Sanierung U-Bahnhof Paradestraße: Neue Zugänge und Tunnelsanierung

Was wird ausgeschrieben
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schreiben Bauleistungen für den U-Bahnhof Paradestraße aus. Der Auftrag umfasst den Bau neuer Zugänge, allgemeine bauliche Maßnahmen sowie eine umfassende Tunnelsanierung im Außenbereich. Die Arbeiten beinhalten unter anderem Erdaushub, Beton- und Schalungsarbeiten sowie die Erneuerung von Abdichtungen und Bahnsteigbelägen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Neue Zugänge, GI und bA und Tunnelsanierung außen
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen umfangreiche bauliche Veränderungen am U-Bahnhof Paradestraße in Berlin. Das Projekt umfasst den Bau neuer Zugänge sowie eine grundlegende Sanierung des Tunnelbereichs von außen. Die Arbeiten beinhalten klassische Tiefbau- und Betonarbeiten, wie etwa Erdaushub, den Einbau von Bewehrungsstahl und die Erneuerung von Bauwerksabdichtungen. Da es sich um ein komplexes Infrastrukturprojekt im laufenden Betrieb handelt, sind entsprechende Erfahrungen im Bereich des U-Bahn-Baus erforderlich. Der Auftrag wird nach dem reinen Preisprinzip vergeben.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
- Nachweis zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG)
- Eigenerklärung zur Umsetzung der EU-Sanktionen gegen Russland
- Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Weitere Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung") nachweisen. Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bietern (der Begriff Bieter wird als Synonym auch für Bietergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU) und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bietern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bieter auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bieterunternehmens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vorliegt. 9. Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung 10. Erklärung zum Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780). 11. Eigenerklärung zur Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. Hierfür ist das entsprechende Formblatt ("Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k") zu verwenden und mit dem Angebot einzureichen. 12.Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Siehe insoweit auch nachfolgend "Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien". Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Der AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss
Aufteilung in Lose
1 LotLeistungsgruppe Einheit Orientierungsmenge Erdaushub m³ ca. 3.180 Neuer Verfüllboden inkl. Frostschutz m³ ca. 3.095 Entsorgung t ca. 2.720 Ortbeton m³ ca. 120 Bewehrungsstahl t ca. 54 Profilstahl t ca. 11 Schalungsarbeiten m² ca. 1.850 Betoninstandsetzung m² ca. 1.510 Betonabbruch m³ ca. 46 Mauerwerksabbruch m³ ca. 23 Abbruchschalungen m² ca. 1330 Schutzbeton erneuern m² ca. 3.100 Bauwerksabdichtung erneuern m² ca. 3.100 Bahnsteigbelag Estrich + Feinsteinzeug m² ca. 960 Innenputz m² ca. 1.380 Malerarbeiten m² ca. 4.650 Neues Mauerwerk m² ca. 570 Gehweg-/Pflasterflächen m² ca. 1.130 Asphaltflächen m² ca. 1.410 Geländer und Handläufe lfd. m ca. 175 Treppenstufenbeläge lfd. m ca. 305 Kernbohrungen St. ca. 170 Stahlblech-/Brandschutztüren St. 34
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 29. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 27. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung