Sanitärtechnik für den An- und Umbau einer Grundschule zur Ganztagsschule
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Wunstorf schreibt die Sanitärtechnik für den ersten Bauabschnitt des An- und Umbaus der Grundschule Steinhude zur offenen Ganztagsschule aus. Der Auftrag umfasst die Installation von Schmutzwasserleitungen und Entwässerungssystemen für einen Cluster mit zehn Klassenräumen und einem Umgang. Das Gebäude entsteht in Holzbauweise, wobei eine Zertifizierung nach KFW-QNG angestrebt wird. Die Ausschreibung ist als offenes Verfahren angelegt.
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Sanitärstechnik, Bauteil C
Die Stadt Wunstorf lässt die Grundschule Steinhude zu einer offenen Ganztagsschule umbauen und vergibt dafür die Sanitärinstallationen für den ersten Bauabschnitt. Konkret geht es um die Verlegung von Schmutzwasserleitungen und Entwässerungssystemen für einen Gebäudebereich mit zehn Klassenräumen und einem Flur. Das neue Schulgebäude wird in Holz gebaut und soll später nach den strengen KFW-Effizienzhaus- und Nachhaltigkeitsstandards (QNG) zertifiziert werden, was eine präzise Planung der Haustechnik erfordert. Die Angebote sind bis zum 2. Juni 2026 einzureichen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: GS Steinhude - An-/Umbau zur Ganztagsschule - Sanitärstechnik, Bauteil C)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Fachkunde nach Landesbauordnung
- Betriebshaftpflichtversicherung
- Referenzen für öffentliche Schulbauten
- Eignung nach VOB/A
- Kenntnis der KFW-QNG-Zertifizierungsstandards
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Unterlagen werden nachgefordert
Aufteilung in Lose
1 LotAn-/Umbau der Grundschule Steinhude Unter den Hestern 3 in 31515 Wunstorf zu einer offenen Ganztagsschule Sanitärtechnik für den 1. Bauabschnitt, BAuteil C Cluster mit 10 KLassenräumen und Umgang: Gebäude wird in Holzbauweise errrichtet und es wird eine Zertifizierung angestrebt mit KFW Förderung QNG. Anlagenbeschreibung Sanitärtechnik Gebäude C Abwasseranlagen Schmutzwasserleitungen: Die Entwässerungsobjekte der neuen Nassbereiche werden über Schmutzwasserfallstränge entwässert bzw. entlüftet und an Sammelleitungen angeschlossen. Die Sammelleitungen entwässern unter der Sohle als Grundlei-tungen in die erdverlegten Grundleitungen der Außenanlage. Die Schmutzwasserfall- und Sammelleitungen erhalten vor Eintritt in das Erdreich eine Reinigungsöffnung und werden, wo erforderlich, über Dach entlüftet. Planungsgrundlage für die Installationen ist die DIN EN 12056 in Verbindung mit der DIN 1986-100 und den Richtlinien der Stadt Wunstorf. Die Entwässerung für Schmutzwasser erfolgt überwiegend über freies Gefälle. Rohrmaterial innerhalb des Gebäudes: Die Fall- und Sammelleitungen sowie die Objektanschlussleitungen werden mit schalloptimiertem Kun-ststoffrohr PP-Rohr ausgeführt. Schmutzwasserleitungen erhalten bei Bedarf eine zusätzliche Dämmung gegen Schallübertragung. Bodenabläufe werden in den Technikräumen vorgesehen. Regenwasserleitungen: Innenliegende RW-Installationen sind nicht vorgesehen. Trinkwasseranlagen Die Trinkwasserversorgung der gesamten Liegenschaft für den Neubau sowie den Bestand wird, über einen Anschluss im Bestandsgebäude B2 realisiert. Eine zentrale Wasseraufbereitungsanlage ist nicht geplant. Nach der Gebäudeeinführung im Kellergeschoss Gebäude B2 und der vorhandene Hauptabsperrung wird für die Trinkwasserversorgung Gebäude C ein neuer Anschluss an der Bestands-TW-Leitungsnetz montiert. Für das Neubaugebäude C wird eine Trinkwasserleitung vom Bestandsanschluss im Gebäude B2 erdver-legt und bis zum Kriechkeller des Bauteils C geführt. Von dort verläuft die Leitung über einen Steigepunkt unter der Decke des Erd-geschosses in den Neubau EG bis 2.OG. Kaltwasserstellen im Neubau Gebäude C sind: 2 Trinkbrunnen in den Fluren Ausgussbecken im Technikräumen und im Pflegebad WC s Unisex WC s barrierefrei Handwaschbecken/Einbauspülen in den Allgemeinen Unterrichtsräumen Warmwasserbereitung: Für den Neubau Gebäude C ist eine dezentrale Warmwasserversorgung über Durchlauferhitzer vorgesehen. Warmwasserzapfstellen sind: WC s Unisex WC s barrierefrei Waschtischarmaturen für die WCs und Unterrichtsräume kommen in berührungsloser Ausführung (Netzbe-trieb) zur Anwendung. Zur Einhaltung der Trinkwasserqualität nach Trinkwasserverordnung werden je Leitungsstrang entweder endständige Spülstationen (nur Kaltwasser) verbaut, oder die notwendige Zwangsspülung zur Vermeidung von stag-nierendem Wasser wird über die Armaturen am Strangende realisiert. Als Rohrwerkstoff für das neue Rohrleitungssystem Trinkwasser im Gebäude C ist durchgängig in Edel-stahl zur Montage mit Pressfittingsystem vorgesehen. Die Kaltwasser-Verteilleitungen erhalten ab-schnittsweise Strangabsperrventile mit Entleerung. Alle Rohrleitungen im Neubau erhalten eine Dämmung gemäß den aktuellen Vorgaben nach GEG. Sanitärobjekte werden in Standardfarbe weiss ausgeführt. Armaturen in der Standardausführung verchromt.
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 2. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung