Lieferung von Holzpellets für Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg schreibt die Lieferung von jährlich ca. 970 Tonnen Holzpellets für 21 Schulen und eine Hausmeisterwohnung aus. Der Auftrag hat einen geschätzten Gesamtwert von rund 1,07 Millionen Euro. Die Qualität der Pellets muss DINplus oder ENplus-A1 entsprechen.
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Holzpelletlieferungen
Der Eigenbetrieb Da-Di-Werk Gebäudemanagement des Landkreises Darmstadt-Dieburg sucht einen Lieferanten für Holzpellets, um die Heizungsanlagen von 21 Schulen sowie einer Hausmeisterwohnung zu versorgen. Es werden jährlich etwa 970 Tonnen Pellets der Qualitätsstandards DINplus oder ENplus-A1 benötigt. Der Auftrag ist auf eine wirtschaftliche Belieferung ausgelegt und umfasst die gesamte Logistik zur Energieversorgung der genannten Liegenschaften. Interessierte Unternehmen müssen ihre Eignung durch Referenzen über vergleichbare Liefermengen sowie entsprechende Versicherungsnachweise belegen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Zertifikat DIN Plus oder EN Plus A1 für Holzpellets
- Referenzliste über gelieferte Tonnage (mind. 776 Mg/a über 3 Jahre)
- Betriebshaftpflichtversicherung (mind. 5 Mio. EUR Deckung)
- Produkthaftpflichtversicherung (mind. 3 Mio. EUR Deckung)
- Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt
- Eigenerklärung zu RU-Sanktionen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
- Schwere Verfehlungen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird, gemäß § 124 (1) Nr. 3 GWB Eine Erklärung des Bieters, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde ist erforderlich. - wenn präqualifiziert, im PQ-Register - wenn nicht präqualifiziert mit Abgabe des Formblatts 124 Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) - Bildung krimineller Vereinigungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 GWB - Bildung terroristischer Vereinigungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 GWB - Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung gemäß § 123 (1) Nr. 2 und Nr. 3 GWB - Betrug oder Subventionsbetrug gemäß § 123 (1) Nr. 4 und Nr. 5 GWB - Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung gemäß § 123 (1) Nr. 6 bis Nr. 9 GWB - Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung gemäß § 123 (1) Nr. 10 GWB - Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen gemäß § 123 (4) GWB - Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 (1) Nr. 1 GWB - Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 (1) Nr. 1 GWB - Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 (1) Nr. 1 GWB - Einstellung der beruflichen Tätigkeit gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Zahlungsunfähigkeit gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Insolvenz gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren gemäß § 124 (1) Nr. 2 GWB - Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen gemäß § 124 (1) Nr. 4 GWB - Interessenkonflikt gemäß § 124 (1) Nr. 5 GWB - Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung gemäß § 124 (1) Nr. 6 GWB - Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags gemäß § 124 (1) Nr. 7 GWB - Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens gemäß § 124 (1) Nr. 8 und Nr. 9 GWB - Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben gemäß § 124 (4) GWB 1. Unterlagen, die mit dem Angebot vorzulegen sind Erforderlich: • 633 EU Angebotsschreiben ZAvS • Preisblatt • Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregister hinterlegt) • Eigenerklärung RU-Sanktionen bei der Vergabe Optional, in Abhängigkeit des Angebots: • 124 LD Eigenerklärungen zur Eignung ZAvS (sofern nicht präqualifiziert) oder EEE • 234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (sofern gebildet) • 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (sofern eingesetzt) 2. Unterlagen, die auf gesondertes Verlangen vorzulegen sind • Siegel/Zertifikat DIN Plus oder EN Plus A1 für Holzpellets gemäß EN 14961 2 • Referenzliste mit mindestens folgenden Angaben: a) Auftraggeber, b) Leistungszeitraum (innerhalb der letzten 3 Jahre), c) gelieferte Tonnage von Holzpellets gemäß EN 14961 2 zur Energieerzeugung (in Mg/a). Hinweis: Mindestanforderung an Referenzen: wertbare Referenzen müssen jeweils über mindestens 3 Jahre erbracht worden sein und müssen (in Summe) mindestens 80 % der ausgeschriebenen Jahrestonnage (>= 776 Mg/a) aufweisen. • Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. € pro Schadensfall, Produkthaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio. € pro Schadensfall. • Urkalkulation • Angaben zur Preisermittlung entsprechend Formblatt 221 oder 222 • Aufgliederung der Einheitspreise entsprechend Formblatt 223 • 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen ZAvS • Bescheinigung über die ordnungsgemäße Teilnahme am Sozialkassenverfahren oder alternativ Krankenkassenbescheinigung über die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge (falls kein Tarifvertrag gilt, für im Inland ansässige Unternehmen) oder Eigenerklärung über die Entrichtung der Beiträge zur sozialen Sicherheit (für nicht in den vergangenen sechs Monaten im Inland ansässige Unternehmen) • Sollten Arbeitskräfte aus einem Verleihunternehmen zur Ausführung des Auftrags eingesetzt werden und deren Auftragsvolumen übersteigt 10.000, - € (netto), ist auch von diesen Unternehmen die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt einzureichen. • Sollten Nachunternehmer und vom Nachunternehmer eingesetzte Arbeitskräfte aus einem Verleihunternehmen zur Ausführung des Auftrags eingesetzt werden und deren Auftragsvolumen übersteigt 10.000, - € (netto), ist auch von diesen Unternehmen die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt einzureichen.
Aufteilung in Lose
1 LotLieferung von circa 970 Tonnen pro Jahr Holzpellets der Qualität DINplus oder ENplus-A1, für die Heizungsanlagen an 21 Schulen sowie einer Hausmeisterwohnung im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
Der Zuschlag wird auf das für den Auftraggeber wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis (brutto) bezogen auf die Grundvertragslaufzeit ohne Verlängerungsoption. Bei Preisgleichheit des wertungsrelevanten Angebotspreises entscheidet das Los. Der Auftraggeber teilt in diesem Fall den betroffenen Bietern den Termin zur Losentscheidung fünf Kalendertage vor der Durchführung mit. Den Bietern wird überlassen, zur Losentscheidung zu erscheinen. Erscheint der betroffene Bieter zum vereinbarten Termin nicht, so wird die Losentscheidung im Nichtbeisein des Bieters durch den Auftraggeber durchgeführt.
Zeitplan
- 20. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung