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Sanierung Schloss Neu-Augustusburg: Anschluss Heizungs- und Gasanlagen

Stadt WeißenfelsWeißenfels, GermanyVeröffentlicht 29. Mai 2026
Auftragswert
~€65k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
4. Juni 2026
6 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Stadt Weißenfels schreibt den provisorischen Anschluss eines mobilen Heizcontainers für das Schloss Neu-Augustusburg aus. Der Auftrag umfasst die Installation von Gas- und Heizungsleitungen sowie den Rückbau bestehender Rohrleitungen im Zuge der Sanierung des Süd- und Westflügels. Die Arbeiten beinhalten insbesondere Schweißarbeiten an Stahlrohren und die Verlegung erdverlegter Leitungen.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Stadtverwaltung Weißenfels plant in der Maßnahme den Anschluss eines bauseits gestellten Heizcontainers im Schlosshof. Die Gewährleistung der Wärmeversorgung während der Sanierungsmaßnahmen im Südflügel und der Einrichtungen im Nordflügel. Die Winterbaubeheizung dieser beiden Sanierungsbereiche (südlicher Westflügel und Südflügel) wird abgesetzt beauftragt. Im Innenhof wird durch die Servicegesellschaft Sachsen-Anhalt Süd mbH ein mobiler Heizcontainer aufgestellt. Dieser mobile Heizcontainer versorgt während der Bauphase den bereits sanierten Nordflügel mit Wärme. Die erforderlichen Zuleitungen werden über den Lichtschacht an der südlichen Westflügelseite in das Gebäude geführt und im 2. Untergeschoss angeschlossen. Gasinstallation Die vorhandene Erdgasleitung wird teilweise im 2. Untergeschoss zurückgebaut und in DN 65 aus Stahlrohr mit Schweißverbindung neu verlegt. Im Außenbereich wird erdverlegtes PE-100 Rohr d 90 mm verwendet. Heizungsinstallation Sämtliche Rohleitungen der Kostengruppe 420 werden aus Stahlrohr mit Schweißverbindung hergestellt. Im Außenbereich werden vorgedämmte Heizungsleitungen DN 125 unterirdisch im Graben verlegt. Die oberirdischen Anschlussleitungen an den mobilen Heizcontainer werden mit Begleitheizung, 200 % Dämmung und Blechummantelung ausgestattet. Die Arbeiten umfassen darüber hinaus die Installation der Gas- und Heizungsleitungen sowie den Rückbau der bestehenden Rohrleitungen ab Heizkreisverteiler.

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Weißenfels sucht einen Fachbetrieb für die provisorische Wärmeversorgung während der Sanierung des Schlosses Neu-Augustusburg. Ein im Innenhof aufgestellter mobiler Heizcontainer muss an das Gebäude angeschlossen werden, um den Nord- und Südflügel während der Bauphase zu beheizen. Die Arbeiten umfassen die Verlegung neuer Gas- und Heizungsrohre aus Stahl sowie den Rückbau alter Leitungen im Untergeschoss. Es handelt sich um eine spezialisierte technische Installation, die sowohl Innen- als auch Außenarbeiten an den Versorgungsleitungen beinhaltet.

BauleistungenGebäudetechnikÖffentliche VerwaltungBauwesenHeizungstechnikGasinstallationSanierungDenkmalschutzOeffentliche VerwaltungRohrleitungsbau
Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Eigenerklärung zur Eignung
  • Eigenerklärung zur Umsetzung der EU-Sanktionsverordnung (Russland)
  • Nachweis über Ausschlussgründe gemäß GWB

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

I. Angabe mittels Eigenerklärung (z.B. im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung für Leistungen" - Bestandteil der Vergabeunterlagen bzw. Erklärung Selbstreinigung gem. § 125 GWB). Zwingende Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 GWB: 1. § 129 des Strafgesetzbuchs (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), 2. § 89c StGB (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 StGB zu begehen, 3. § 261 StGB (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), 4. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 5. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 6. § 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), 7. § 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern sowie unzulässige Interessenwahrnehmung), 8. den §§ 333 und 334 StGB (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a StGB (Ausländische und internationale Bedienstete), 9. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder 10. den §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a StGB (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung) Fakultative Ausschlussgründe gem. § 124 Abs. 1 GWB: 1. das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat, 2. das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, 3. das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden, 4. der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, 5. ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann, 6. eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann, 7. das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, 8. das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln, oder 9. das Unternehmen a) versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- II. Angabe mittels Eigenerklärung (Formblatt "Eigenerklärung zur Umsetzung Sanktionsverordnung" - Bestandteil der Vergabeunterlagen): RUS-Sanktionen: Umsetzung von Artikel 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates v. 21.07.2022. Im Weiteren gelten die Bestimmungen des § 16a EU VOB/A: Der öffentliche Auftraggeber muss Bieter, die für den Zuschlag in Betracht kommen, unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen – insbesondere Erklärungen, Angaben oder Nachweise – nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen – insbesondere Erklärungen, Produkt- und sonstige Angaben oder Nachweise – nachzureichen oder zu vervollständigen (Nachforderung). Fehlende Preisangaben dürfen nicht nachgefordert werden. Dies gilt nicht für Angebote, bei denen lediglich in unwesentlichen Positionen die Angabe des Preises fehlt und sowohl durch die Außerachtlassung dieser Positionen der Wettbewerb und die Wertungsreihenfolge nicht beeinträchtigt werden als auch bei Wertung dieser Positionen mit dem jeweils höchsten Wettbewerbspreis.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Schloss Neu-Augustusburg Weißenfels - Durchführung der denkmalgerechten Sanierung südlicher Westflügel und Südflügel, sowie der Außenanlagen - Los 498 prov. Anschluss Heizung

KG 413 Gasanlagen Lieferung und Montage von Rohrleitungen/ Demontageleistungen - Gasrohrleitungen aus nahtlosem Stahlrohr einschließlich Formteile, verbinden durch Schweißen bis DN 65, 30 m - Installation von Armaturen bis DN 65, 2 St., - Demontage von Gasleitungen aus nahtlosem Stahlrohr einschließlich Formteile bis DN 80, 25m, KG 420 Wärmeversorgungsanlagen Lieferung und Montage von Rohrleitungen, Komponenten, Demontageleistungen - Heizungsrohrleitungen aus nahtlosem Stahlrohr einschließlich Formteile, verbinden durch Schweißen, Wärmedämmung ohne Blechummantelung, bis DN 125, 70 m, - Installation von Armaturen bis DN 125, 4 St., - Demontage von Heizungsleitungen aus nahtlosem Stahlrohr einschließlich Formteile und Dämmung bis DN 160, 135 m, - Demontage hydraulische Weiche 1 St., Verteiler 3 St., - Demontage Pumpe einschließlich Rückschlagklappe, Schmutzfänger, 4 St., - Demontage Abgasrohrleitung vom Heizkessel bis DN 200, 15 m, 2 KG 510 Erdarbeiten - Suchschlitze, Breite 1,00 m, Länge 11,3 m, Tiefe 1,3 m - Handfreilegungen von Leitungen - Einbringung von Füllkies KG 553 Anlagen für gase und Flüssigkeiten Lieferung und Montage von Rohrleitungen - Gasrohrleitungen aus PE 100 einschließlich Formteile, verbinden durch Heizweidelmuffen d 90, 25 m KG 554 Wärmeversorgungsanlagen Lieferung und Montage von Rohrleitungen, Komponenten, Demontageleistungen - Heizungsrohrleitungen aus nahtlosem Stahlrohr einschließlich Formteile, verbinden durch Schweißen, Vorgedämmte Rohrleitung und Formteile, bis DN 125, 37 m,

CPV 45315000Frist 4. Juni 2026
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 4. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

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