurmhaus" - Freiraumplanung LPH 1-9

VergabeHero-Einschätzung

Die SozDia Stiftung Berlin sucht einen Generalplaner für den Neubau eines multifunktionalen Erweiterungsbaus, dem sogenannten 'Neuen Holzwurmhaus'. Der Auftrag deckt das gesamte Spektrum der Planung ab, von der ersten Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 1 bis 9). Dies beinhaltet sowohl die architektonische Gestaltung der Außenanlagen als auch die statische Tragwerksplanung und die technische Gebäudeausrüstung, also die Planung der gesamten Haustechnik. Da es sich um ein durch EU-Mittel gefördertes Projekt handelt, sind die Anforderungen an die Dokumentation und Planung entsprechend hoch.

Architektur- und IngenieurleistungenSoziale DiensteStiftungenGeneralplanungArchitekturOeffentliche FoerderungTga PlanungBauwesen
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000SSB_2025_HWH_Erweiterung_Freiraumplanung_LPH1-9

Generalplanungsleistungen Neubau eines Erweiterungsbau JFE Holzwurmhaus Berlin, Objektplanung Lph 1-9, Tragwerksplanung Lph 1-6, Technische Gebäudeausrüstung Lph 1-9 Die genaue Planungsaufgabe ist der Leistungsbeschreibung des Vergabeverfahrens zu entnehmen. Oben genannte Generalplanungsleistungen zur Erstellung eines Beubaus/ Erweiterungsbaus mit folgenden Vorgaben: Über die Sanierung und Anpassung der Öko-Architektur Holzwurmhaus als 1. Bauabschnitt hinaus, ist von der finanzierenden Förderkulisse "Nachhaltige Erneuerung im Bezirk Lichtenberg" in Abstimmung mit Bezirk und Träger vorgesehen, einen 2. Erweiterungs-Bauabschnitt dieses sozialen Infrastruktur-Standortes mit ergänzenden Beratungs- und Förderangeboten für das Stadtquartier als eigenständigen Baukomplex auf dem Grundstücksbereich an der Falkenberger Chaussee , der Bestands- JFE vorgelagert, zu realisieren. Die Planung der Sanierung des Bestandsbaus ist nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens und ist bereits vergeben und wird bis Mitte 2026 durchgeführt. In einer Machbarkeitsuntersuchung vom Februar 2021 (Gegenstand und Anlage im Ausschreibungsverfahren) wurde für einen geplanten Neubau bzw. eine geplante Erweiterung des Holzwurmhauses eine Vorzugsvariante herausgearbeitet (Variante C optimiert). Der Erweiterungsbau soll ab dem Jahr 2026 errichtet werden und soll direkt an das Bestandsgebäude anschließen. Der Baukörper soll zum einen den Grundgedanken des Holzbaus (Bestandsbau) aufnehmen und mit den heutigen modernen Methoden die Holzbauweise fortsetzen. Fundamente und Erschließungskern sollen jedoch in Betonbauweise ausgeführt, da diese Bauweise hinsichtlich des Brandschutzes, statischer Belastung und der Fundamente gegenüber dem Holzbau die besseren Eigenschaften vorweist. Es soll so ein Hybridbau entstehen, der die Vorteile der jeweiligen Bauweise miteinander verbindet. Die Erschließung des Grundstücks soll über die Vorderseite des Grundstücks erfolgen. Der Baukörper soll im vorderen Viertel des langgestreckten Grundstückes platziert werden. Die Machbarkeitsstudie hat mehrere Varianten entwickelt und behandelt. Es wurden insgesamt 4 Varianten untersucht, von denen die Variante C optimiert realisiert werden soll. Die Variante stellt eine dreigeschossige Bebauung dar. Die Ausführung ist im Kreuzungspunkt der beiden Riegel geschwungen ausgeführt. Der Raum der Begegnung ist als Ganzes im Innenhof untergebracht. In dieser Variante wird der Innenhof mit einer Zeltanlage ausgestattet, so dass im Falle von Schlechtwetter ein Regenschutz vorhanden ist. Diese Zeltanlage kann im Sommer zugleich als Hitzeschutz eingesetzt werden. Jeder der beiden Riegel bietet einen offenen direkten Zugang zum Innenhof. Durch die versetzt angeordnete Bauweise ist das vorhandene Holzwurmhaus von der Falkenberger Chaussee besser zu erkennen. Die wesentlichen tragenden Außenwände wie auch die Decken sollen aus vorproduzierten Vollholzkonstruktionen bestehen, die Treppenhauskerne sowie die Bodenplatte aus Betonbauteilen, die Treppenhauswände wiederum aus Beton-Fertigteilen. Wände und Decken können in Sichtkonstruktion hergestellt oder entsprechend mit Gipskartonplatten verkleidet werden. Die Tragkonstruktion besteht aus den Außenwänden. Im verglasten Bereich zum Innenhof kommen Stützen zum Einsatz. Die Deckenplatten werden zudem noch durch Unterzüge gehalten. Die Außenwände sollen mit einer Dämmschicht versehen werden und erhalten eine hinterlüftete Holzverkleidung als äußere Schale. Das Gebäude liegt im Außenbereich und ist somit nicht an die Kanalisation angeschlossen. Anstatt einer Sammelgrube soll eine Pflanzenkläranlage geplant werden. Der Neubau soll in Niedrigenergiebauweise errichtet werden, die Wärmerzeugung für die Heizung und Trinkwasser über eine Luft-Luft-Wärmepumpe erfolgen. Die Warmwasserbereitung soll über eine thermische Solaranlage erfolgen. Zusätzlich zur Solaranlage soll noch eine Photovoltaik-Anlage installiert werden, mit der die Heizung bzw. die Warmwasserbereitung unterstützt wird. Jeder Raum soll zudem Einzellüfter mit einem Wärmetauscher erhalten, so dass in jeden Raum für entsprechende Frischluft gesorgt wird, ohne während der Heizperiode die Fenster öffnen zu müssen. Durch die Anordnung von Einzelgeräten kann besser auf die jeweilige Nutzung eingegangen werden.

CPV 71222000
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Preis

    100%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 19. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert