Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: muck petzet architekten
Auftragswert
€2.8M
Zuschlag am
29. Juni 2026
Objektplanung für die Sanierung und Umnutzung des Parkhauses am Rödingsmarkt in Hamburg

Was wird ausgeschrieben
Die Sprinkenhof GmbH schreibt die Objektplanung für die denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung des Parkhauses am Rödingsmarkt in Hamburg aus. Das Projekt umfasst die Betonsanierung, die Neugestaltung von Erd- und Dachgeschoss sowie die Modernisierung der Parkebenen bei laufendem Betrieb. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit den Leistungsphasen 1 bis 3.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Bei dem Parkhaus Rödingsmarkt handelt es sich um ein Stahlbetonskelett mit einachsig gespannten Deckenplatten auf Stahlbetonbalken aus dem Jahr 1962/1963 mit insgesamt 872 Stellplätzen (aktuell stehen auf Grund der Betonsubstanz nur 690 Stellplätze zur Verfügung). Zudem sind Gewerbeflächen im Erdgeschoss und auf der Dachebene mit ca. 4.000 m² vorhanden. Das seit dem 27.06.2023 denkmalgeschützte Parkhaus soll künftig eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Rödingsmarkts spielen. Dafür möchte die Sprinkenhof in enger Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Behörde für Kultur und Medien/Denkmalschutzamt und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte/Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung ein denkmalvertragliches Nutzungskonzept erarbeiten, in welchem neben der bereits bestehenden Parkhausnutzung weitere Nutzungsbausteine u.a. in den Erdgeschosszonen sowie auf dem Dach des Parkhauses berücksichtigt werden sollen. Die Sprinkenhof strebt als Eigentümerin den Erhalt des Parkhauses an und möchte dar-über hinaus einen innovativen Ort der Mobilität und Begegnung schaffen. Neben der notwendigen Betonsanierung soll eine attraktive Erdgeschosszone geschaffen werden. Das Erdgeschoss soll zum Rödingsmarkt hin, unter Einbezug des Viadukts, als auch zur Fleetseite neu gedacht und ganztägig belebt werden. Durch die gezielte Aktivierung der Erdgeschosszone mittels sinnvoller Nutzungsbausteine, wie beispielsweise Gastronomie, soll ein umfassender Beitrag zur Entwicklung der Innenstadt geleistet werden. Das Untergeschoss wird durch Ausrichtung auf E-Mobilität, Fahrradstellplätze und weitere Funktionen ein Ort innovativer Mobilität. Das abkömmliche Mediadeck auf dem Dachgeschoss soll durch eine neue Nutzung (Büro/Wohnen) ersetzt werden. Neben der qualitätsvollen und denkmalgerechten Neugestaltung des Unter-, Erd- und Dachgeschosses werden die Parkebenen 1-5 behutsam saniert, sodass die Stellplätze erhalten bleiben und zukünftig auch der ruhende Verkehr aus dem Straßenraum, insbesondere von den bislang unter dem Viadukt verorteten Parkständen, aufgenommen werden kann. Das Ziel Bestandserhalt unter Berücksichtigung statischer Herausforderungen hat für die Betonsanierung, Aufwertung Unter-, Erd- und Dachgeschoss, im Sinne der Vorbildwirkung der FHH höchste Priorität. Ein Umbau im laufenden Betrieb ist dafür eine zwingende interne Vorgabe, um Dauerstellplatzmieter nicht in der Bauphase an andere Parkhausanbieter zu verlieren. Im Rahmen der Vorbildfunktion der Freien und Hansestadt Hamburg, ist auf die Einhaltung des Klimaschutzgesetzes und des damit verbundenen Klimaplans zu achten. Der Standard als KfW 40, die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung des Wärme- und Kältebedarfs sowie die Planung mit klimafreundlichen Baustoffen (z.B. Recycling-Baustoffe / kreislaufgerechtes Bauen) soll, so es das Denkmal hergibt, berücksichtigt wer-den. Innovative und systematisch, passgenaue Ansätze sind ausdrücklich erwünscht. Die Gebäude sollen die ökologischen Maßstäbe des Klimaschutzgesetzes berücksichtigen. Photovoltaik ist für die Nachhaltigkeit einzusetzen, wenn denkmalgerecht möglich (seit 2023 in Hamburg Pflicht für öffentliche Bauten ggf. auf Dächern, an Fassaden, auf dem Grundstück). Die benötigten Planungsleistungen des Vorhabens werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 5 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: Stufe 1: Leistungsphasen 1 – 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung) Stufe 2: Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) Stufe 3: Leistungsphasen 5 – 7 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe) Stufe 4: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) Stufe 5: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung). Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Anspruch auf weitere Stufenbeauftragungen besteht nicht.
Die Sprinkenhof GmbH plant die umfassende Sanierung und Modernisierung des denkmalgeschützten Parkhauses am Rödingsmarkt in Hamburg. Ziel ist es, das Gebäude nicht nur instand zu setzen, sondern durch eine neue Nutzung der Erdgeschoss- und Dachflächen in einen lebendigen Ort für Mobilität und Begegnung zu verwandeln. Dabei müssen hohe Anforderungen an den Denkmalschutz, die Statik und den Klimaschutz (KfW 40 Standard) erfüllt werden, während der Parkbetrieb für Dauerparker während der Bauzeit aufrechterhalten bleibt. Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in fünf Stufen, wobei zunächst nur die ersten drei Leistungsphasen (Grundlagenermittlung bis Entwurfsplanung) beauftragt werden.
Aufteilung in Lose
1 LotBei dem Parkhaus Rödingsmarkt handelt es sich um ein Stahlbetonskelett mit einachsig gespannten Deckenplatten auf Stahlbetonbalken aus dem Jahr 1962/1963 mit insgesamt 872 Stellplätzen (aktuell stehen auf Grund der Betonsubstanz nur 690 Stellplätze zur Verfügung). Zudem sind Gewerbeflächen im Erdgeschoss und auf der Dachebene mit ca. 4.000 m² vorhanden. Das seit dem 27.06.2023 denkmalgeschützte Parkhaus soll künftig eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Rödingsmarkts spielen. Dafür möchte die Sprinkenhof in enger Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Behörde für Kultur und Medien/Denkmalschutzamt und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte/Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung ein denkmalvertragliches Nutzungskonzept erarbeiten, in welchem neben der bereits bestehenden Parkhausnutzung weitere Nutzungsbausteine u.a. in den Erdgeschosszonen sowie auf dem Dach des Parkhauses berücksichtigt werden sollen. Die Sprinkenhof strebt als Eigentümerin den Erhalt des Parkhauses an und möchte dar-über hinaus einen innovativen Ort der Mobilität und Begegnung schaffen. Neben der notwendigen Betonsanierung soll eine attraktive Erdgeschosszone geschaffen werden. Das Erdgeschoss soll zum Rödingsmarkt hin, unter Einbezug des Viadukts, als auch zur Fleetseite neu gedacht und ganztägig belebt werden. Durch die gezielte Aktivierung der Erdgeschosszone mittels sinnvoller Nutzungsbausteine, wie beispielsweise Gastronomie, soll ein umfassender Beitrag zur Entwicklung der Innenstadt geleistet werden. Das Untergeschoss wird durch Ausrichtung auf E-Mobilität, Fahrradstellplätze und weitere Funktionen ein Ort innovativer Mobilität. Das abkömmliche Mediadeck auf dem Dachgeschoss soll durch eine neue Nutzung (Büro/Wohnen) ersetzt werden. Neben der qualitätsvollen und denkmalgerechten Neugestaltung des Unter-, Erd- und Dachgeschosses werden die Parkebenen 1-5 behutsam saniert, sodass die Stellplätze erhalten bleiben und zukünftig auch der ruhende Verkehr aus dem Straßenraum, insbesondere von den bislang unter dem Viadukt verorteten Parkständen, aufgenommen werden kann. Das Ziel Bestandserhalt unter Berücksichtigung statischer Herausforderungen hat für die Betonsanierung, Aufwertung Unter-, Erd- und Dachgeschoss, im Sinne der Vorbildwirkung der FHH höchste Priorität. Ein Umbau im laufenden Betrieb ist dafür eine zwingende interne Vorgabe, um Dauerstellplatzmieter nicht in der Bauphase an andere Parkhausanbieter zu verlieren. Im Rahmen der Vorbildfunktion der Freien und Hansestadt Hamburg, ist auf die Einhaltung des Klimaschutzgesetzes und des damit verbundenen Klimaplans zu achten. Der Standard als KfW 40, die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung des Wärme- und Kältebedarfs sowie die Planung mit klimafreundlichen Baustoffen (z.B. Recycling-Baustoffe / kreislaufgerechtes Bauen) soll, so es das Denkmal hergibt, berücksichtigt wer-den. Innovative und systematisch, passgenaue Ansätze sind ausdrücklich erwünscht. Die Gebäude sollen die ökologischen Maßstäbe des Klimaschutzgesetzes berücksichtigen. Photovoltaik ist für die Nachhaltigkeit einzusetzen, wenn denkmalgerecht möglich (seit 2023 in Hamburg Pflicht für öffentliche Bauten ggf. auf Dächern, an Fassaden, auf dem Grundstück). Die benötigten Planungsleistungen des Vorhabens werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 5 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: Stufe 1: Leistungsphasen 1 – 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung) Stufe 2: Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) Stufe 3: Leistungsphasen 5 – 7 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe) Stufe 4: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) Stufe 5: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung). Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Anspruch auf weitere Stufenbeauftragungen besteht nicht.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
Preis
- quality70%
Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
Zeitplan
- 1. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 29. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an muck petzet architekten · €2.8M