Sanierung Sporthalle – Sanitär- und Heizungstechnische Anlagen
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Hildesheim vergibt die Sanierung der Sporthalle der Robert-Bosch-Gesamtschule. Gegenstand ist die Erneuerung der sanitären Einrichtungen (Duschräume, WCs, Waschtische) sowie der heizungstechnischen Anlagen. Die Bauzeit beträgt 260 Tage (ca. 9 Monate).
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Sanierung Sporthalle Robert-Bosch-Gesamtschule
Die Stadt Hildesheim lässt die Sporthalle ihrer Robert-Bosch-Gesamtschule sanieren. Der Auftrag umfasst die komplette Erneuerung der Sanitär- und Heizungsanlagen: Unter anderem werden 18 WCs, 14 Einzelwaschtische, drei Doppelwaschtische und sieben Dreifachwaschtische eingebaut, dazu 20 Duschrinnen und 34 Duschpaneele in den Duschräumen. Zusätzlich entstehen drei barrierefreie WCs. Die Bauzeit ist auf 260 Tage angelegt, also etwa neun Monate. Die Vergabe erfolgt nach dem niedrigsten Preis – das günstigste Angebot, das alle Anforderungen erfüllt, erhält den Zuschlag.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eignung für Bauleistungen gemäß VOB/A
- Referenzen im Bereich Sanitär- und Heizungssanierung
- Fähigkeit zur Ausführung barrierefreier Einrichtungen
- Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit
- Erfahrung mit öffentlichen Aufträgen
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Bereich der Sanitärtechnik werden die Dusch- und WC-Räume erneuert. Hierbei werden 18 St. WCs, 14 St. Einzelwaschtische, drei Doppelwaschtische und sieben Dreifachwaschtische inklusive Ausstattungsgegenstände wie Bürstengarnituren, Rollenhalter Seifenspender etc. verbaut. An den Waschtischen kommen opto-elektronisch gesteuerte Armaturen zum Einsatz. In den Duschräumen werden 20 St. Duschrinnen und 34 St. Duschpaneele installiert. Es entstehen außerdem drei barrierefreie WCs und ein barrierefreier Duschraum mit rollstuhlgerechter Ausstattung. Das Warmwasser für die Duschen und die angrenzenden WC-Anlage wird zentral über eine Frischwasserstation bereitgestellt. Die WC-Anlage erhält nur Kaltwasser, ausgenommen die beiden barrierefreien WCs, in denen kleine Elektro-Durchlauferhitzer zum Einsatz kommen. Alle Duschräume die barrierefreien WCs sowie das von aussen zugängliche WC erhalten Zapfstellen zu Reinigungszwecken. Die Rohrinstallation wird in Edelstahl ausgeführt. Benötigt werden 1.350 m Rohr einschließlich Formund Verbindungsstücke sowie Armaturen und Dämmung. Zur Einhaltung hygienischer Verhältnisse kommen zwei automatische Hygienespülungen zum Einsatz. Zur Vermeidung von Stagnation werden alle Anschlussobjekte durch Einschleifen eingebunden und es werden 41 St. Zwangsdurchströmungen vorgesehen. Es gibt zwei Putzmittelräume und eine Teeküche mit Kaltwasseranschluss. Für die Warmwasserbereitung kommen Elektro-Durchlauferhitzer zum Einsatz. Für die Abwasserentsorgung werden 150 m Abwasserleitung aus PP einschließlich Form- und Verbindungsstücke benötigt. In der Technikzentrale ist eine Hebeanlage für einen bestehenden Unterflurbehälter vorgesehen. Die Sicherstellung der Wärmeversorgung erfolgt durch eine bauseitige Fernwärmestation. An diese Station wird das Heizungsnetz mit allen erforderlichen Komponenten, wie Pumpe, Schlamm- und Schmutzfänger sowie Druckhaltung und Sicherheitseinrichtung, angeschlossen. Es werden sieben Heizkreise mit Hocheffizienzpumpen, Absperr- und Regelventilen, Schmutzfängern und Rückschlagkappen sowie die erforderlichen Messgeräten für Wassertemperaturen und Systemdruck aufgebaut. Die Umkleide-, Dusch- und WC-Räume erhalten 35 St. Stahl Röhrenradiatoren. Die Räume auf der Ostseite des Gebäudes erhalten 5 St. Bankradiatoren. Die Flure, Putzmittel- und Technikräume sowie der Eingangsbereich erhalten werden mit 7 St. Flachheizkörpern ausgestattet. Die 12 bestehenden Heizkörper in der Laufhalle erhalten nur neue Thermostatventile ohne Thermostatkopf sowie Rücklaufverschraubungen und Entlüftungsventile und werden wieder an die bestehende Heizungsleitung angeschlossen. Alle anderen Heizkörper werden mit einem Thermostatventil mit Thermostatkopf als Behördenmodell ausgestattet. Die Beheizung des Hallenbereiches erfolgt über 10 Deckenstrahlheizplatten, die über vier Zonenventile geregelt werden. Für die Warmwasserbereitung ist eine Frischwasserstation mit Pufferspeicher vorgesehen. Für das Heizungsverteilnetz und die Anbindeleitungen der Heizkörper werden 1600 m Stahlgewinderohr inklusive Form- und Verbindungsstücke sowie Armaturen und Dämmung benötigt. Für sämtliche Durchdringungen durch Brandwände und Decken sind sanitär- und heizungsseitig Brandschutzdurchführungen vorzusehen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price1%
Das günstigste wertbare Angebot, welches alle gestellten Anforderungen erfüllt, erhält als wirtschaftlichstes Angebot den Zuschlag.
Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert