Technische Gebäudeausrüstung für die Sanierung und Erweiterung einer Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden
Was wird ausgeschrieben
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement schreibt Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Teilmaßnahme 2 der Erstaufnahmeeinrichtung in der Hamburger Straße 19 in Dresden aus. Das Projekt umfasst die Sanierung sowie den Neubau und die Erweiterung von Gebäudeteilen für bis zu 1000 Asylbewerber. Die Laufzeit des Auftrags ist auf 3330 Tage angesetzt.
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Technische Ausrüstung
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement plant die Sanierung und Erweiterung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Dresden-Friedrichstadt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung, konkret die Anlagengruppen 4, 5 und 6, welche unter anderem Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik umfassen. Das Gesamtprojekt ist in fünf Teilmaßnahmen unterteilt, wobei sich dieser Auftrag auf die zweite Teilmaßnahme konzentriert. Die Einrichtung soll langfristig Platz für bis zu 1000 Personen bieten und ist auf eine sehr lange Laufzeit von über neun Jahren ausgelegt.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Aufnahmeeinrichtung (AE) für Asylbewerber und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) befinden sich in der Hamburger Straße 19 in Dresden-Friedrichstadt. Geplant werden soll eine dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung für bis zu 1000 Asylbewerber. Für die Gesamtmaßnahme sind insgesamt 5 Teilmaßnahmen (TM) vorgesehen. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (AG 4,5,6) für die TM2: TBM 2 - Sanierung und Neubau bzw. Erweiterung des Gebäudeensembles Hamburger Straße 19: Innerhalb der 2. TBM sind je nach Planung 3-5 Bauabschnitte vorgesehen. Die Planung bis zur Leistungsphase 4 soll für alle Bauabschnitte gemeinsam erfolgen. Anschließend erfolgt die Umsetzung in Bauabschnitten mit jeweils 1-1,5 Jahren Bauzeit. Das Gebäudeensemble in der Hamburger Straße 19 besteht aus 9 Gebäudeteilen und soll unter laufendem Betrieb saniert werden. Dabei sind neben der Vermeidung von Lärm und Staub auch die Sicherheitsbelange und die besondere städtische Verkehrssituation zu berücksichtigen. Für die vorhandenen technischen Anlagen im Gebäudebestand ist eine (Teil-) Sanierung voraussichtlich nicht wirtschaftlich. Es ist daher davon auszugehen, dass vorhandene technische Anlagen komplett zu demontieren und neu zu errichten sind. Der Projektstart ist für Oktober 2020 und die Gesamtfertigstellung ist für Dezember 2029 geplant. Die in Vorbereitung dieses Verfahrens ermittelte Kostenschätzung (ungeprüft) beträgt derzeit ca. 41,203 Mio .EUR brutto Baukosten KG 200-600. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Projektbeschreibung. Hinweis zu den Anlagen der Projektbeschreibung: Mit den Ausschreibungsunterlagen wird Ihnen das Inhaltsverzeichnis zur Anlage "Projektunterlage vom 8.1.2020" zur Verfügung gestellt. Die vollständige Anlage "Projektunterlage vom 8.1.2020" wird aufgrund ihrer Dateigröße nicht elektronisch über die Vergabeplattform bereitgestellt. Jeder Bieter hat die Anlage "Projektunterlage vom 8.1.2020" gesondert über die E-Mailadresse vergaben.ai@sib.smf.sachsen.de abzufordern. Die Bereitstellung des vollständigen Dokuments erfolgt über die Datenaustauschplattform SiDaS.
Zeitplan
- 21. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert