Sanierung der Sanitär- und Feuerlöschtechnik im Campus Wuppertal

Was wird ausgeschrieben
Die BARMER schreibt die Sanierung der Sanitäranlagen und Feuerlöschtechnik für ihren Campus in Wuppertal aus. Der Auftrag umfasst die vollständige Erneuerung der Trinkwasser-, Regenwasser- und Warmwasserverteilung unter Beibehaltung der bestehenden WC-Kerne. Die Vergabe erfolgt als Bauleistung im offenen Verfahren mit dem Preis als alleinigem Zuschlagskriterium.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die BARMER, eine der führenden gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, plant unter der Bezeichnung "Sanierung Campus Wuppertal" eine umfassende Sanierung ihrer Hauptverwaltungsgebäude in Wuppertal. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabeeinheit (VE) 401 Sanitär + Feuerlöschtechnik.
Die Krankenkasse BARMER modernisiert ihre Hauptverwaltung in Wuppertal und sucht hierfür einen Fachbetrieb für Sanitär- und Feuerlöschtechnik. Im Rahmen der Sanierung werden sämtliche Sanitäranlagen erneuert, wobei lediglich die zentralen WC-Bereiche und die Trinkwasser-Zentrale in ihrer Position erhalten bleiben. Die Arbeiten umfassen die komplette Neuinstallation der Wasserversorgung, inklusive der Nutzung von Regenwasser für die Toilettenspülungen. Da es sich um eine umfangreiche Sanierung eines großen Verwaltungsgebäudes handelt, ist mit einem Auftragsvolumen im mittleren sechsstelligen Bereich zu rechnen. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: VE401 Sanitär + Feuerlöschtechnik)
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Einhaltung der Ausschlusskriterien gemäß § 123 GWB
- Einhaltung der Ausschlusskriterien gemäß § 124 GWB
- Erfüllung der Anforderungen nach VOB/A
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 GWB vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 6-9 GWB vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB vgl. § 123 Abs. 4 GWB vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB Die Vergabe erfolgt nach den Bestimmungen des 2. Abschnitts von Teil A der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A). Bezüglich der Nachforderung von im Angebot fehlenden Unterlagen gilt § 16a EU VOB/A.
Aufteilung in Lose
1 LotEs wird eine gesamtheitliche Sanierung der Sanitäranlagen angestrebt. In der Gebäudeverteilung verbleiben hierzu keinerlei Bestandsanlagen. Lediglich die Standorte der WC-Kerne im Gebäudezentrum bleiben durch die Sanierung erhalten, genauso wie der Raum der Trinkwasser-Zentrale. Dem Grunde nach kann die Versorgung in drei Arten geteilt werden: Trinkwasserverteilung, Regenwasserverteilung aus einer Sammel-Zisterne zur Nutzung für WC- und Urinal-Anlagen und Warmwasserverteilung samt Zirkulation zur Warmwasser-Versorgung der Sanitärbereiche im EG und der Küche / Kantine. Weiterführende Zapfstelle werden durchwegs dezentral erwärmt. Im Anschluss an die Hausanschlusseinrichtung, welche im Bestand vorhanden ist und von den Wuppertaler Stadtwerken gespeist wird, wird das Trinkwasser von Osten nach Westen über das EG des Gebäudes zu den sechs Haupt-WC-Kernen verteilt. Parallel verteilt sich das in der Zisterne gesammelte Regenwasser über eine Zentraleinheit im Technikbereich Sanitär EG über das Gebäude zu den Anlagen. In den WC-Kernen wird das Wasser über die fünf Geschoss über Steigstränge verteilt. In näherer Entfernung zu diesen befinden sich auch zu speisende Teeküchen oder Putzmittelräume mit Ausgussbecken. Hygienetechnisch werden die Entnahmestellen entweder mit Hygienespülungen gespült oder durchgeschliffen bis zum Spülpunkt. Die Warmwasserversorgung wird in diesen Bereich über elektrische Durchlauferhitzer bereitgestellt. Des Weiteren sind am Projekt sechs WCs für Behinderten-Einrichtungen vorzusehen. Im EG im Süden ist ein größerer Sanitärbereich samt Duschanlagen angeordnet, im 1. OG die Kantine und Küche samt entsprechender Einrichtung. Diese Bereiche werden über eine zentrale Frischwasserstation mit Warmwasser versorgt. Die Entwässerung der Sanitäranlagen erfolgt über ein PP-MD-Rohrsystem mit Fallleitungen in den WC-Kernen. Verzüge im EG sind möglich, z.B. wird im Müllraum ein Fettabscheider aufgestellt, welcher von der Kantine aus erreicht werden muss. Die Fallleitungen sind grundsätzlich bis zum vorbereiteten Grundleitungsanschluss zu erstellen und an diesen anzubinden. Darüber hinaus sind vom Übergabepunkt außen Regenwasserleitungen in Kunststoffausführung im Innenbereich zu installieren, zu verziehen und an Grundleitungen anzuschließen. Alle Leitungsanlagen sind nach Vorgabe GEG zu dämmen und brandschutztechnische Maßnahmen, sowie fachgerechte Befestigungstechnik ist zu berücksichtigen. Auch sind alle aufgeführten allgemeinen Vorgaben bzgl. der Vergabeeinheit zu beachten. Neben der Sanitärtechnik sind im Umfang ebenso Feuerlöschmaßnahmen auszuführen. Dies betrifft die Installation von sechs trockenen Steigleitungen über alle Geschosse in den Treppenhäusern samt Einspeisekästen außen und Entnahmekästen in den Ebenen. Im Technikbereich Sanitär gehört die Installation und Vorbereitung einer Hydranten-Trennstation zum Ausschreibungsumfang.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Einziges Zuschlagskriterium ist der Angebotspreis.
Zeitplan
- 21. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung