Managed Security Operations Center (SOC) und SIEM-Betrieb

Was wird ausgeschrieben
Die AIRSYS Airport Business Information Systems GmbH schreibt den Betrieb und die Weiterentwicklung eines Managed Security Operations Center (SOC) für ihre bestehende XDR- und SIEM-Infrastruktur aus. Der Auftrag umfasst Sicherheitsüberwachung, Incident-Management, Threat Hunting sowie ein zusätzliches Abrufkontingent für Beratungsleistungen. Die initiale Vertragslaufzeit beträgt drei Jahre.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Auftraggeber verfügt über bestehende XDR- und SIEM-Systeme, die künftig durch ein Managed SOC überwacht, betrieben und in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber weiterentwickelt werden sollen. Ziel ist die Weiterentwicklung der bestehenden Sicherheitsüberwachung und der Behandlung sicherheitsrelevanter Ereignisse durch eine durchgehende, nachvollziehbare und fachlich qualifizierte SOC-Leistung. Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung eines Managed SOC auf Grundlage der beschriebenen technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Leistung umfasst insbesondere Sicherheitsüberwachung, Analyse, Triage, Eskalation, Untersuchung und Behandlung sicherheitsrelevanter Vorfälle, Threat Hunting und Detection Engineering. Ergänzend zum Managed SOC wird ein Abrufauftrag für Beratungs- und Engineering Leistungen vereinbart. Dieser dient der Abdeckung von Leistungen, die über den regulären Managed SOC, das vereinbarte Engineering Kontingent und übliche Standardanbindungen hinausgehen.
Die AIRSYS Airport Business Information Systems GmbH in Hamburg sucht einen Dienstleister für den Betrieb ihres Sicherheitszentrums, dem sogenannten Managed Security Operations Center (SOC). Dabei geht es darum, bestehende IT-Sicherheitssysteme (XDR und SIEM) professionell zu überwachen, Sicherheitsvorfälle zu analysieren und aktiv nach Bedrohungen zu suchen. Zusätzlich wird ein Abrufauftrag für weitere Beratungs- und Engineering-Leistungen vereinbart, um flexibel auf zusätzliche Anforderungen reagieren zu können. Der Auftrag ist auf eine initiale Laufzeit von drei Jahren ausgelegt. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: SOC&SIEM)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Ausschluss von zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB
- Nachweis über geordnete wirtschaftliche Verhältnisse (kein Insolvenzverfahren)
- Keine schweren beruflichen Verfehlungen gemäß § 124 GWB
- Einhaltung von Mindestlohn- und Arbeitsvorschriften
- Bestätigung der Nichtzugehörigkeit zu sanktionierten Personen oder Ländern
- Keine rechtskräftigen Verstöße gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Der Bewerber erklärt, dass keiner der in § 123 GWB genannten zwingenden Ausschlussgründe vorliegt. Der Bewerber erklärt, dass er nicht zahlungsunfähig ist, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, dass die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich der Bewerber nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB. Der Bewerber erklärt, dass er im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Bewerbers in Frage gestellt wird, § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB; das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn diese Person als für die Leitung des Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört auch die Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung, § 123 Abs. 3 GWB entsprechend. Der Bewerber erklärt, dass er in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist. Der Bewerber erklärt, dass er nach bestem Wissen und aufgrund sorgfältiger Prüfung keine Kenntnis davon hat, dass weder er noch eine seiner Tochtergesellschaften oder ein verbundenes Unternehmen, an dem er die Mehrheit der Anteile hält, als sanktionierte Person geführt wird, gegen die wirtschaftliche oder rechtliche Beschränkungen aufgrund einer Sanktionsverordnung (z.B. Antiterrorverordnung VO (EG) Nr. 2580/2001 (Anti-Terrorismus), VO (EG) Nr. 881/2002 (Al-Qaida), VO (EU) Nr. 753/2011 (Taliban) oder VO (EU) 2019/796 (Cyberangriffe)) verhängt wurden; "Sanktionen" meint die ökonomischen Sanktionsgesetze, Regeln, Embargos oder beschränkenden Maßnahmen, die überwacht, erlassen oder durchgesetzt werden durch: (a) die Europäische Union einschließlich ihrer Mitgliedstaaten; (b) das Vereinigte Königreich; (c) die Schweiz; (d) die Vereinigten Staaten von Amerika; (e) die Vereinten Nationen; sowie (f) die jeweils zuständigen Regierungsstellen und Behörden der vorstehenden Staaten/Staatenbünde, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, das "United States Department of Treasury's Office of Foreign Assets Control" (OFAC), das "United States Department of State", das "United States Department of Commerce" sowie "Her Majesty's Treasury". "Sanktionsbehörde" meint jede der in der Definition "Sanktionen" unter Absatz (f) genannten Regierungsstellen und Behörden. "Sanktioniertes Land" meint jeden Staat oder jedes Gebiet, der/das Gegenstand von Sanktionen ist. "Sanktionsliste" meint jede von einer Sanktionsbehörde in Bezug auf Sanktionen geführte Liste oder öffentliche Verkündung einer Sanktionsdesignation durch eine Sanktionsbehörde, jeweils in ihrer gültigen Fassung. "Sanktionierte Person" meint eine Person, (a) die auf einer Sanktionsliste geführt wird oder, im Fall einer juristischen Person, die im Mehrheitsbesitz einer auf einer Sanktionsliste genannten Person steht oder (b) im Fall einer juristischen Person, deren Sitz sich in einem Sanktionierten Land befindet. Der Bewerber erklärt, dass für ihn kein im Sinne des § 22 Abs. 1 und Abs. 2 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) relevanter rechtskräftig festgestellter Verstoß gegen das LkSG vorliegt. Es bleibt bei der gesetzlichen Ausgangslage.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftraggeber verfügt über bestehende XDR- und SIEM-Systeme, die künftig durch ein Managed SOC überwacht, betrieben und in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber weiterentwickelt werden sollen. Ziel ist die Weiterentwicklung der bestehenden Sicherheitsüberwachung und der Behandlung sicherheitsrelevanter Ereignisse durch eine durchgehende, nachvollziehbare und fachlich qualifizierte SOC-Leistung. Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung eines Managed SOC auf Grundlage der beschriebenen technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Leistung umfasst insbesondere Sicherheitsüberwachung, Analyse, Triage, Eskalation, Untersuchung und Behandlung sicherheitsrelevanter Vorfälle, Threat Hunting und Detection Engineering. Ergänzend zum Managed SOC wird ein Abrufauftrag für Beratungs- und Engineering Leistungen vereinbart. Dieser dient der Abdeckung von Leistungen, die über den regulären Managed SOC, das vereinbarte Engineering Kontingent und übliche Standardanbindungen hinausgehen.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality15%
Siehe Vergabeunterlagen
- quality10%
Siehe Vergabeunterlagen
- quality15%
Siehe Vergabeunterlagen
- price60%
Setzt sich nur zusammen aus der Summe der Position des Managed SOC monatlich. Hochgerechnet auf die initiale Vertagslaufzeit von 3 Jahren.
Zeitplan
- 24. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 4. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung