Planung der technischen Gebäudeausrüstung Elektro für die Rathaussanierung und -erweiterung in Kastellaun
Was wird ausgeschrieben
Die Verbandsgemeindeverwaltung Kastellaun schreibt Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Bereich Elektro aus. Das Projekt umfasst die energetische Sanierung, den barrierefreien Umbau, eine Gebäudeerweiterung sowie die Erneuerung der Netzwerk- und Sicherheitstechnik des Rathauses. Die Leistungen werden im Rahmen des Regionalen Zukunftsprogramms Rheinland-Pfalz gefördert.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Verbandsgemeinde Kastellaun plant die Sanierung und die Erweiterung des bestehenden Rathauses der Verbandsgemeindeverwaltung in Kastellaun. Folgende Maßnahmen sind zu planen und umzusetzen: 1.) Energetische Sanierung Das Bestandsgebäude, Baujahr 1968, soll energetisch saniert werden. Es ist geplant, sämtliche Fenster und Außentüren, die überwiegend noch aus der Bauzeit stammen, einschließlich der außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen zu erneuern. Weiterhin sollen Fassade und Dach energetisch saniert werden, so dass ein das gesetzliche Mindestniveau übertreffender Baustandard erreicht wird. 2.) Barrierefreier Ausbau Zur Verbesserung der Barrierefreiheit soll ein barrierefreier Aufzug im Gebäude einbaut werden. Derzeit ist ein Aufzug vorhanden, der den DIN-normgerechten Anforderungen nicht genügt. Es ist davon auszugehen, dass hierfür interne Umstrukturierungen der Räumlichkeiten erforderlich werden. In dem Zuge soll auch der bestehende Serverraum im 4. OG neu angeordnet werden. 3.) Erweiterung Erdgeschossig sollen barrierefreie multifunktionale Meetingräume mit eigenem Sanitärbereich angebaut werden. Eine separate Zugangsmöglichkeit ist dabei zwingend erforderlich. Der bestehende Sitzungssaal im 1. Obergeschoss wird danach nicht mehr als solcher benötigt. 4.) Maßnahmen zur Cybersicherheit Neben der Erneuerung der Netzwerktechnik zum Zwecke der Cybersicherheit und der Errichtung/Verlagerung von Serverräumen soll die Hauptverteilung Strom sowie die Regelung der elektrischen Fußbodenheizung erneuert werden. Es ist geplant, die veraltete hybride Telefonanlage gegen eine Cloud-basierte Anlage zu ersetzen. Alle Räume im Rathaus sollen ein elektronisches Schließsystem erhalten. Die oben beschriebenen Maßnahmen werden aus dem Regionalen Zukunftsprogramm R.Z.N. des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Zusätzlich ist die Erneuerung der Elektrohauptverteilung einschließlich der geschossweisen Unterverteilungen geplant. Das Rathaus wird mit einer elektronischen Fußbodenheizung beheizt. Die Regelung der Fußbodenheizung ist ebenfalls zu erneuern.
Die Verbandsgemeinde Kastellaun plant eine umfassende Sanierung und Erweiterung ihres Rathauses aus dem Jahr 1968. Gesucht wird ein Planungsbüro für die technische Gebäudeausrüstung im Bereich Elektro, das unter anderem die Erneuerung der Stromhauptverteilung, der Netzwerktechnik für Cybersicherheit sowie die Installation eines elektronischen Schließsystems übernimmt. Zudem müssen die Regelung der elektrischen Fußbodenheizung und die Telefonanlage modernisiert werden. Das Projekt beinhaltet auch bauliche Maßnahmen wie den Einbau eines barrierefreien Aufzugs und den Anbau neuer Meetingräume. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Honorarkonditionen und einem Konzept zur Arbeitsweise des Büros.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Ausschlussgründe nach § 123-126 GWB dürfen nicht vorliegen
- Nachweis der Eignung gemäß § 56 VgV
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach § 123 -§ 126 GWB. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Verbandsgemeinde Kastellaun plant die Sanierung und die Erweiterung des bestehenden Rathauses der Verbandsgemeindeverwaltung in Kastellaun. Folgende Maßnahmen sind zu planen und umzusetzen: 1.) Energetische Sanierung Das Bestandsgebäude, Baujahr 1968, soll energetisch saniert werden. Es ist geplant, sämtliche Fenster und Außentüren, die überwiegend noch aus der Bauzeit stammen, einschließlich der außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen zu erneuern. Weiterhin sollen Fassade und Dach energetisch saniert werden, so dass ein das gesetzliche Mindestniveau übertreffender Baustandard erreicht wird. 2.) Barrierefreier Ausbau Zur Verbesserung der Barrierefreiheit soll ein barrierefreier Aufzug im Gebäude einbaut werden. Derzeit ist ein Aufzug vorhanden, der den DIN-normgerechten Anforderungen nicht genügt. Es ist davon auszugehen, dass hierfür interne Umstrukturierungen der Räumlichkeiten erforderlich werden. In dem Zuge soll auch der bestehende Serverraum im 4. OG neu angeordnet werden. 3.) Erweiterung Erdgeschossig sollen barrierefreie multifunktionale Meetingräume mit eigenem Sanitärbereich angebaut werden. Eine separate Zugangsmöglichkeit ist dabei zwingend erforderlich. Der bestehende Sitzungssaal im 1. Obergeschoss wird danach nicht mehr als solcher benötigt. 4.) Maßnahmen zur Cybersicherheit Neben der Erneuerung der Netzwerktechnik zum Zwecke der Cybersicherheit und der Errichtung/Verlagerung von Serverräumen soll die Hauptverteilung Strom sowie die Regelung der elektrischen Fußbodenheizung erneuert werden. Es ist geplant, die veraltete hybride Telefonanlage gegen eine Cloud-basierte Anlage zu ersetzen. Alle Räume im Rathaus sollen ein elektronisches Schließsystem erhalten. Die oben beschriebenen Maßnahmen werden aus dem Regionalen Zukunftsprogramm R.Z.N. des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Zusätzlich ist die Erneuerung der Elektrohauptverteilung einschließlich der geschossweisen Unterverteilungen geplant. Das Rathaus wird mit einer elektronischen Fußbodenheizung beheizt. Die Regelung der Fußbodenheizung ist ebenfalls zu erneuern.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
40 % Preis der Leistung. Auf Grundlage der angebotenen Honorarkonditionen sowie der vorgegebenen anrechenbaren Kosten wird je Büro ein Vergleichshonorar durch die Vergabestelle ermittelt. Für die Angebotswertung wird eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkte festgelegt. 5 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. 0 Punkte erhält ein Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit drei Stellen nach dem Komma. In die Wertung Ihres Angebotes fließen die Zeithonorare mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 5 Stunden Geschäftsführer - 5 Stunden Architekt/Ingenieur - 5 Stunden staatl. geprüfte Techniker - 5 Stunden technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.
- quality
60 % - Darstellung der Herangehensweise, um einen Eindruck von der Arbeitsweise des Büros zu erhalten. Für folgende Bereiche sollen Ansätze von Lösungsmöglichkeiten schriftlich dargestellt werden, welche im Auftragsfall Anwendung finden: 1. Darstellung der fachtechnischen Herangehensweise an die Maßnahme im Rahmen der Organisation und Durchführung der Bauüberwachung - in Bezug auf vergleichbare Projekte. 2. Darstellung der strukturellen Herangehensweise in Bezug auf die zu realisierende Maßnahme mit Erläuterungen zu den spezifischen Anforderungen und deren Umsetzungen. Eine Maximalpunktzahl von 5 Punkten wird je Kriterium vergeben, wenn dieses nach Auffassung des Vergabegremiums – sehr gut erfüllt – wurde und somit vollumfänglich die Erwartungen erfüllt. Eine entsprechende Abwertung der zu vergebenden Punkte erfolgt, wenn die Leistungserbringung dem entsprechend weniger zu erwarten ist. 4 Punkte = Die Leistungserbringung ist in sehr großen Teilen zu erwarten. - gut erfüllt – 3 Punkte = Die Leistungserbringung ist überwiegend zu erwarten. – befriedigend erfüllt 2 Punkte = Die Leistungserbringung ist in Teilen zu erwarten. – ausreichend erfüllt – 1 Punkt = Die Leistungserbringung ist nur geringfügig zu erwarten. – mangelhaft erfüllt- 0 Punkte = Die Leistungserbringung ist in keiner Weise zu erwarten. – ungenügend erfüllt- zu 1. Darstellung fachtechnische Herangehensweise an die Maßnahme im Rahmen der Organisation und Durchführung der Bauüberwachung - in Bezug auf vergleichbare Projekte. Die Maximalpunktzahl erhält ein Büro, wenn wie folgt auf die Maßnahme eingegangen wird: - Die Organisation und Durchführung der Bauüberwachung werden anschaulich und ausführlich dargestellt. - Die Maßnahmen zur Qualitäts-, Kosten- und Terminsicherung werden detailliert erläutert. - Es liegt eine Qualitätsmanagement-Zertifizierung vor. - Es ist zu erwarten, dass eine regelmäßige und zeitnahe Baustellenpräsenz entsprechend den anfallenden Anforderungen umgesetzt wird. - Auf vergleichbare Projekte wurde Bezug genommen. Die Darstellung lässt eine sehr gute Leistungserbringung erwarten. (5 Punkte) zu 2. Darstellung der strukturellen Herangehensweise in Bezug auf die zu realisierende Maßnahme mit Erläuterungen zu den spezifischen Anforderungen und deren Umsetzungen. Die Maximalpunktzahl erhält ein Büro, wenn wie folgt auf die Maßnahme eingegangen wird: - Hier bezieht sich die Darstellung der strukturellen Herangehensweise klar auf das zu realisierende Projekt. - Auf die zu erwartenden Anforderungen wurde in analytischer Weise eingegangen. - Lösungsmöglichkeiten wurden aufgezeigt. - Eine Auseinandersetzung mit dem zu realisierenden Projekt ist eindeutig erkennbar. - Es kann eine rasche Einarbeitung in das Projekt erwartet werden. Eine sehr gute Leistungserbringung ist somit zu erwarten. (5 Punkte)
Zeitplan
- 28. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 15. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung