Spezialtiefbau für Baugrubenherstellung und -sicherung am Pandemieresilienz-Zentrum Halle

Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Halle schreibt den Spezialtiefbau für den Neubau des Pandemieresilienz-Zentrums (Gebäude 1) aus. Der Auftrag umfasst die Baugrubenherstellung und -sicherung, einschließlich Bohrpfahlwänden, Spritzbetonausfachung und Rückverankerungen. Die Arbeiten finden in Halle (Saale) statt.
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Spezialtiefbau Baugrubenherstellung und -sicherung
Das Universitätsklinikum Halle (Saale) plant den Neubau eines Pandemieresilienz-Zentrums und sucht hierfür ein spezialisiertes Unternehmen für die Errichtung der Baugrube. Die Arbeiten beinhalten komplexe Tiefbaumaßnahmen wie das Erstellen von Bohrpfahlwänden, Spritzbetonausfachungen und die Sicherung der Baugrube durch Verankerungen. Da es sich um ein medizinisches Forschungs- und Versorgungsgebäude handelt, sind hohe Anforderungen an die Präzision und Sicherheit der Baugrubensicherung zu stellen. Der Auftrag wird rein über den Preis vergeben, wobei Bieter ihre Eignung entweder durch eine Präqualifizierung oder eine detaillierte Eigenerklärung nachweisen müssen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung (VHB Formblatt 124)
- Nachweis der Präqualifikation oder Eignungsnachweise gemäß GWB
- Nachweis der Fachkunde und Referenzvorhaben
- Nachweise für Nachauftragnehmer bei deren Einsatz
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß § 124 Abs. 1 GWB gemäß § 123 Abs. 1 GWB gemäß § 123 Abs. 4 GWB Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden sowohl vom Bestbieter als auch parallel von nachrangigen Bietern nachgefordert. Die Nachforderung erfolgt über die Vergabeplattform. Nachgeforderte Unterlagen sind innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Falls der Bieter beabsichtigt, Nachauftragnehmer einzusetzen, so sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle auch alle Nachweise durch die Nachauftragnehmer vorzulegen. Eine ausbleibende oder nicht rechtzeitige Vorlage der geforderten Nachweise innerhalb der gesetzten Fristen führt zum Ausschluss von der Wertung (§ 16a EU Abs. 5 VOB/A). Der Nachweis der Eignung erfolgt durch die Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung (außer der Berufshaftpflichtversicherung). Bei Nicht-Einreichung der Eigenerklärung zur Eignung (beispielsweise bei Präqualifizierung) sind die Angaben auf einer gesonderten Unterlage einzureichen. Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. ACHTUNG: Präqualifizierte Unternehmen, die den Nachweis der Eignung und Fachkunde durch ihren Eintrag in ein Präqualifizierungsverzeichnis erbringen, haben die Aktualität, Vollständigkeit und insbesondere Vergleichbarkeit zu den geforderten Referenzvorhaben ihrer im Präqualifizierungsverzeichnis hinterlegten Referenzvorhaben sicherzustellen. Eine Nachforderung oder nachträgliche Einreichung der geforderten Referenzbescheinigungen ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss von der Wertung (VK Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 05.08.2020 - 3 VK LSA 27/20). Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' (VHB Formblatt 124) vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Aufteilung in Lose
1 LotBaugrubenverbau mittels Ortbeton-Bohrpfahlwänden (teils überschnitten) mit Spritzbetonausfachung und Rückverankerung mit Verpressankern, oberhalb als Trägerbohlwand mit Steckträgern und mit Holzausfachung, Baugrubenaushub von -6,50 m (bis punktuell -8,80 m) Tiefe Baustelleneinrichtungsfläche: 1100 m² Schottertragschicht Bohrpfahlwände: 365 m Großbohrung DN 880 (überschnitten) 260 m Großbohrung DN 880 (aufgelöst) 240 m Zulage für Fels, Bohrung DN 880 9,2 t Verbauträger als Steckträger S235, liefern und einstellen 160 m² Holzausfachung 115 m² Spritzbetonausfachung 380 m³ Ortbeton Pfähle DN 880, C35/45 30 t Bewehrungsstahl Pfähle DN 880 Trägerbohlwände: 410 m Bohrung für Träger herstellen 190 m Zulage für Fels, Trägerbohrung 55 t Verbauträger S235, liefern und einstellen 540 m² Holzausfachung liefern und einbauen Verpressanker: 98 St Verpressanker, Bohrpunkt einrichten 1820 m Verpressanker herstellen; Ad < 400 kN bis 850 kN 1450 m Zulage Verpressanker Fels Aushubarbeiten: 2630 m² Baugrubenaushub, Homogenbereich A, natürliche und künstliche Auffüllungen 2250 m² Baugrubenaushub, Homogenbereich B, Felszersatz, Lockergestein 2280 m² Baugrubenaushub, Homogenbereich C, Fels Schluff- und Sandsteinen, Konglomeraten Rückbau von Flächenbefestigungen und Tiefenenttrümmerung, Entsorgung: 340 m² Rückbau von Asphaltschichten 30 m³ Tiefenenttrümmerung, Fernwärmebauwerk, Kanäle, Schächte, usw. 6670 t Entsorgung von Aushub und Bauschutt
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Angebotspreis einschließlich Umsatzsteuer
Zeitplan
- 15. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 5. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung