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Planungsleistungen Freianlagen für Sanierung und Erweiterung Kindergarten St. Josef

Röm.-kath. Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz KdöRObrigheim, GermanyVeröffentlicht 12. Mai 2026
Auftragswert
~€75k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
12. Juni 2026
14 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz schreibt Planungsleistungen für die Freianlagen (LPH 1-9 HOAI) zur Sanierung und Erweiterung des Kindergartens St. Josef in Neudenau-Herbolzheim aus. Das Projekt umfasst die energetische Sanierung des Bestandsgebäudes sowie einen Erweiterungsneubau in Holzbauweise. Die Beauftragung erfolgt stufenweise mit einem Leistungszeitraum bis voraussichtlich September 2029.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der röm.-kath. Kindergarten St. Josef Herbolzheim ist derzeit eine 3-gruppige Einrichtung, die in einem gemischt genutzten Gebäude untergebracht ist. Das Gebäude wurde in den 1968 als 2-gruppiger Kindergarten mit Versammlungsräumen für Jugend- und Erwachsenengruppen errichtet und 1995 um eine weitere Gruppe (Kinderkrippe) erweitert. Das Gebäude befindet sich in einem insgesamt ertüchtigungswürdigem Zustand. Vor allem Anforderungen des Brandschutzes, sowie der insgesamt abgenutzte Zustand der Gruppenräume und Flurbereiche, Sanitäranlagen und fehlende Sozial- und Besprechungsräume machen eine Sanierung notwendig. In diesem Zuge soll die Einrichtung um eine Gruppe erweitert werden, die als sich selbst versorgender Neubau, jedoch baulich verbunden mit dem Bestandsbau, auf dem Grundstück des Kindergartens, südlich des Bestandsbaus errichtet werden soll. Der Bestandsbau selbst soll bezüglich der Raumzuordnung und -nutzung weitgehend unverändert bleiben. Die Dacheindeckung soll ebenfalls erhalten bleiben, Wärmedämmungsmaßnahmen sollen im unterseitig des Dachs erfolgen. Die Zwischengeschossdecke soll ebenfalls gedämmt werden. Bauträger ist die röm.-kath. Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz. Die Stadt Neudenau als Träger der örtlichen Jugendhilfe ist relevanter Kostenträger. In diesem Zusammenhang wurden durch den Hauptkostenträger eine wesentliche Anforderung an den Neubau gestellt: dieser soll in Holzbauweise errichtet werden, sodass staatliche Fördermittel im Rahmen der Maßnahmenfinanzierung durch Bauträger und Kommune beantragt werden können. Weitere bauliche Anforderungen ergeben sich aus der Nutzungsform als Kita (ausreichende sanitäre Einrichtungen für Kinder und Erwachsene, Anforderungen der Barrierefreiheit, Anforderungen des Brandschutzes, geeignete Beschaffenheit von Böden und Wänden usw.). Terminliche Meilensteine: Beauftragung: umgehend nach Verfahrensende Stellung ELR-Antrag: bis spätestens 30.09.2026 (Grundlage abgeschlossene LPH 2) Stellung Antrag Ausgleichsstock: bis spätestens 31.01.2027 (Grundlage abgeschlossene LPH 3) Ausschreibungsbeginn nach Zugang Fömi-Bescheid: vorr. 08/2027 Leistungsende: bis ca. 09/2029

VergabeHero-Einschätzung

Die Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz sucht ein Planungsbüro für die Gestaltung der Außenanlagen des Kindergartens St. Josef in Neudenau-Herbolzheim. Neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes wird ein Erweiterungsbau in Holzbauweise errichtet, für den die Freianlagen entsprechend geplant werden müssen. Die Leistungen umfassen alle Phasen von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung gemäß HOAI. Das Projekt ist langfristig angelegt und läuft bis etwa 2029, wobei die Beauftragung in drei Stufen erfolgt. Interessierte Büros müssen ihre Eignung durch entsprechende Qualifikationen und Referenzen nachweisen.

Architektur- und IngenieurleistungenÖffentliche VerwaltungKirchliche EinrichtungenBildungswesenFreianlagenplanungArchitekturKindergartenOeffentliche VerwaltungHolzbauSanierung
Eignung

Zentrale Anforderungen

5 Punkte
  • Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
  • Eigenerklärung zum Mindestlohn
  • Berufshaftpflichtversicherung (1 Mio. EUR Personenschäden / 1 Mio. EUR Sachschäden)
  • Mitgliedschaft in der Architektenkammer oder vergleichbare Qualifikation (Dipl.-Ing./Master)
  • Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

- Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. - Der Bieter hat per Eigenerklärung anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen. - Eigenerklärung zum Mindestlohn (MiLoG) - Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten (§6 VgV) - Eigenerklärung zu Russlandsanktionen; 5. EU-Sanktionspaket (BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022) - Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen (§73 Abs. 3 VgV) - Eigenerklärung über Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV): Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 1.000.000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 1.000.000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden. - Eigenerklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): Bestätigung, dass mindestens ein Inhaber oder eine Führungskraft des Unternehmens Mitglied der Architektenkammer ist oder eine entsprechende Qualifikation besitzt. (Mindestbedingung Dipl.-Ing. / Master Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder vergleichbares) Die vollständigen Angebotsunterlagen sind als ein Gesamt-pdf-Dokument wie auch als Excel-Datei einzureichen. Die Referenzpräsentationen sind als separate pdf-Datei einzureichen Es wird darauf hingewiesen, dass nur die in den Vorlagen eingetragenen Angaben und die geforderten Anlagen gewertet werden. Zusätzlich gelieferte bzw. nicht geforderte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs 3 VgV die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ausgeschlossen ist. Zu diesen Unterlagen gehören auch die Projektdarstellungen der Referenzprojekte!

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Sanierung und Erweiterung Kindergarten St. Josef in Neudenau-Herbolzheim

Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, LPH 1 - 9 Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise: - Stufe 1: LPH 1 - 4 - Stufe 2: LPH 5 - 7 - Stufe 3: LPH 8 + 9

CPV 71222000Frist 12. Juni 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

2 Kriterien
  • quality

    § 127 GWB i. V. m. § 58 Abs. 2 Nr. 2 - Persönliche Referenzen Projektleiter für Freianlagenplanung: Eigenerklärung zu maximal 2 persönlichen Referenzen des Projektleiters im Hochbau mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, bei denen dieser die Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht hat. Bewertungsgrundlage sind die im Weiteren zu machenden Angaben in diesem Tabellenblatt sowie eine zu jedem Referenzprojekt zu erstellende Referenzpräsentation (max. 2 DIN A4-Seiten je Referenzprojekt). Diese Referenzpräsentationen müssen prüfbare Angaben zu allen im Folgenden genannten Mindestbedingungen und Projektmerkmalen sowie zum Ansprechpartner des Auftraggebers inklusive Kontaktdaten enthalten. Mindestbedingungen je Referenzprojekt: - Die Freianlage muss mindestens in die Honorarzone III gemäß Anlage 11.2 HOAI eingeordnet sein. - Mindestens eines der Referenzprojekte war das eines öffentlichen Auftraggebers (öAG gemäß § 99 GWB) bzw. die Realisierung des Projekts erfolgte unter Beachtung des öffentlichen Bau- und Vergaberechts. Bewertungsmatrix für Projektmerkmale je Referenzprojekt: - Objektart: Kindergarten mit Spiel- und Bewegungsangeboten = 100 Punkte / Schul- oder Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangeboten = 50 Punkte. - Außenspielfläche >= 600 qm = 100 Punkte. - Jeweils abgeschlossene Leistungsphasen 1 - 8 gemäß § 39 HOAI = 100 Punkte. (Bei reduziertem Leistungsbild werden die maximal erreichbaren Punkte je Anlagengruppe um die Punkte wie folgt reduziert: LPH 1: 3 Punkte, LPH 2: 10 Punkte, LPH 3: 16 Punkte, LPH 4: 4 Punkte, LPH 5: 26 Punkte, LPH 6: 7 Punkte, LPH 7: 3 Punkte, LPH 8: 31 Punkte). - Inbetriebnahme: ab dem 01.01.2020 = 100 Punkte / bis 31.12.2019 oder noch nicht in Betrieb = 50 Punkte.

    800%
  • price

    Die maximale Punktzahl von 343 Punkten für das Zuschlagskriterium E.2 erhält das Honorarangebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die weiteren Honorarangebote werden zum niedrigsten Honorarangebot ins Verhältnis gesetzt und mit der Maximalpunktzahl multipliziert: Die Punktzahl für das Honorarangebot errechnet sich gemäß folgender Formel: ZHonorar = 343*PBestangebot/PAngebot Der Zuschlag wird auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (auf der zweiten Kommastelle) erteilt. Bei Punktgleichheit wir der Zuschlag auf das Angebot mit dem niedrigsten Honorarangebot erteilt. Sollte auch das Honorar gleich sein, wird gelost.

    343%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 12. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 12. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link