Sanitär- und Rohrleitungsarbeiten zur Schulgebäudesanierung
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Bühl vergibt die Sanitär- und Rohrleitungsarbeiten im Rahmen der umfassenden Sanierung des Windeck-Gymnasiums. Das Los umfasst den Einbau von ca. 950 Metern Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen, die Dämmung der Leitungen, den Anschluss einer Regenwasser-Pumpstation sowie die Installation von ca. 40 Sanitäranlagen und System-Installationswänden. Die Arbeiten sind Teil einer größeren Modernisierungsmaßnahme mit einer Gesamt-Nutzfläche von rund 3.400 m². Ein konkreter Zeitrahmen ist in den vorliegenden Daten nicht ausgewiesen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Stadt Bühl plant in der Humboldtstraße 3, am bestehenden Windeck-Gymnasium, die Sanierung des Bauteils II. von 1970, mit Erweiterung eines dreiseitig umlaufenden Fluchtbalkons und die Errichtung eines Technikgebäudes. Die offene zweigeschossige Eingangshalle verknüpft räumlich die Nutzungsbereiche und Bauteile miteinander, stellt den zentralen Bereich der gesamten Schule dar und unterstützt Schüler und Besucher in der Orientierung im Gebäude. Durch eine großzügige Sitzstufenanlage kann die Eingangshalle als Aula für Veranstaltungen, Pausen, Vesper, etc. genutzt werden. Sie verknüpft das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss, den Eingangsbereich mit dem Schülercafé. Die Dachfläche über der Aula wird als weitgespannte Holzkonstruktion in Form eines Trägerrostes ausgeführt, in dessen Kassettenfelder Oberlichter Tageslicht einbringen und im Brandfall Rauch abführen. Die anschließenden Flurbereiche erhalten eine hohe Aufenthaltsqualität mit Sitznischen und natürlicher Belichtung durch den neuen ebenfalls zentral angeordneten Innenhof, zu dessen Gunsten die beiden kleineren, bestehenden, flankierenden Innenhöfe zu einem großen, zentralen Innenhof zusammengefasst werden. Die Konzeption der Eingangshalle und des zentralen Innenhofs hat umfangreiche Abbruch- und Neubaumaßnahmen im Bestand zur Folge, welche sensible Abstütz- und Unterfangungsmaßnahmen erfordern. In Achse 13, als Grenze des Sanierungsbereichs, ist eine Brandwand gegenüber dem Bestand, Bauteil I., zu erstellen. Die hohe Flexibilität in der Aula und den Flurbereichen wird durch die Anordnung der neuen, außenliegenden, dreiseitig umlaufenden Fluchtbalkone als Stahlkonstruktion erreicht, welche den 1. Rettungsweg darstellen. Das Gebäude wird mit einer senkrechten, gelochten Trapezblech- und Pfosten-Riegel-Fassade geplant. Im Obergeschoss befinden sich vorwiegend Unterrichtsräume und das Schülercafé. Im Erdgeschoss befinden sich ebenfalls vorwiegend Unterrichtsräume, aber auch Nebenräume unter der Freitreppe und Elternbesprechung sowie 1.Hilfe, in direkter Nähe des Haupteingangs. Das Gebäude wird mit einer senkrechten, gelochten Trapezblech- und Pfosten-Riegel-Fassade erstellt. Die Glas-Fassade besteht aus einer 3-fach-Verglasung mit Alurahmen und Öffnungsflügel als Fluchttüren als 1. Rettungsweg. Das Innere des Sanierungsbereichs wird im Wesentlichen von drei Materialien bestimmt: Holz, Glas und Beton. Das Gebäude ist eine Massivbauweise aus Beton. Das bedeutet, dass alle statisch relevanten Elemente aus Stahlbeton bestehen: Die innenliegenden Wände zur Aussteifung, die innenliegenden Stützen zur Lastabtragung und die Decken/Bodenplatte/Dach zum Überspannen der Abstände. Das statische Konzept wird in den meisten Bereichen nicht versteckt, sondern in den öffentlichen Bereichen und Fluren als Sichtbeton ausgeführt. Somit trägt der Baustoff zum einen zur Statik bei, zum andern auch zum Erscheinungsbild innerhalb des Gebäudes bei. Das Glas dient zur natürlichen Belichtung des Gebäudes. Alle Räume an der außenliegenden Spange sowie am Innenhof angeschlossen, haben eine in der Fassade liegende Verglasung. Zusätzlich wird in besonderen Bereichen wie der Aula und einem innenliegenden Flur über Oberlichter im Dach natürliches Licht ins Gebäude gebracht. Das Dach wird als flachgeneigtes Dach mit 2% Gefälledämmung ausgeführt. Es wird mit Bitumen abgedichtet und zur Reduzierung des Regenabflusswertes extensiv begrünt und durch eine PV-Anlage ergänzt. Das Gebäude wird mit dem Energiestandard KFW55 errichtet. Nutzfläche: ca. 3.395 m², Bruttorauminhalt: ca. 24.735 m³
Die Stadt Bühl sucht einen Fachbetrieb für die Sanitär- und Wasserinstallationen bei der Modernisierung des Windeck-Gymnasiums. Konkret geht es um den Einbau von Trinkwasser- und Abwasserleitungen, die Dämmung dieser Rohre, den Aufbau einer Pumpstation für Regenwasser sowie die Montage von rund 40 Sanitäranlagen und vorgefertigten Installationswänden. Diese Arbeiten sind ein einzelner Teilbereich einer größeren Schulbaumaßnahme, die das gesamte Gebäude energetisch und baulich auf den neuesten Stand bringt. Die Vergabe erfolgt ausschließlich nach dem Preis, wobei der Zuschlag an das wirtschaftlichste Angebot geht.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis der Eignung nach VOB/A
- Betriebserlaubnis für Sanitär- und Heizungsbau
- Referenzprojekte im öffentlichen Schulbau
- Nachweis ausreichender technischer Ausstattung
- Gültige Sicherheitsunterweisung nach DGUV
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 Lotca. 1 Stck Regenwasser-Pumpstation mit Druckleitung, ca. 270 lfdm Kunststoff-Schmutzwasserleitung DN 50 – DN 100, ca. 680 lfdm Trinkwasserleitung aus Metallverbundrohr DN 15 – DN 50, ca. 950 lfdm Dämmung von Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen, ca. 40 Stck Sanitäre Einrichtungsgegenstände, ca. 40 Stck System-Installationswände, ca. 115 Stck Vermörtelungen von Rohrdurchführungen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
100% Preis
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert