TED·274147-2026

Fliesen- und Plattenarbeiten für Klinikneubau Bauteil C

KMG Klinikum Thüringen Brandenburg GmbHBad Wilsnack, GermanyVeröffentlicht 22. Apr. 2026
Auftragswert
~€850k
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
22. Mai 2026
-7 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die KMG Kliniken Thüringen-Brandenburg GmbH vergibt Fliesen-, Platten- und Betonwerksteinarbeiten für den Ersatzneubau Bauteil C am Standort Sömmerda. Die Arbeiten umfassen Innenbereichsarbeiten mit erhöhten hygienischen und funktionalen Anforderungen, einschließlich vorbereitender Untergrundarbeiten und Verbundabdichtungen nach DIN 18534. Die Leistung ist innerhalb von 167 Tagen zu erbringen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

SMD_BTC: Fliesen- und Plattenarbeiten

VergabeHero-Einschätzung

Die KMG Kliniken Thüringen-Brandenburg lassen am Standort Sömmerda einen Klinikneubau (Ersatzneubau Bauteil C) errichten und schreiben dafür Fliesen- und Plattenarbeiten im Innenbereich aus. Die Arbeiten müssen erhöhte hygienische Anforderungen erfüllen und umfassen auch Abdichtungsarbeiten nach DIN 18534. Die Bauzeit beträgt rund 167 Tage. Bieter müssen unter anderem eine Berufshaftpflichtversicherung mit 3 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden nachweisen und können zu verschiedenen Formalnachweisen (Handwerkskarte, Unbedenklichkeitsbescheinigungen) aufgefordert werden.

ConstructionBuilding CompletionSpecialized WorksHealthcareGovernmentConstructionTile WorkWaterproofingConstructionHealthcare FacilityInterior FinishingPublic SectorDin 18534
Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (3 Mio. € Personenschaden, 3 Mio. € Sachschaden)
  • Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK
  • Nachweis der Zahlungsfähigkeit (keine Insolvenzverfahren)
  • Referenznachweise für vergleichbare Fliesen- und Plattenarbeiten
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft)

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr) §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuches (Vorteilsgewährung und Bestechung) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen) § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen) § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte). Der Bieter kann von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren gemäß § 124 Absatz 1 GWB ausgeschlossen, soweit dem Auftraggeber bekannt wird: dass das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat. Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, Unternehmen gemäß § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB vom Vergabeverfahren auszuschließen, sofern diese bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags eine wesentliche oder fortdauernde mangelhafte Erfüllung gezeigt haben, die zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu vergleichbaren Rechtsfolgen geführt hat. §§ 232, 233a Absatz 1 bis 5, den 232b bis 233a des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung) Der öffentliche Auftraggeber behält sich vor, Unternehmen gemäß § 124 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen, sofern fakultative Ausschlussgründe vorliegen. Dies gilt insbesondere bei schweren Verfehlungen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit, erheblichen oder fortdauernden Verstößen gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen nach § 21 AEntG oder § 21 SchwarzArbG, § 19 MiLoG oder vergleichbaren Sachverhalten. Die Möglichkeit der Selbstreinigung nach § 125 GWB bleibt unberührt. Der Bieter kann von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren gemäß § 124 Absatz 1 GWB ausgeschlossen, soweit dem Auftraggeber bekannt wird: dass das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird. Zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens wird ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren gemäß § 123 Absatz 4 GWB ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde oder die Verletzung der aufgeführten Verpflichtungen auf sonstige Weise durch den Auftraggeber nachgewiesen wird. Zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens wird ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren gemäß § 123 Absatz 4 GWB ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde oder die Verletzung der aufgeführten Verpflichtungen auf sonstige Weise durch den Auftraggeber nachgewiesen wird. Auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers sind nachzureichen: - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236) - Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend (Formblatt 223) - Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung (Formblatt 124) zur Eignung genannten Angaben - Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal - Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer - rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde) - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt - Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz - Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen - Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Personenschaden: 3.000.000 Euro, Sachschaden: 3.000.000 Euro)

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Fliesen-, Platten- und Betonwerksteinarbeiten

Die KMG Kliniken Thüringen-Brandenburg GmbH errichtet am Standort Sömmerda den Ersatzneubau „Bauteil C“ für das dortige Klinikum. Gegenstand des Auftrags sind Fliesen‑, Abdichtungs‑ und Werksteinarbeiten in Innenbereichen mit erhöhten hygienischen und funktionalen Anforderungen. Der Leistungsumfang umfasst vorbereitende Untergrundarbeiten einschließlich Feinspachtelungen sowie die Herstellung von Verbundabdichtungen nach DIN 18534, bestehend aus Reaktionsharzabdichtungen der Wassereinwirkungsklasse W2‑I auf Boden‑ und Sockelflächen (ca. 148 m²), Boden‑/Wand‑Übergängen (ca. 270 m), mineralischen Wandabdichtungen der Klassen W1‑I / W2‑I (ca. 623 m²), Rohrdurchführungsabdichtungen mittels Dichtmanschetten bis Klasse W3‑I (ca. 200 St.) sowie Anschlussprofilen für Wandhochzüge (ca. 270 m). Weiter umfasst der Auftrag die Lieferung und Verlegung von Wandfliesen aus Feinsteinzeug (ca. 237 m²) und glasiertem Steingut (ca. 196  m²) einschließlich Kantenschutzprofilen sowie Bodenfliesen aus Feinsteinzeug in verschiedenen Formaten und Rutschhemmungen (gesamt ca. 332 m²), Bewegungs‑ und Heizkreisfugenprofilen sowie gestellten Sockeln. Zusätzlich sind elastische Anschluss‑ und Randfugen (gesamt ca. 700 m), Betonwerksteinböden im Treppenhaus (ca. 168 m²), Treppenanlagen mit Stufen‑ und Sockelelementen, Kontrast‑ und Strukturstreifen gemäß DIN 18040, eine Sauberlaufmattenanlage mit Einbaurahmen sowie Neben‑ und Anschlussarbeiten auszuführen.

CPV 45431000Frist 22. Mai 2026167 Tage Laufzeit
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 22. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 22. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

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