Schlüsselfertiger Ergänzungsbau für die Josef-Schmitt-Realschule in Lauda-Königshofen
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Lauda-Königshofen beauftragt einen Totalunternehmer für den schlüsselfertigen Neubau eines mehrgeschossigen Ergänzungsbauwerks für die Josef-Schmitt-Realschule. Der Auftrag umfasst die komplette Planung, den Abriss des bestehenden NWT-Anbaus sowie die Errichtung des Neubaus inklusive aller technischen Gewerke und Nebenleistungen. Die Bauzeit ist im Rahmen der funktionellen Leistungsbeschreibung definiert, wobei innovative Ausführungsvorschläge erwünscht sind.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die “Josef Schmitt Realschule“ befindet sich in Trägerschaft der Stadt Lauda-Königshofen. Die Stadt Lauda-Königshofen beabsichtigt, die bestehende Realschule um einen mehrgeschossigen Ergänzungsbau auf dem Campus zu erweitern. Der an der vorgesehenen Stelle bestehende solitäre NWT-Erweiterungsbau wird hierzu abgebrochen. Im Grundsatz fertig vorliegende Gebäudeplanung mit Regelelementen der TGA, die einen unmit-telbaren gemeinsamen Beginn aller Fachplaner mit der Werkplanung als eingespieltes Team und eine unverzüglich anschließende Baudurchführung verlangt. Ebenfalls offen ist die Wahl und Ausführung des Tragwerkssystems und die damit verbundenen Anforderungen und Lösungen zur Führung der TGA. Dies spricht ebenfalls für eine Zusammenfassung der Fachingenieurleistungen. Vom Totalalunternehmer (TU) sind daher anzubieten: die schlüsselfertige Planung und Errichtung des Schulgebäudes einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen. Die funktionale Leistungs-beschreibung definiert die Anforderungen an das Bauwerk und die Nutzung inclusive die Werkplanung der Fachingenieurleistungen Objektplanung, Tragwerk, Technische Ausrüstung (HLS, ELT), Brandschutz. Der TU soll alle Planungsstände grundsätzlich übernehmen. Innovative Vorschläge zur Ausführung sind dennoch erwünscht. Die Pläne der Gebäudeplanung (Grundrisse, Raumhöhen, Raumpro-gramm und Zuordnungen sind weitestgehend zu übernehmen – ohne dass dabei Materialien und Aufbauten final vorgeschrieben sind. (Beispielhaft sind Materialien definiert.) Der TU hat darzulegen, welche Bau- und Planungsleistungen von ihm selbst erbracht werden. Die ausführenden Firmen der genannten Hauptgewerke sind zu benennen, und werden in der Bieterphase ebenfalls bewertet.
Die Stadt Lauda-Königshofen erweitert ihre Josef-Schmitt-Realschule um einen neuen, mehrgeschossigen Schultrakt. Ein Generalunternehmer soll das Projekt schlüsselfertig umsetzen, das heißt, er übernimmt von der Planung über den Abriss des alten Anbaus bis zur kompletten Errichtung des Neubaus alle Gewerke wie Tragwerk, Heizung, Lüftung, Elektro und Brandschutz. Der Auftraggeber stellt bereits eine funktionale Beschreibung bereit, während die genaue Bauweise und Materialwahl dem Bieter überlassen bleiben, um innovative Lösungen zu ermöglichen. Die Angebotsabgabe ist bis zum 24. Juni 2026 vorgesehen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Stadt Lauda-Königshofen, Schul-Ergänzungsbau)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Darlegung der selbst erbrachten Planungs- und Bauleistungen
- Benennung der ausführenden Firmen für Hauptgewerke
- Vorlage vollständiger Eignungsnachweise nach VOB/A
- Nachweis von Erfahrung im schlüsselfertigen Schulbau
- Bereitschaft zur Übernahme aller Planungsstände
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Sollten Unterlagen oder Angaben aus Sicht der Vergabestelle / des Verfahrensbetreuers unvoll-ständig oder nicht nachvollziehbar sein, werden diese zeitnah nachgefordert. Fehlende Unterlagen werden als nicht eingereicht bewertet.
Aufteilung in Lose
1 LotVom Totalalunternehmer (TU) sind daher anzubieten: die schlüsselfertige Planung und Errichtung des Schulgebäudes einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen. Die funktionale Leistungs-beschreibung definiert die Anforderungen an das Bauwerk und die Nutzung inclusive die Werkplanung der Fachingenieurleistungen Objektplanung, Tragwerk, Technische Ausrüstung (HLS, ELT), Brandschutz. Der TU soll alle Planungsstände grundsätzlich übernehmen. Innovative Vorschläge zur Ausführung sind dennoch erwünscht. Die Pläne der Gebäudeplanung (Grundrisse, Raumhöhen, Raumpro-gramm und Zuordnungen sind weitestgehend zu übernehmen – ohne dass dabei Materialien und Aufbauten final vorgeschrieben sind. (Beispielhaft sind Materialien definiert.) Der TU hat darzulegen, welche Bau- und Planungsleistungen von ihm selbst erbracht werden. Die ausführenden Firmen der genannten Hauptgewerke sind zu benennen, und werden in der Bieterphase ebenfalls bewertet.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- quality600%
Ausschreibung Seite 15, Kriterien Z1.1 bis Z2
Zeitplan
- 11. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 24. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung