Sanitärtechnische Installation für einen Kinderhaus-Neubau
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Eitting schreibt die sanitärtechnischen Installationsarbeiten für den Neubau eines Kinderhauses mit Krippe und Kindergarten aus. Der Auftrag umfasst die komplette Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie die Ausstattung der Nassbereiche unter Berücksichtigung strenger Hygiene- und Barrierefreiheitsstandards. Die Arbeiten sind für das geplante Gebäude in der Lindenstraße vorgesehen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Auf dem Grundstück in der Lindenstraße auf den Flurstücken 588/1, 558/4 und 590 ist der Neubau eines Kinderhauses mit einer drei-gruppigen Kinderkrippe und eines drei-gruppigen Kindergartens geplant. Je Krippengruppe sind 13 Kinder und 3 Betreuer vorgesehen; je Kindergartengruppe 26 Kinder und 2 Betreuer. Weiter sind Räume für die Verwaltung, Intensivräume, ein Mehrzweckraum, ein Speiseraum, eine Küche sowie Lagerräume geplant. Die Anforderungen aus DIN 18040-1 und DIN 18040-2 (Barrierefreiheit)sind zwingend zu beachten. Die Technikräume befinden sich im Untergeschoss. Die Warmwasserbereitung erfolgt über eine zentrale Frischwasserstation im Keller. Die Versorgungsleitungen führen über einen Steigstrang in das Erdgeschoss und werden ab hier weiter in die jeweiligen Bereiche verzogen. Die Krippen und Kindergarten Nassbereiche werden mit passenden Einrichtungsgegenstände für die jeweilige Altersgruppe ausgestattet. Desweiteren gibt es im Haus vier Duschanlagen. Davon wird eine barrierefrei ausgeführt mit dem passenden barrierefreien WC und Waschtisch. Die Wärmedämmung erfolgt alukaschiert. In den Technikräumen und Verkehrswegen ohne Abkofferung wird ein PVC-Mantel vorgesehen. Die Abwasserentlüftungsleitungen sind im letzten Abschnitt vor Dachaustritt gegen Schwitzwasser zu dämmen. Um die Hygiene einzuhalten und die Legionellenbildung vorzubeugen, werden die Kaltwasserleitungen geschliffen und die letzten Entnahmestellen mit UP-Hygienespülstationen versehen. Zusätzlich wird eine Kalkschutzanlage in der Heizzentrale installiert, über die das Kaltwasser geführt wird. Das Abwasser wird über mehrere Bodenabläufe in der Heizzentrale erfasst und mittels einer Hebeanlage mit Pumpensumpf aus dem Gebäude geleitet.
Die Gemeinde Eitting plant den Neubau eines Kinderhauses, das sowohl eine Kinderkrippe als auch einen Kindergarten beherbergen wird. Für dieses Projekt werden Fachfirmen gesucht, die die sanitärtechnischen Anlagen installieren. Dazu gehören unter anderem die Warmwasserbereitung, die Abwasserentsorgung mittels Hebeanlagen sowie die Ausstattung der Sanitärräume, wobei spezielle Anforderungen an die Barrierefreiheit und den Infektionsschutz (Vermeidung von Legionellen) erfüllt werden müssen. Das Gebäude bietet Platz für insgesamt sechs Gruppen sowie Verwaltungs- und Mehrzweckräume.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
- Erklärung zu Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
- Erklärung zu Verstößen gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz
- Erklärung zu Verstößen gegen das Mindestlohngesetz
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert.
Aufteilung in Lose
1 LotAuf dem Grundstück in der Lindenstraße auf den Flurstücken 588/1, 558/4 und 590 ist der Neubau eines Kinderhauses mit einer drei-gruppigen Kinderkrippe und eines drei-gruppigen Kindergartens geplant. Je Krippengruppe sind 13 Kinder und 3 Betreuer vorgesehen; je Kindergartengruppe 26 Kinder und 2 Betreuer. Weiter sind Räume für die Verwaltung, Intensivräume, ein Mehrzweckraum, ein Speiseraum, eine Küche sowie Lagerräume geplant. Die Anforderungen aus DIN 18040-1 und DIN 18040-2 (Barrierefreiheit)sind zwingend zu beachten. Die Technikräume befinden sich im Untergeschoss. Die Warmwasserbereitung erfolgt über eine zentrale Frischwasserstation im Keller. Die Versorgungsleitungen führen über einen Steigstrang in das Erdgeschoss und werden ab hier weiter in die jeweiligen Bereiche verzogen. Die Krippen und Kindergarten Nassbereiche werden mit passenden Einrichtungsgegenstände für die jeweilige Altersgruppe ausgestattet. Desweiteren gibt es im Haus vier Duschanlagen. Davon wird eine barrierefrei ausgeführt mit dem passenden barrierefreien WC und Waschtisch. Die Wärmedämmung erfolgt alukaschiert. In den Technikräumen und Verkehrswegen ohne Abkofferung wird ein PVC-Mantel vorgesehen. Die Abwasserentlüftungsleitungen sind im letzten Abschnitt vor Dachaustritt gegen Schwitzwasser zu dämmen. Um die Hygiene einzuhalten und die Legionellenbildung vorzubeugen, werden die Kaltwasserleitungen geschliffen und die letzten Entnahmestellen mit UP-Hygienespülstationen versehen. Zusätzlich wird eine Kalkschutzanlage in der Heizzentrale installiert, über die das Kaltwasser geführt wird. Das Abwasser wird über mehrere Bodenabläufe in der Heizzentrale erfasst und mittels einer Hebeanlage mit Pumpensumpf aus dem Gebäude geleitet.
Zeitplan
- 27. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung