Sanierung und Erweiterung des Landratsamts Roth mit Freianlagen
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Roth schreibt einen nichtoffenen Realisierungswettbewerb für die Sanierung und Erweiterung des Landratsamts am Weinbergweg 1 aus. Das Bestandsgebäude mit ca. 12.000 m² BGF soll saniert und um einen Erweiterungsbau mit ca. 4.000 m² BGF ergänzt werden. Zu vergeben sind Planungsleistungen für Gebäude (HOAI §§ 33-35) und Freianlagen (HOAI §§ 38-40), mindestens Leistungsphasen 2-5, im Anschluss an den Wettbewerb erfolgt ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern.
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Das bestehende Landratsamt in Roth (Weinbergweg 1) soll saniert und erweitert werden. Dabei sollen die Abteilungen und Sachgebiete im Bestandsgebäude und in einem Erweiterungbau neu organisiert werden, um bestehende räumliche Engpässe zu beseitigen und interne Abläufe zu verbessern. Des Weiteren sollen Abteilungen, die sich heute nicht am Standort befinden, integriert werden. Es soll eine ablesbare Adressbildung entstehen, die den Mitarbeiter*innen und Besucher*innen eine gute Orientierung außerhalb und innerhalb der Gebäude sowie kurze Wege ermöglicht. Ein ablesbares Freiraumkonzept soll zur gewünschten Adressbildung beitragen. Es sollen neue Aufenthaltsqualitäten entwickelt und ein angemessener Umgang mit den bestehenden Grünstrukturen gefunden werden. Das Wettbewerbsgrundstück wird durch den Weinbergweg in einen nördlichen und südlichen Bereich geteilt, das Gebäude Weinbergweg 1 liegt südlich des Weinbergwegs und steht nicht unter Denkmalschutz. Das Gebäude Weinbergweg 1 hat eine BGF von ca. 12.000 m2. Der Erweiterungsbedarf mit allen Abteilungen und Sachgebieten liegt bei ca. 4.000 m2 BGF. In der Wettbewerbsphase werden max. 30 Teilnehmer aus dem Bewerbungs-/Losverfahren zugelassen. Der Auftraggeber wird im Realisierungsfall unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und unter Voraussetzung der haushaltsrechtlichen Genehmigung einem der Preisträger die für die Umsetzung des Realisierungswettbewerbs notwendigen Planungsleistungen für Gebäude (§§ 33, 34 und 35 HOAI 2021) und Freianlagen (§§ 38, 39 und 40 HOAI 2021), mindestens die Leistungsphasen 2-5 übertragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Der AG wird mit den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft im Falle einer Beauftragung gesonderte Verträge über die Leistungen der Fachdisziplinen Architektur und Landschaftsarchitektur abschließen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auslober wird ein Verhandlungsverfahren nach §17 VgV 2016 unter den Preisträgern des Wettbewerbs nach § 80 Abs. 1 VgV 2016 durchführen.
Der Landkreis Roth plant die Sanierung und Erweiterung seines Landratsamts am Weinbergweg 1. Das bestehende Gebäude mit rund 12.000 Quadratmetern Nutzfläche wird saniert und um einen Erweiterungsbau mit etwa 4.000 Quadratmetern ergänzt, um räumliche Engpässe zu beseitigen und zusätzliche Abteilungen am Standort zu integrieren. Der Auftrag umfasst Architektur- und Landschaftsarchitektur-Leistungen (mindestens die HOAI-Leistungsphasen 2-5), die im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren vergeben werden. Die Baumaßnahme befindet sich in Mittelfranken (Bayern) und soll eine verbesserte Orientierung für Mitarbeiter und Besucher sowie neue Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich schaffen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Architekturbüro mit HOAI-Leistungen §§ 33-35 (Gebäude)
- Landschaftsarchitekturbüro mit HOAI-Leistungen §§ 38-40 (Freianlagen)
- Referenzen im öffentlichen Hochbau
- Mindestens LP 2-5 nach HOAI 2021
- Eignung nach VgV 2016 und RPW 2013
- Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Jede/r Bewerber/in hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen: - Nicht digital eingereichte Bewerbungen - Nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen - Unvollständig ausgefüllte Bewerbungsblätter - Fehlende Nachweise Ausschlussgründe sind des Weiteren Verstöße gegen: § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder 98c Aufenthaltsgesetz oder § 19 Mindestlohngesetz oder § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz sowie § 123 und § 124 GWB
Aufteilung in Lose
1 LotNichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb für Gebäude und Freianlagen nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungs-/Losverfahren und anschließemdem VgV-Verfahren
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality
max. 50% der Gesamtwertung für die Platzierung im Wettbewerb 5% für die Bereitschaft zur entwurflichen Weiterentwicklung
- quality
Projektorganisation und Projektumsetzung 35%
- price
Honorar 10%
Zeitplan
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 11. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung