Sanierung und Umbau des Betriebsgebäudes am Wasserwerk Grane
Was wird ausgeschrieben
Die Harzwasserwerke GmbH schreibt Planungsleistungen für die Sanierung und den Umbau ihres Betriebsgebäudes an der Granetalsperre aus. Das Projekt umfasst Objektplanung, Tragwerksplanung und Fachplanung für die technische Ausrüstung unter Anwendung der BIM-Methode. Die Vergabe erfolgt in drei Losen mit einem geschätzten Gesamtwert von 550.000 EUR.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die HWW betreiben an der Granetalsperre ihr größtes Wasserwerk. Aufgrund veränderter Raum- sowie Flächenbedarfe und neuen Anforderungen an die Gebäudesicherheit ist das bestehende Betriebsgebäude, welches bisher die Verwaltung sowie die Steuerung und die Labore des WW beheimatete, nicht mehr zeitgemäß zu betreiben. Es ist daher vorgesehen, das Gebäude vollständig zu sanieren. Hierfür ist ein Rückbau des Dachgeschosses (ehemalige Lüftungstechnik der Labore) und eine energetische Sanierung der Fassade (zeitgemäße Wärmedämmung, Optimierung der Fensterflächen) vorgesehen. Im Erdgeschoss werden die Werkstätten und die Umkleideräume vorgesehen. Im 1. und 2. OG befinden sich in Zukunft die Büro- und Sozialräume. Das 3. OG bleibt als Ausbaureserve bestehen. Die Leitwarte wird in den Verbindungstrakt zum WW untergebracht. Auf der Fläche des ehemaligen Ausstellungstraktes wird eine Carport- und Lager-halle errichtet, um den Bedarf an Lagerfläche und Parkplätzen zu decken. Die Labore wurden bereits in einem vorangegangene Projekt in ein separates Gebäude ausgelagert. Die Planung erfolgt mit der BIM-Methode.
Die Harzwasserwerke GmbH modernisiert ihr größtes Betriebsgebäude an der Granetalsperre, da das Bestandsgebäude aus den 1970er Jahren nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Sicherheit und Flächennutzung entspricht. Das Projekt umfasst eine energetische Fassadensanierung, den Rückbau des Dachgeschosses sowie die Neugestaltung von Werkstätten, Büro- und Sozialräumen. Zudem wird eine neue Carport- und Lagerhalle errichtet und die Leitwarte in einen Verbindungstrakt verlegt. Die Planung erfolgt durchgängig mit der BIM-Methode, bei der ein digitales Gebäudemodell zur effizienten Planung und Bewirtschaftung genutzt wird. Die Ausschreibung ist in drei Fachlose für Objektplanung, Tragwerksplanung und technische Gebäudeausrüstung unterteilt.
Zentrale Anforderungen
1 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 51 SektVO
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Unterlagen werden gem. § 51 SektVO nachgefordert.
Aufteilung in Lose
3 LoteUmbau und energetische Sanierung eines Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Das Gebäude besteht aus einem eines fünfgeschossigen Verwaltungstrakt (Baujahr 1972, Aufstockung um zwei Etagen 1986) und einem zweigeschossigen Werkstattgebäude (Baujahr 1972). BRI Gesamtgebäude 6.700 m³. Objektplanung gemäß §34 HOAI, Leistungsphasen LP3-4, optional LP5-6.
Umbau und energetische Sanierung eines Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Das Gebäude besteht aus einem eines fünfgeschossigen Verwaltungstrakt (Baujahr 1972, Aufstockung um zwei Etagen 1986) und einem zweigeschossigen Werkstattgebäude (Baujahr 1972). BRI Gesamtgebäude 6.700 m³. Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI, Leistungsphasen LP3-4, optional LP5-6.
Umbau und energetische Sanierung eines Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Das Gebäude besteht aus einem eines fünfgeschossigen Verwaltungstrakt (Baujahr 1972, Aufstockung um zwei Etagen 1986) und einem zweigeschossigen Werkstattgebäude (Baujahr 1972). BRI Gesamtgebäude 6.700 m³. Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §55 HOAI, Leistungsphasen LP2-4, optional LP5-6.
Zeitplan
- 26. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 22. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung