Serielle energetische Sanierung von drei Mehrfamilienhäusern in Berlin-Spandau

Was wird ausgeschrieben
Die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin schreibt die serielle energetische Sanierung von drei baugleichen Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 60 Wohneinheiten im Quartier Spektegrünzug aus. Ziel ist das Erreichen des Effizienzhaus-Standards 55 (SerSan) durch Fassadensanierung, Dacherneuerung, Balkonanbau und Photovoltaik. Die Maßnahme dient als Pilotprojekt für eine geplante Quartierssanierung und soll bei laufendem Betrieb der Wohnungen erfolgen.
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Serielle energetische Sanierung dreier Mehrfamilienhäuser im Quartier Spektegrünzug. Gebäude-Standort: Kandeler Weg 2+4, Zweibrücker Str. 4 + 4a, Zweibrücker Str. 10+10a, 13583 Berlin-Spandau. Das Projekt umfasst drei baugleiche viergeschossige Mehrfamilienhäuser, die 1961 errichtet wurden und jeweils über zwei Hausaufgänge verfügen. Die Gebäude sind Teil der sie umgebenden Siedlung in Berlin-Spandau und wurden aufgrund ihrer Randlage sowie der sich daraus ergebenden möglichen räumlichen Abgrenzbarkeit, z.B. eines logistisch klar abtrennbaren Baustellenbereichs für das Pilotprojekt der Seriellen Sanierung ausgewählt. Jedes der drei ausgewählten Gebäude verfügt über 20 Wohneinheiten, die gegenwärtig alle vermietet sind. Mit der Gesamtzahl von 60 Wohneinheiten eignet sich die Serielle Sanierung der drei Gebäude als Maßstab für die energetische Sanierung des Quartiers (gegenwärtig geplant für 2028), bei der insgesamt 612 Wohneinheiten der beiden Wirtschaftseinheiten 1112 und 1114 zu betrachten sind. Die Fassaden der Gebäude wurden bisher noch nicht energetisch saniert, und auch die vorhandenen Holzfenster sind aus der Errichtungszeit. Kernziel der ausgeschriebenen Maßnahme ist die energetische Sanierung der ausgewählten Gebäude im Rahmen der Klimastrategie der AG. Die von der AG angestrebte energetische Mindestanforderung für das Projekt ist Effizienzhaus 55 „Serielles Sanieren" (EH 55 SerSan) gemäß der Richtlinie der Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude (BEG WG). Mittels hoher Energieeffizienz der Gebäudehülle und Einsatz von erneuerbaren Energien sollen die Anforderungen an die Gebäudehülle und an den Jahres-Primärenergiebedarf zum Erreichen des EH 55 Standards (SerSan) umgesetzt werden. Durch die serielle und witterungsunabhängige Vorfertigung soll die Qualitätssicherung am Bau vereinfacht und die Bauzeit entscheidend verkürzt werden, sodass die Belastung für die Mietenden möglichst gering ausfällt. Zudem soll gewährleistet werden, dass die Mieterinnen und Mieter durch Zeiteinsparungen sowie „minimalinvasive“ Vor-Ort- Arbeiten das Objekt auch im Zuge der Sanierungsmaßnahme vollumfänglich weiternutzen können. Die Arbeiten umfassen neben der energetischen Sanierung der Gebäudehülle, der Erstellung von Vorstell-Balkonen und eingestellten Loggien, der Sanierung der bestehenden Dächer und der Errichtung von Photovoltaikanlage auf eben diesen, auch alle sonstigen notwendigen Leistungen zum Erreichen des EH 55 Standards (SerSan).
Die Gewobag Berlin plant ein Pilotprojekt zur seriellen energetischen Sanierung von drei Mehrfamilienhäusern in Berlin-Spandau. Dabei werden 60 Wohneinheiten modernisiert, um den Effizienzhaus-Standard 55 zu erreichen. Die Arbeiten umfassen die Fassade, Dächer, den Anbau von Balkonen sowie die Installation von Photovoltaikanlagen. Besonderer Wert wird auf eine serielle Vorfertigung gelegt, um die Bauzeit kurz zu halten und die Belastung für die Mieter so gering wie möglich zu gestalten, da die Wohnungen während der Sanierung bewohnt bleiben.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB
- Eignungsnachweis gemäß § 16a EU VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Siehe § 16a EU VOB/A
Aufteilung in Lose
1 LotSerielle energetische Sanierung dreier Mehrfamilienhäuser im Quartier Spektegrünzug. Gebäude-Standort: Kandeler Weg 2+4, Zweibrücker Str. 4 + 4a, Zweibrücker Str. 10+10a, 13583 Berlin-Spandau. Das Projekt umfasst drei baugleiche viergeschossige Mehrfamilienhäuser, die 1961 errichtet wurden und jeweils über zwei Hausaufgänge verfügen. Die Gebäude sind Teil der sie umgebenden Siedlung in Berlin-Spandau und wurden aufgrund ihrer Randlage sowie der sich daraus ergebenden möglichen räumlichen Abgrenzbarkeit, z.B. eines logistisch klar abtrennbaren Baustellenbereichs für das Pilotprojekt der Seriellen Sanierung ausgewählt. Jedes der drei ausgewählten Gebäude verfügt über 20 Wohneinheiten, die gegenwärtig alle vermietet sind. Mit der Gesamtzahl von 60 Wohneinheiten eignet sich die Serielle Sanierung der drei Gebäude als Maßstab für die energetische Sanierung des Quartiers (gegenwärtig geplant für 2028), bei der insgesamt 612 Wohneinheiten der beiden Wirtschaftseinheiten 1112 und 1114 zu betrachten sind. Die Fassaden der Gebäude wurden bisher noch nicht energetisch saniert, und auch die vorhandenen Holzfenster sind aus der Errichtungszeit. Kernziel der ausgeschriebenen Maßnahme ist die energetische Sanierung der ausgewählten Gebäude im Rahmen der Klimastrategie der AG. Die von der AG angestrebte energetische Mindestanforderung für das Projekt ist Effizienzhaus 55 „Serielles Sanieren" (EH 55 SerSan) gemäß der Richtlinie der Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude (BEG WG). Mittels hoher Energieeffizienz der Gebäudehülle und Einsatz von erneuerbaren Energien sollen die Anforderungen an die Gebäudehülle und an den Jahres-Primärenergiebedarf zum Erreichen des EH 55 Standards (SerSan) umgesetzt werden. Durch die serielle und witterungsunabhängige Vorfertigung soll die Qualitätssicherung am Bau vereinfacht und die Bauzeit entscheidend verkürzt werden, sodass die Belastung für die Mietenden möglichst gering ausfällt. Zudem soll gewährleistet werden, dass die Mieterinnen und Mieter durch Zeiteinsparungen sowie „minimalinvasive“ Vor-Ort- Arbeiten das Objekt auch im Zuge der Sanierungsmaßnahme vollumfänglich weiternutzen können. Die Arbeiten umfassen neben der energetischen Sanierung der Gebäudehülle, der Erstellung von Vorstell-Balkonen und eingestellten Loggien, der Sanierung der bestehenden Dächer und der Errichtung von Photovoltaikanlage auf eben diesen, auch alle sonstigen notwendigen Leistungen zum Erreichen des EH 55 Stand
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
60% (600 Punkte) Angebotssumme gesamt
- quality
40% (400 Punkte) Projektablaufkonzept einschließlich Terminplan (max. 150 Punkte) Projektteam / Personalkonzept (max. 100 Punkte) Ausführungskonzept inkl. Auswirkungen auf Mieterinnen und Mieter (max. 150 Punkte)
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung