SiGe-Koordination für Rückbau Rudolf-Wissell-Brücke und Autobahndreieck Charlottenburg
Was wird ausgeschrieben
Die DEGES vergibt SiGe-Koordinationsleistungen gemäß Baustellenverordnung für den Rückbau der Rudolf-Wissell-Brücke (933m, längste Einzelbrücke Berlins) und des Autobahndreiecks Charlottenburg. Der Auftrag umfasst die Koordination während Planung, Vergabevorbereitung, Bauvorbereitung und Bauausführung. Vertragsdauer: 2610 Tage (ca. 7,15 Jahre).
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SiGe-Koordination gem. Baustellenverordnung während der Planung, der Vorbereitung der Vergabe, der Bauvorbereitung sowie der Bauausführung
Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH vergibt die Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination (SiGe-Koordination) für ein großes Infrastrukturprojekt in Berlin: den Rückbau der Rudolf-Wissell-Brücke, der längsten Einzelbrücke Deutschlands mit 933 Metern Länge, sowie des Autobahndreiecks Charlottenburg mit allen Anschlussrampen. Die SiGe-Koordination erstreckt sich über alle Phasen — von der Planung über die Vergabevorbereitung bis zur Bauausführung — und dauert rund sieben Jahre. Der geschätzte Auftragswert liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich. Bewerber müssen nachweisen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis keine Ausschlussgründe gem. § 123 GWB
- Nachweis keine Ausschlussgründe gem. § 124 GWB
- Fachkunde zur SiGe-Koordination gem. Baustellenverordnung
- Erfahrung mit großen Infrastrukturbaustellen
- Eignung für öffentliche Aufträge im Straßenbau
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gem. § 123 & § 124 GWB vorliegen; ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB. s. Vergabeunterlagen
Aufteilung in Lose
1 LotDie Rudolf-Wissell-Brücke (RWB) ist mit 933m die längste Einzelbrücke Berlins. Aufgrund ihres baulichen Zustandes sowie der zwischenzeitlich erheblich gestiegenen Verkehrsbelastung macht sich absehbar ein Ersatzneubau notwendig. Gegenstand des Vorhabens ist der Rückbau der Rudolf-Wissell-Brücke, der Rückbau des Au-tobahndreiecks Charlottenburg, einschließlich aller Anschlussrampen an das nachgeordnete Stadtstraßennetz, der Abbruch vorhandener Entwässerungsanlagen, die Umverlegung vor-handener Kabel und Leitungen, der Abbruch von 7 Brückenbauwerken im Autobahndreieck Charlottenburg, der Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke mit zwei getrennten Bauwerken, der Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg in veränderter Geometrie einschließlich 6 Brückenbauwerken, 30 Lärmschutzwänden und 6 Stützbauwerken, aktive und passive Lärm-schutzmaßnahmen, die Anpassung der vorhandenen Bahnanlagen im Querungsbereich mit den Bundesautobahnen und Maßnahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplanes in Folge der Eingriffe in Natur und Landschaft sowie der Baustelleneinrichtungsflächen inkl. Zufahrten. Träger der Baulast ist die Bundesrepublik Deutschland (Bundesstraßenverwaltung), Vorhabenträgerin ist die Autobahn GmbH. Die Autobahn GmbH wird vertreten durch die Deutsche Ein-heit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). Mit dieser Ausschreibung werden Leistungen der SiGe-Koordination gem. Baustellenverordnung während der Planung, der Vorbereitung der Vergabe, der Bauvorbereitung sowie der Bauausführung vergeben.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
siehe Vergabeunterlagen
- price40%
siehe Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 28. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung