Sanierung der Kläranlage Güdesweiler und Erneuerung der Regenwasserbehandlung

Was wird ausgeschrieben
Der Entsorgungsverband Saar schreibt die Sanierung der Kläranlage in Oberthal-Güdesweiler aus. Das Projekt umfasst den Rückbau der bestehenden Teichkläranlage, die Errichtung einer technischen Kläranlage sowie die Erneuerung der Regenwasserbehandlung inklusive eines neuen Betriebsgebäudes. Die Arbeiten beinhalten umfangreiche Bau-, Maschinen- und Elektrotechnik-Leistungen.
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Rückbau der bestehenden Teichkläranlage und Herstellung einer technischen Kläranlage mit Feinrechenanlage, Rundsandfanganlage, Belebungsbecken (Biocos-Verfahren), Phosphatfällungsanlage und Schlammspeicher. Erneuerung der Regenwasserbehandlung mit Trennbauwerk, Regenüberlaufbecken, Drossel-/Zulaufpumpwerk, Retentionsbodenfilter und Ablaufdrosselung. Neubau eines Funktionalgebäudes mit einer nutzbaren Gebäudefläche von ca. 190 m² mit Werkstatt/Lager, Messraum, WC-Raum, NSHV-/Betriebsüberwachungsraum, Raum für Rechenanlage, Raum für Sandfanganlage, Raum für Gebläse/Verdichter, Raum für Brauchwasseranlage. Die Maßnahme beinhaltete sämtliche Leistungen der Bau-, Maschinen- und E-/MSR-Technik sowie der technischen Gebäudeausrüstung, u. a.: - Abbruch Stahlbeton ca. 320m³ - Aushub und Verwertung Erdmassen ca. 10.000 m³ - Lieferung und Einbau Ersatzboden ca. 8500 m³ - Asphaltarbeiten ca. 2000 m² - Stahlbeton herstellen ca. 900 m³ - Spundwandverbau ca. 700 m², - Komplettabbruch Betriebsgebäude
Der Entsorgungsverband Saar modernisiert die Abwasserinfrastruktur in Oberthal-Güdesweiler. Dabei wird die alte Teichkläranlage durch eine moderne technische Anlage ersetzt, die unter anderem ein Belebungsbecken und eine Regenwasserbehandlung umfasst. Zusätzlich wird ein neues Betriebsgebäude mit rund 190 Quadratmetern Fläche errichtet, das technische Räume und Werkstätten beherbergt. Das Projekt ist sehr umfangreich und beinhaltet neben Erdarbeiten und Betonbau auch die komplette maschinelle und elektrotechnische Ausstattung der Anlage.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß § 123 GWB (Ausschlussgründe)
- Nachweis der Eignung gemäß § 124 GWB (Fakultative Ausschlussgründe)
- Nachweis der Eignung gemäß § 125 GWB (Selbstreinigung)
- Nachweis der Eignung gemäß § 16a EU VOB/A-EU (Nachforderung von Unterlagen)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Neben der Insolvenz gelten noch folgende andere zwingende (§123 GWB) und fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB). Ggf. unter Berücksichtigung einer durchgeführten Selbstreinigung gemäß § 125 GWB: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Rein nationale Ausschlussgründe, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 16a EU VOB/A-EU.
Aufteilung in Lose
1 LotRückbau der bestehenden Teichkläranlage und Herstellung einer technischen Kläranlage mit Feinrechenanlage, Rundsandfanganlage, Belebungsbecken (Biocos-Verfahren), Phosphatfällungsanlage und Schlammspeicher. Erneuerung der Regenwasserbehandlung mit Trennbauwerk, Regenüberlaufbecken, Drossel-/Zulaufpumpwerk, Retentionsbodenfilter und Ablaufdrosselung. Neubau eines Funktionalgebäudes mit einer nutzbaren Gebäudefläche von ca. 190 m² mit Werkstatt/Lager, Messraum, WC-Raum, NSHV-/Betriebsüberwachungsraum, Raum für Rechenanlage, Raum für Sandfanganlage, Raum für Gebläse/Verdichter, Raum für Brauchwasseranlage. Die Maßnahme beinhaltete sämtliche Leistungen der Bau-, Maschinen- und E-/MSR-Technik sowie der technischen Gebäudeausrüstung, u. a.: - Abbruch Stahlbeton ca. 320m³ - Aushub und Verwertung Erdmassen ca. 10.000 m³ - Lieferung und Einbau Ersatzboden ca. 8500 m³ - Asphaltarbeiten ca. 2000 m² - Stahlbeton herstellen ca. 900 m³ - Spundwandverbau ca. 700 m², - Komplettabbruch Betriebsgebäude
Zeitplan
- 17. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 25. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung