Sanitär-, Abwasser- und Druckluftanlagen für Feuerwehrtechnische Zentrale
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Nienburg/Weser vergibt die Installation von Sanitär-, Abwasser- und Druckluftanlagen für den Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Marklohe-Lemke. Die Leistungen umfassen Abwasseranlagen mit Fett- und Koaleszenzabscheider, Trinkwasseranlagen aus Edelstahl mit zentraler Frischwasserstation sowie eine Industriedruckluftversorgung mit vier Anlagen inklusive Ringleitung. Das Raumprogramm hat ca. 8.200 m² Nutzfläche. Angebotsfrist ist der 28. April 2026.
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Der Landkreis Nienburg/Weser plant den Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) im Gewerbegebiet des Ortes Lemke, Gemeinde Marklohe. Es handelt sich um einen Ersatzneubau für die bestehende FTZ in der Verdener Landstraße in Nienburg. Das Raumprogramm umfasst ca. 8.200 m² Nutzflächen, sowie ca. 9.140 m² Außenbereiche –Bewegungs- und Übungsflächen. Hierzu steht ein ca. 3,4 ha großes Baufeld zur Verfügung. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einzelne Gebäudeteile mit einer Stahlfachwerkträger-Konstruktion mit einer Trapezfläche. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen: Abwasseranlagen: Die Abwässer der im Gebäude angeordneten sanitären Objekte werden über Entwässerungsleitungen im Freispiegelgefälle abgeleitet. Die mit Fett belasteten Küchenabwässer werden über einen bauseitigen Fettabscheider im Außenbereich geführt. Das Abwasser der Entwässerungsrinne in der Waschhalle wird über einen bauseitigen Koaleszenzabscheider im Außenbereich geführt. Die Dachentwässerung des Hauptgebäudes erfolgt außenliegend (bauseits). Die Dachentwässerung der Hallen erfolgt innenliegend als Druckentwässerung. Für die Hauptfahrzeughalle betrifft dies die Haupt- und Notentwässerung, für die übrigen Hallen nur die Hauptentwässerung. Die Notentwässerung erfolgt hier über bauseitige Speier. Trinkwasseranlagen: Die Trinkwasseranbindung wird in der Waschhalle in das Gebäude geführt. Als Rohrmaterial für das Trinkwassernetz wird Edelstahlrohr verwendet. Die Trinkwasserleitungen werden in Abhangdecken, sichtbar unter der Rohdecke, in Vorwänden und Steige-schächten geführt. Die Trinkwarmwasserbereitung erfolgt zentral über eine im Heizungsraum angeordnete Frischwasserstation. Die Warmwasserversorgung erfolgt als Warmwasserzirkulation. Die Trinkwarmwasserbereitung für entfernte Entnahmestellen erfolgt dezentral elektrisch über Durchlauferhitzer. Alle übrigen Zapfstellen erhalten keine Trinkwarmwasserbereitung. Zur Einhaltung der Trinkwasserhygiene werden alle Einrichtungsgegenstände durchgeschliffen. Endständig werden Spülstationen vorgesehen. Industriedruckluft: Die Industriedruckluftversorgung wird durch einen Kolbenkompressor mit liegendem Luftbehälter erzeugt. Der Kompressor wird mit einem Kältetrockner, Öl-Wasser-Trenner, Kondensat-Aufbereitung, -ableitung und -filter ausgestattet. Aufgrund der Abstände der unterschiedlichen Anwendungsstellen, werden insgesamt 4 Anlagen geplant: Haupt-Fahrzeughalle mit Anbindung an die Schlauchwerkstatt, Werkstatt-Bereich und Multifunktionshalle sowie eine kleinere Anlage am Übungshaus. Innerhalb der Haupt-Fahrzeughalle wird die Druckluftleitung als eine Ringleitung ausgeführt und aus Stahlrohr nach DIN EN 10305-1 errichtet. Die übrigen Anlagen erhalten jeweils Stichleitungen, werden aber auch aus Stahlrohr nach DIN EN 10305-1 ausgeführt. Alle Entnahme-stellen erhalten einen eigenen Druckminderer, sodass diese jeweils einzeln auf einen bestimmten Druck eingestellt werden können. Am Übungshaus wird ebenfalls eine Industriedruckluftversorgung vorgesehen. Mit dieser wird die Übungsstelle „CSA-Rohrübungsanlage“ versorgt. Hieran kann dann mittels Druckluft das Ausströmen von Gasen oder ähnlichem durch Zischen dargestellt werden. Die Industriedruckluftversorgung ist ausgelegt für folgende Funktionen in den einzelnen Gebäudeteilen: - Bremsdruckerhaltung der Einsatzfahrzeuge - Werkzeug- und Geräteanschlüsse in den Werkstätten, im Wesentlichen bestehend aus Entnahmestellen für Reifenfüll- und Messgeräte sowie Ausblaspistolen
Der Landkreis Nienburg/Weser lässt Sanitär-, Abwasser- und Druckluftanlagen für eine neue Feuerwehrtechnische Zentrale in Marklohe-Lemke installieren. Das Projekt umfasst die Verlegung von Trinkwasserleitungen aus Edelstahl mit zentraler Warmwasserbereitung über eine Frischwasserstation, die Ableitung des Abwassers über Freispiegelgefälle sowie eine Druckluftversorgung mit vier separaten Anlagen – eine davon als Ringleitung in der Hauptfahrzeughalle ausgeführt. Die neue FTZ ersetzt die bestehende Zentrale in Nienburg und hat eine Nutzfläche von rund 8.200 Quadratmetern. Die Vergabe erfolgt nach dem niedrigsten Preis.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignung nach § 123, 124 GWB
- Erfüllung der VgV-Anforderungen (§ 57, 42 Abs. 1)
- VOB/A-Konformität (§ 16a Abs. 1)
- Erfahrung mit Trinkwasserinstallationen in Edelstahl
- Kenntnisse in Druckluftversorgungssystemen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Landkreis Nienburg/Weser plant den Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) im Gewerbegebiet des Ortes Lemke, Gemeinde Marklohe. Es handelt sich um einen Ersatzneubau für die bestehende FTZ in der Verdener Landstraße in Nienburg. Das Raumprogramm umfasst ca. 8.200 m² Nutzflächen, sowie ca. 9.140 m² Außenbereiche –Bewegungs- und Übungsflächen. Hierzu steht ein ca. 3,4 ha großes Baufeld zur Verfügung. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einzelne Gebäudeteile mit einer Stahlfachwerkträger-Konstruktion mit einer Trapezfläche. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen: Abwasseranlagen: Die Abwässer der im Gebäude angeordneten sanitären Objekte werden über Entwässerungsleitungen im Freispiegelgefälle abgeleitet. Die mit Fett belasteten Küchenabwässer werden über einen bauseitigen Fettabscheider im Außenbereich geführt. Das Abwasser der Entwässerungsrinne in der Waschhalle wird über einen bauseitigen Koaleszenzabscheider im Außenbereich geführt. Die Dachentwässerung des Hauptgebäudes erfolgt außenliegend (bauseits). Die Dachentwässerung der Hallen erfolgt innenliegend als Druckentwässerung. Für die Hauptfahrzeughalle betrifft dies die Haupt- und Notentwässerung, für die übrigen Hallen nur die Hauptentwässerung. Die Notentwässerung erfolgt hier über bauseitige Speier. Trinkwasseranlagen: Die Trinkwasseranbindung wird in der Waschhalle in das Gebäude geführt. Als Rohrmaterial für das Trinkwassernetz wird Edelstahlrohr verwendet. Die Trinkwasserleitungen werden in Abhangdecken, sichtbar unter der Rohdecke, in Vorwänden und Steige-schächten geführt. Die Trinkwarmwasserbereitung erfolgt zentral über eine im Heizungsraum angeordnete Frischwasserstation. Die Warmwasserversorgung erfolgt als Warmwasserzirkulation. Die Trinkwarmwasserbereitung für entfernte Entnahmestellen erfolgt dezentral elektrisch über Durchlauferhitzer. Alle übrigen Zapfstellen erhalten keine Trinkwarmwasserbereitung. Zur Einhaltung der Trinkwasserhygiene werden alle Einrichtungsgegenstände durchgeschliffen. Endständig werden Spülstationen vorgesehen. Industriedruckluft: Die Industriedruckluftversorgung wird durch einen Kolbenkompressor mit liegendem Luftbehälter erzeugt. Der Kompressor wird mit einem Kältetrockner, Öl-Wasser-Trenner, Kondensat-Aufbereitung, -ableitung und -filter ausgestattet. Aufgrund der Abstände der unterschiedlichen Anwendungsstellen, werden insgesamt 4 Anlagen geplant: Haupt-Fahrzeughalle mit Anbindung an die Schlauchwerkstatt, Werkstatt-Bereich und Multifunktionshalle sowie eine kleinere Anlage am Übungshaus. Innerhalb der Haupt-Fahrzeughalle wird die Druckluftleitung als eine Ringleitung ausgeführt und aus Stahlrohr nach DIN EN 10305-1 errichtet. Die übrigen Anlagen erhalten jeweils Stichleitungen, werden aber auch aus Stahlrohr nach DIN EN 10305-1 ausgeführt. Alle Entnahme-stellen erhalten einen eigenen Druckminderer, sodass diese jeweils einzeln auf einen bestimmten Druck eingestellt werden können. Am Übungshaus wird ebenfalls eine Industriedruckluftversorgung vorgesehen. Mit dieser wird die Übungsstelle „CSA-Rohrübungsanlage“ versorgt. Hieran kann dann mittels Druckluft das Ausströmen von Gasen oder ähnlichem durch Zischen dargestellt werden. Die Industriedruckluftversorgung ist ausgelegt für folgende Funktionen in den einzelnen Gebäudeteilen: - Bremsdruckerhaltung der Einsatzfahrzeuge - Werkzeug- und Geräteanschlüsse in den Werkstätten, im Wesentlichen bestehend aus Entnahmestellen für Reifenfüll- und Messgeräte sowie Ausblaspistolen
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 27. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Apr. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung