Social Listening und digitale Analyse für die Abteilung Sexualaufklärung

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit sucht einen Dienstleister für Social Listening und digitale Analysen im Bereich Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung. Der Auftrag umfasst die Überwachung digitaler Kanäle, die Ableitung von Handlungsempfehlungen sowie Unterstützung beim Community-Management über einen Zeitraum von 720 Tagen. Ziel ist die Verbesserung der Kommunikation im Rahmen des Schwangerschaftskonfliktgesetzes.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Social Listening für Abteiltung S
Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Köln beauftragt eine Analyse des digitalen Raums, um Themen rund um Sexualaufklärung und Familienplanung besser zu verstehen. Ein Dienstleister soll mittels Social Listening Trends und Stimmungen in sozialen Medien beobachten und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Behörde ableiten. Zudem unterstützt der Auftragnehmer bei der Einschätzung von Risiken und Chancen im Community-Management, um den gesetzlichen Auftrag zur Aufklärung effektiver zu erfüllen. Der Vertrag läuft über einen Zeitraum von 720 Tagen, also etwa zwei Jahre.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Eigenerklärung zur Bundestariftreue
- Eigenerklärung zu Vertrags- und Geschäftsverbindungen
- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Mit Abgabe des Angebotes ist die Eigenerklärung Bundestariftreuegesetz in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln. Mit Abgabe des Angebotes ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte Eigenerklärung Vertrags- und/oder Geschäftsverbindungen in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln. Anhand der Angaben des Bieters wird im Rahmen der Eignungsprüfung festgestellt, ob ein Interessenkonflikt vorliegt. Sollte dies der Fall sein, wird der Bieter von der Auftragserteilung ausgeschlossen. Es gelten die Ausschlussgründe gem. §§ 123,124 GWB. Details zu den Ausschlussgründen sind der Anlage "Eigenerklärung Ausschlussgründe" der Vergabeunterlagen zu entnehmen. Mit Angebotsabgabe ist die vollständig und zweifelsfrei ausgefüllte "Eigenerklärung Ausschlussgründe" (siehe Vergabeunterlagen) in Textform gemäß § 126b BGB zu übermitteln. Die Nachforderung von Unterlagen und Erklärungen erfolgt gemäß § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotAuftragsgegenstand ist die Durchführung eines Social Listenings der Themen der Abteilung S des Auftraggebers. Eine damit einhergehende Analyse des digitalen Raums mit Ableitungen von Handlungsimplikationen zur Verbesserung der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags (Schwangerschaftskonfliktgesetz) ist vorzunehmen. Hierzu gehört auch die Unterstützung des Auftraggebers bei der Einschätzung von Risiko- und Positivfaktoren bzgl. Kommunikations- und Communitymanagement. Dies gilt ebenso für die Prüfung von Inhalten unter dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Damit gehen auch abzuleitende Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklungen von bestehenden Websites (Funktionen/Tools/Chatbots) und Medien zur Erreichung von definierten Zielgruppen einher. Ferner ist die Contenterstellung für den WhatsApp-Kanal zu Themen des Schwangerschaftskonfliktgesetzes zu gewährleisten. Auch inhaltliche Aufbereitungen für weitere Kommunikationskanäle wie bspw. LinkedIn (voraussichtlich maximal zwei weitere Kanäle) sind Bestandteil des Auftrages.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality15%
siehe Vergabeunterlagen
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siehe Vergabeunterlagen
- quality20%
siehe Vergabeunterlagen
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siehe Vergabeunterlagen
- price30%
Kalkulatorischer Angebotspreis
Zeitplan
- 9. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 10. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung