Sanierung von Wohnungen im Bundesgebiet (dynamisches Beschaffungssystem)
Was wird ausgeschrieben
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vergibt Sanierungsleistungen für leerstehende Wohnungen in 16 deutschen Regionen im Rahmen eines Dynamischen Beschaffungssystems (DBS). Die Leistungen umfassen Malerarbeiten, Fußboden-/Fliesen-/Plattenlegerei, Elektroinstallation, Klempnerei/Gas/Wasser/Heizung sowie Bautischlerei. Pro Sprint werden jeweils ca. 3–5 zusammenhängende Wohnungen saniert; aktuell ist ein Leistungssprint mit 8 Wohneinheiten in Region 6 (Sachsen/südliches Brandenburg) ausgeschrieben.
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Die Auftraggeberin ist Eigentümerin von Wohnungen im gesamten Bundesgebiet. Die Auftraggeberin plant, leergezogene Wohnungen, unterteilt in 16 deutschen Regionen, die in Folge des Sanierungsbedarfs nicht vermietet werden können, schnellstmöglich baulich instand setzen zu lassen. Die Sanierungsleistungen werden im Rahmen einer agilen Vorgehensweise in unterschiedlichen Umfängen der zu sanierenden Wohnungen benötigt. Die Auftraggeberin ist dabei bemüht, örtlich und räumlich vergleichbare Wohnungen zusammenfassend in einzelnen Sprints im Rahmen eines dynamischen Verfahrens zu vergeben. --- Die Leistungserbringung des jeweiligen Auftragnehmers beinhaltet sämtliche Bauleistungen, die zur technisch und handwerklich einwandfreien, schlüssel- und betriebsfertigen und allen behördlichen Anforderungen entsprechenden Sanierung der Wohnungen nach den allgemeinen Regeln der Baukunst und der Technik erforderlich sind. ---- Für die Sanierung der Wohnungen werden in Abhängigkeit vom jeweiligen, wohnungsbezogenen Sanierungsbedarf im wesentlichen folgende Gewerke und Leistungen in einheitlicher Gesamtverantwortung benötigt: - Malergewerbe - Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei - Elektroinstallation - Klempnerei, Gas-, Wasser-, Heizungsinstallation - Bautischlerei / Einbau von genormten Baufertigteilen --- Die Auftraggeberin wird ihren jeweiligen konkreten Sanierungsbedarf (jeweils ca. 3-5 Whg) von örtlich und räumlich zusammengefassten Wohnungen im Rahmen des Dynamischen Beschaffungssystems mit jeweils einer Aufforderung zur Angebotsabgabe an die zu diesem Zeitpunkt in dieser Region geeigneten Unternehmen (Bewerberpool) kommunizieren. Diese Unternehmen haben dann die Möglichkeit zur Besichtigung dieser Wohnungen und zur Angebotsabgabe. --- Dieses Vorgehen bezieht sich auf folgende Regionen (die jeweiligen Abrufleistungen in Form von Leistungssprints beziehen sich dann jeweils nur auf eine dieser Regionen): - Region 1: Mecklenburg-Vorpommern - Region 2: Schleswig- Holstein mit nordfriesischen Inseln / Hamburg / nördliches Niedersachsen - Region 3: Westliches Niedersachsen mit ostfriesischen Inseln / Raum Bremen - Region 4: Niedersachsen / Raum Magdeburg und Altmark - Region 5: Berlin und Brandenburg - Region 6: Sachsen und südliches Brandenburg - Region 7: Sachsen-Anhalt und Sachsen - Region 8: Thüringen und südliches Niedersachsen - Region 9: Hessisches Bergland und Ostwestfalen/Lippe - Region 10: Nord NRW - Region 11: Süd NRW - Region 12: westliches und südliche Rheinland-Pfalz und Saarland - Region 13: Rheinland-Pfalz (Raum Koblenz) und Raum Frankfurt/Main und Spessart sowie Unterfranken - Region 14: Bayern - Region 15: Nördliches Baden-Württemberg und Raum Ulm - Region 16: Südliches Baden-Württemberg
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) — eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts — saniert leerstehende Wohnungen im gesamten Bundesgebiet. Das Besondere: Die Beschaffung erfolgt über ein Dynamisches Beschaffungssystem (DBS) mit 16 Regionen, wobei die Wohnungen in sogenannten Sprints von jeweils 3–5 zusammenhängenden Wohnungen vergeben werden. Das aktuelle Los betrifft 8 Wohnungen in Sachsen und südlichem Brandenburg. Die ausführenden Unternehmen müssen alle Bauleistungen aus einer Hand erbringen — von Malerarbeiten über Elektro bis zur Heizungsinstallation — und die Wohnungen schlüsselfertig übergeben. Da kein fester Auftragswert genannt wird, ist von einem erheblichen Gesamtvolumen auszugehen, das sich über alle Regionen erstreckt.
Zentrale Anforderungen
7 Punkte- Eignung als Unternehmen im Bauhandwerk
- Nachweis vergleichbarer Sanierungsprojekte
- Fähigkeit zur Gesamtverantwortung aller Gewerke
- Leistungserbringung in verschiedenen Regionen Deutschlands
- Teilnahme am Dynamischen Beschaffungssystem (Bewerberpool)
- Schlüsselfertige Übergabe nach technischen Regeln der Baukunst
- Behördliche Anforderungen und Vorschriften müssen erfüllt werden
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Leistungssprint VOEK 402-22-65 ist der 65. Leistungssprint im Dynamischen Beschaffungssystem und betrifft Sanierungsleistungen von Wohnungseinheiten in der Region Sachsen und südliches Brandenburg. Er umfasst folgende 8 Wohnungseinheiten, die gemäß den wohnungsbezogenen Leistungsverzeichnissen (LWS-LV) zu sanieren sind: Damaschkestr. 13, 01900 Großröhrsdorf, EG links, 1000/104426/1, Damaschkestr. 13, 01900 Großröhrsdorf, 1.OG rechts, 1000/104426/3, Damaschkestr. 13, 01900 Großröhrsdorf, 2. OG links, 1000/104426/4, Damaschkestr. 15, 01900 Großröhrsdorf, EG links, 1000/104426/6, Damaschkestr. 15, 01900 Großröhrsdorf, EG rechts, 1000/104426/7, Damaschkestr. 15, 01900 Großröhrsdorf, 2. OG rechts, 1000/104426/11, Damaschkestr. 23, 01900 Großröhrsdorf, EG rechts, 1000/104426/24, Damaschkestr. 23, 01900 Großröhrsdorf, 1.OG links, 1000/104426/25,
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Falls die Auftraggeberin in der sprintbezogenen Angebotsaufforderung das „Zuschlagskriterium Alt. 2: Wertungspreis“ angekreuzt hat, so erfolgt die Wertung wie folgt: Der Bieter hat in jedem wohnungsbezogenen LWS-LV insbesondere eine Gesamtsumme und in den Feldern „vorzeitige Fertigstellung bis“ durch Datumsangabe anzugeben, bis zu welchem Zeitpunkt er die wohnungsbezogene Leistung spätestens abnahmereif fertigstellen wird. Hierfür stehen freigegebene Zellen zur Verfügung. Änderungen an diesem LWS-LV sind im Übrigen unzulässig und können zum Ausschluss des sprintbezogenen Angebots führen. Für jede Woche, die der Bieter durch Datumsangabe im Feld „vorzeitige Fertigstellung bis“ zusagt, die wohnungsbezogene Leistung vor dem von der Auftraggeberin im wohnungsbezogenen LWS-LV, dort im Feld „Fertigstellung bis“ angegeben Termin fertigzustellen, wird 1 % der vom Bieter angegeben wohnungsbezogenen Gesamtsumme abgezogen. Nur die zeitliche Reduzierung um ganze Wochen (1 Woche sind 7 Kalendertage) werden bei der Wertung berücksichtigt. Je Wohnung entsteht so eine „Wertungssumme“. Alle in einem Sprint entstandenen Wertungssummen werden mit der derzeit für die angebotenen Leistungen gültigen Umsatzsteuer als Brutto-Summen berechnet und miteinander addiert. Die sich daraus ergebende Summe stellt den „Wertungspreis“ dar. Das Angebot mit dem niedrigsten Wertungspreis erhält den Zuschlag. Der Wertungspreis wird ausschließlich für Wertungszwecke errechnet und stellt nicht den Preis dar, zu dem der wirtschaftlichste Bieter beauftragt wird.
Zeitplan
- 16. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert