SAXS/WAXS-System für Röntgenklein- und Weitwinkelstreuung
Was wird ausgeschrieben
Die Fraunhofer-Gesellschaft beschafft ein hochauflösendes SAXS/WAXS-System zur Charakterisierung nanoskaliger Strukturen. Das Gerät soll für die Untersuchung verschiedenster Proben wie Polymere, Kunststoffe und Biomaterialien eingesetzt werden. Die Vertragslaufzeit beträgt 180 Tage.
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SAXS/WAXS-System für Röntgenklein- und Weitwinkelstreuung
Die Fraunhofer-Gesellschaft sucht ein hochauflösendes Messsystem für die Röntgenklein- und Weitwinkelstreuung (SAXS/WAXS). Dieses Gerät wird in der Forschung eingesetzt, um nanoskalige Strukturen in Materialien wie Kunststoffen, Polymeren, Gelen oder pharmazeutischen Formulierungen präzise zu untersuchen. Das System muss sowohl feste als auch flüssige Proben sowie Dünnschichten analysieren können. Die Beschaffung umfasst ein einzelnes System, das innerhalb von 180 Tagen geliefert und einsatzbereit gemacht werden soll.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Einhaltung der nationalen Ausschlussgründe
- Technische Eignung gemäß Vergabeunterlagen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten alle einschlägigen zwingenden wie fakultativen Ausschlussgründe, die durch nationales Recht normiert sind. Siehe Vergabeunterlagen
Aufteilung in Lose
1 Lot1 Stück SAXS/WAXS-System für Röntgenklein- und Weitwinkelstreuung Es wird ein hochaufösendes SAXS/WAXS-System für Röntgenklein- und Weitwinkelstreuung zur Charakterisierung nanoskaliger Strukturen benötigt. Das System soll für die Untersuchung fester und flüssiger Proben, Dünnschichten sowie Gele geeignet sein und zur Charakterisierung von insbesondere Polymeren, Kunststoffen, Biomaterialien, pharmazeutischen Formulierungen und Nanomaterialien eingesetzt werden. Ein besonderer Anwendungsschwerpunkt liegt auf der SAXS‑basierten Untersuchung der Morphologie und Porenstruktur von Fasern, insbesondere von Carbonfasern und deren Präkursoren. Hierbei sollen anwendungsrelevante Strukturparameter wie Porengröße, Größenverteilung, Porenform und - orientierung ermittelt werden, um den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften der Materialien gezielt aufklären zu können. Es werden eine Mikrofokus-Röntgenquelle (Cu-Kα), eine Hochleistungs-Röntgenoptik mit hoher spektraler Reinheit (≥ 99 %), ein vollautomatisiertes Kollimationssystem mit streuungsfreier oder streuungsarmer Technologie, eine großzügige Probenkammer mit motorisierter XYZ-Positionierung, ein hochauflösender 2D Hybrid-Photon-Counting-Detektor mit Detektorfläche ≥ 75 × 75 mm sowie entsprechende Steuerungs- und Auswertesoftware benötigt. Der Detektor soll motorisiert mehrachsig positionierbar sein und einen Proben-Detektor-Abstand (SDD) von minimal ≤ 50 mm bis maximal ≥ 1500 mm ermöglichen, um einen q-Bereich von qmin ≤ 0,02 nm⁻¹ bis qmax ≥ 4 nm⁻¹ abzudecken. Das System sollte kompakt sein (Gesamtlänge für Standardmodell max. 4,5 m) und hochwertige Datenqualität liefern. Optionen: Stage für eine automatisierte Verschiebung der Probe in z-Richtung (Röntgenstrahlachse)
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality65%
Technische Ausführung
- price35%
Preis
Zeitplan
- 20. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung