TED·354368-2026·Schließt in 25 Tagen

Sanierung der Schwimmbadtechnik im Caritas Förderzentrum Landau

Caritasverband für die Diözese Speyer e.V.Speyer, GermanyVeröffentlicht 26. Mai 2026
Auftragswert
~€350k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
23. Juni 2026
25 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Der Caritasverband für die Diözese Speyer schreibt die Erneuerung der Schwimmbadtechnik für das Förderzentrum St. Laurentius und Paulus in Landau aus. Die Maßnahme umfasst die Demontage der Altanlagen sowie die Installation neuer Technik, wobei der bestehende Schwallwasserbehälter erhalten bleibt. Die Arbeiten sind Teil einer umfassenden Schulsanierung und sollen im Zeitraum von 2026 bis 2027 umgesetzt werden.

Vollständige Beschreibung anzeigen

In der Förderschule des Caritas Förderzentrums St. Laurentius und Paulus in der Queichheimer Hauptstraße 235 in Landau i.d. Pfalz werden zwei Drittel der derzeit 160 Schüler im Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung unterrichtet, d. h. neben dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung besteht auch noch sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich ganzheitliche Entwicklung. Die Förderschule wurde im Jahr 1971 in Massivbauweise als Flachdachgebäude erbaut. 1990 wurde ein komplettes Walmdach aufgesetzt. Der Dachraum ist ungenutzt. Seither haben sich die (sonder-) pädagogischen Anforderungen an das Schulgebäude und die Einrichtung weitreichend verändert. Da beim Bau der Schule, damals für ca. 120 Schülerinnen und Schüler geplant, die heute gültigen pädagogischen Konzepte nicht berücksichtigt werden konnten und in den vergangenen Jahren keine größeren Maßnahmen durchgeführt wurden, befindet sich die Schule nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Somit werden die Durchführungen umfassender Baumaßnahmen am bestehenden Schulgebäude geplant. In den vergangenen Jahren wurden lediglich umfassende Brandschutzmaßnahmen sowie die Sanierung des Trinkwasseranlage des Gesamteinrichtung durchgeführt. Die Maßnahmen dieser Sanierung sind wie folgt geplant: Grundlegende Sanierungsmaßnahmen in Klassenräumen, Therapieräumen, Büros und Fluren Einbau einer Lüftungsanlage inklusive Einbau von Klimatisierungsgeräten Erneuerung von elektrischen Leitungsführungen Sanierung des Schwimmbades mit Umkleiden Sanierung der Aula und WC-Anlagen Sanierung der Pflegebäder, WC-Anlagen Umbau der Lehrküche Herstellung eines barrierefreien Pausenhofes Die Gebäudeteile, welche Gegenstand dieser Maßnahme sind, beinhalten folgende Nutzungen: Bauteil P: - UG (Teilunterkellerung): Schwimmbadbecken – Schwimmbadtechnik - EG: Schwimmbad mit zugehörigen Umkleiden, Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, kleinere Sanitärbereiche - OG: Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, großer Sanitärbereich für die Schüler*innen - Dachraum: Einbau einer Technikzentrale, Leitungsverzug der neuen Lüftungsanlage Bauteil R: - EG: Großküche (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme) - OG: Mensa, Ausgabeküche, Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume - Dachraum: ungenutzt – lediglich Leitungsverzug der neuen Lüftungsanlage Bauteil O: - EG: Notwendiger Flur, Erschließung, Verwaltungsräume - OG: Notwendiger Flur, kleine Sanitärbereiche, Erschließung, Verwaltungsräume - Dachraum: ungenutzt – lediglich Leitungsverzug der neuen Lüftungsanlage Bauteil A: - EG: Gymnastikhalle mit zugehörigen Nebenräumen, Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, großer Sanitärbereich für die Schüler*innen, Werkraum, Lehrküche - OG: Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, großer Sanitärbereich für die Schüler*innen - Dachraum: Einbau einer Technikzentrale, Leitungsverzug der neuen Lüftungsanlage Bauteil B: - EG: Ambulanter Dienst Verwaltungsräume (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme), Haupteingang - OG: Klassenräume, kleiner Sanitärbereich - Dachraum: ungenutzt – lediglich Leitungsverzug der neuen Lüftungsanlage Bauteil C: - EG: Klassen-, Therapie- und Verwaltungsräume, kleiner Sanitärbereich, Erschließung - OG 1: (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme), Erschließung - OG 2: (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme), Erschließung - OG 3: (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme), Erschließung - OG 4: Klassen- und Therapieräume, kleiner Sanitärbereich, Erschließung - Dachraum: Einbau einer Technikzentrale Bauteil L: - EG: Notwendiger Flur, Erschließung, Rampe - OG: Notwendiger Flur, Erschließung, Rampe - Dachraum: ungenutzt – lediglich Leitungsverzug der neuen Lüftungsanlage Bauteil M: - EG: Notwendiger Flur, Erschließung, Rampe - OG: (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme) - Dachraum: ungenutzt (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme) Bauteil F: - EG: Aula mit Bühne, Sanitärbereich - OG: (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme) - Dachraum: ungenutzt (NICHT Gegenstand dieser Maßnahme) Diese Gebäudeteile sind NICHT Gegenstand der Maßnahme: Bauteil D, Bauteil E, Bauteil U, Bauteil G, Bauteil N, Bauteil K, Bauteil H, Bauteil S, Bauteil T Die Sanierung erfolgt abschnittsweise in drei Bauabschnitten. BA 1: Gebäudeteil A, B, L BA 2: Gebäudeteile P, R, O BA 3: Gebäudeteil C, L, M, F und Pausenhöfe Die jeweiligen Bauabschnitte sind zeitlich wie folgt geplant: BA 1: 06.10.2025 - 10.2026 BA 2: 05.10.2026 - 10.2027 02.07.2026 - 08.2027 (P Schwimmhalle) BA 3: 04.10.2027 - 07.2028 Dachraum als Sonderabschnitt: Die Arbeiten erfolgen für diesen Bauabschnitt parallel zu den anderen Bauabschnitten in Absprache mit Bauleitung und AG.

VergabeHero-Einschätzung

Der Caritasverband für die Diözese Speyer modernisiert sein Förderzentrum in Landau. Im Rahmen dieser Sanierung wird die gesamte Schwimmbadtechnik erneuert, inklusive der Rohrleitungen und der Umstellung von der bisherigen Chlorgasanlage auf ein neues System. Die Arbeiten finden in einem spezifischen Bauabschnitt zwischen Juli 2026 und August 2027 statt. Interessierte Unternehmen müssen die technische Ausstattung für Schwimmbäder fachgerecht demontieren und neu installieren können.

BauleistungenGebäudetechnikGesundheitswesenSoziale DiensteSchwimmbadtechnikSanierungGebaeudetechnikOeffentliche AusschreibungSoziale Einrichtung
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Schwimmbadtechnik

Die vorhandene Schwimmbadtechnik wird vollständig incl. Rohrleitungen demontiert. Ausgenommen hiervon ist der Schwallwasserbehälter im Kellerraum unterhalb des Schwimmbeckens. Dieser ist auch für die Neuauslegung ausreichend dimensioniert und auch in einem Zustand, dass dieser weiterverwendet werden kann. Die bisherige Chlorgasanlage, welche in einem separaten Raum neben der Schwimmbadtechnik montiert ist kann entfallen. Hierdurch ist auch der Umgang mit den bisher verwendeten Chlorgasflaschen nicht mehr notwendig. Der so freiwerdende Raum kann zur Lagerung der sonstigen Schwimmbadchemikalien genutzt werden. Die maximale Wassertemperatur wurde mit dem Bauherr auf 32°C festgelegt. Die Auslegung der Schwimmbadtechnik erfolgt nach DIN 19643. Anhand der Wassertemperatur und den Nutzungsgegebenheiten erfolgt die Berechnung der Umlaufwassermengen als Nichtschwimmerbecken. Die Umlaufwassermenge ergibt sich aus den folgenden Faktoren: - Wasseroberfläche: 97,2m² - Faktor für die maximale Wassertiefe: 0,37 (max. 1,30m) - Belastbarkeitsfaktor anhand der Beckenart: 0,5 Daraus ergibt sich eine Umlaufwassermenge von maximal 72m³/h. Damit wird auch der minimale Überlaufstrom von 1m³/h/m Ablaufrinne, welches Forderung des Beckenbauers ist erfüllt. Die neue Schwimmbadtechnik wird vollständig im bestehenden Raum der Schwimmbadtechnik aufgestellt. Als Ersatz für die bisherige Chlorgasanlage wird eine Desinfektionsanlage basierend auf Salztabletten vorgesehen. Die Anlage erzeugt mittels Elektrolyseverfahren Chlor, was nur im absolut notwendigen Anteil dem Rohwasser zugegeben wird. Dies erhöht die Sicherheit der Gesamtanlage. Weiterhin werden im Technikraum zwei Filterbehälter mit einer maximalen Filterleistung von 60m³/h pro Behälter aufgestellt. Weitere Bestandteile der Anlage sind die Dosiereinrichtungen für PH-senken und PH-heben, Flockung, der Wärmetauscher zur Temperierung des Schwimmbadwassers und die Treibwasserpumpe. Dies Bauteile werden ebenfalls im Technikraum neben der Schwimmhalle montiert. Im Keller unterhalb des Beckens bleibt der bestehende Schwallwasserbehälter bestehen. Hier werden auch wie im Bestand die beiden neuen Umlaufpumpen montiert. Zur Verrohrung der Schwimmbadtechnik wird für den Zu- und Ablauf geschweißtes PP-Rohr verwendet. Die Anschlusspunkte für Zu- und Abwasser ergeben sich aus der Beckenplanung, gleichen aber ungefähr den Bestandspositionen um die Statik der Beckenwanne nicht durch zusätzliche Bohrungen zu schwächen. Ausführungszeiten: Demontage: 2 Wochen, ca. KW 41 + 42 2026 Rohinstallation: 8 Wochen, ca. KW 02 bis KW 09 2027 Inbetriebnahme: 4 Wochen, ca. KW 26 bis KW 29 2027

CPV 45212212Frist 23. Juni 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 26. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 23. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

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