TED·284586-2026

Sanierung Hörsaal- und Seminargebäude A17 - Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-3, 7+8)

Landesverwaltungsamt- Staatliche HochbaubehördeSaarbrücken, GermanyVeröffentlicht 27. Apr. 2026
Auftragswert
~€3.5M
Geschätzt · Konfidenz medium
Einreichungsfrist
26. Mai 2026
-3 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Staatliche Hochbaubehörde des Saarlandes vergibt die Technische Ausrüstung für die Sanierung des denkmalgeschützten Hörsaal- und Seminargebäudes A17 an der Universität des Saarlandes. Die Leistung umfasst die Anlagengruppen 1-3 (Sanitär, Heizung, Lüftung) sowie 7+8 (Starkstrom, Fernmelde-/IT-Anlagen). Das 1962 erbaute Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde 1973 mit dem BDA-Architekturpreis ausgezeichnet. Die Vertragslaufzeit beträgt 1620 Tage (ca. 4,4 Jahre).

Vollständige Beschreibung anzeigen

Saarbrücken, Sanierung Hörsaal- und Seminargebäude - Gebäude A 17- Universität des Saarlandes, Campus Saarbrücken Leistung Technische Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3, 7+8

VergabeHero-Einschätzung

Die Staatliche Hochbaubehörde des Saarlandes saniert das denkmalgeschützte Hörsaal- und Seminargebäude A17 auf dem Campus der Universität Saarbrücken. Das 1962 erbaute Gebäude steht unter Denkmalschutz und erhielt 1973 den BDA-Architekturpreis. Gesucht wird ein Planungsbüro für die Technische Ausrüstung, konkret für die Gewerke Sanitär, Heizung, Lüftung, Starkstrom und IT-/Fernmeldeanlagen (Anlagengruppen 1-3 und 7+8 nach HOAI). Die Bauzeit ist mit rund 4,4 Jahren veranschlagt. Bieter müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Projekte im Bereich denkmalgeschützter öffentlicher Gebäude durchgeführt haben.

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Eignung

Zentrale Anforderungen

6 Punkte
  • Eignung nach §§ 122 ff. GWB und §§ 42 ff. VgV
  • Präqualifikationsnachweise (z. B. HPQR) anerkannt
  • Referenzen für vergleichbare Projekte im Bereich Denkmalschutz
  • Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • Gesetzliche Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB dürfen nicht vorliegen
  • Erfahrung mit technischer Ausrüstung in öffentlichen Gebäuden

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Darüber hinaus gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Saarbrücken, Sanierung Hörsaal- und Seminargebäude - Gebäude A1 7- Universität des Saarlandes, Campus Saarbrücken Leistung Technische Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3, 7+8

Projektbeschreibung: Die Staatliche Hochbaubehörde des Saarlandes plant die Sanierung des Hörsaal- und Seminargebäudes A 1 7 auf dem Campus der Universität Saarbrücken. Das Gebäude A1 7 wurde 1962 von den Architekten Albert Dietz, Bernhard Grothe und Rolf Heinz Lamour als Hörsaal- und Seminargebäude der Biologie erbaut. Es erhielt 1973 den Architekturpreis des BDA und steht heute als Einzeldenkmal unter Schutz. Es handelt sich um ein 2-geschossiges, freistehendes Gebäude mit einer Grundfläche von rd. 40 x 40 m. Das Gebäude liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur ebenfalls denkmalgeschützten Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek und grenzt an die Parkanlage des ehemaligen Botanischen Gartens. Aufgrund der Hanglage ist das Gebäude über Zugänge ebenerdig sowohl vom ehemaligen Botanischen Garten im Osten als auch von der Campus-Erschließungsstraße im Westen zugänglich. Die beiden Geschosse sind über eine offene, einläufige Treppe im Foyer miteinander verbunden, jedoch nicht intern barrierefrei erreichbar. Aufgrund der Hochschulnutzung ist das Gebäude als Sonderbau einzustufen. Da Hörsaal- und Seminarräume für deutlich mehr als 200 Personen gleichzeitig zur Verfügung stehen, ist die VersammlungsstättenVO anzuwenden. Die wesentlichen Funktionsbereiche sind: - Hörsaal 352 Sitzplätze bei ansteigendem Gestühl - Seminarräume mit insgesamt rd. 470 m² - großzügiges Foyer EG mit rd. 730m2 Abgesehen von den nachträglich eingebauten Raumtrennwänden im Foyer des Hörsaals befindet sich das Gebäude nahezu unverändert im ursprünglichen Bauzustand und lässt einen erheblichen Sanierungsstau erkennen. Gestaltgebend ist die stark profilierte Fassade aus Beton-Fertigteilplatten, deren Schädigung weit vorangeschritten ist, so dass eine Erneuerung erforderlich wird. Eine statische Überprüfung des Dachtragwerks aus Stahlfachwerkbindern als Flachdachkonstruktion hat ergeben, dass der Ausnutzungsgrad bereits bei rd. 90% liegt, so dass im jetzigen Zustand keine zusätzlichen Lasten wie z.B. PV-Module aufgenommen werden können. Die technische Gebäudeausstattung stammt zu großen Teilen aus der Erbauungszeit, ist nicht mehr zeitgemäß und weist erhebliche Mängel auf, so dass eine komplette Erneuerung erforderlich wird. Aufgrund aktueller Anforderungen an eine zeitgemäße Gebäudetechnik sind zusätzliche Technikflächen erforderlich, die nicht in das bestehende Gebäude integriert werden können und über eine denkmalverträgliche Gebäudeerweiterung sicher zu stellen sind. Für die Anlagengruppe Abwasser-, Wasser-, Gasanlage sind folgende Besonderheiten zu berücksichtigen: die vorh. sanitären Anlagen werden in Gänze demontiert und neu errichtet. Nach einer punktuellen Zustandsfeststellung der Abwasser-Bestandskanäle wurde festgestellt, dass die Abwasserkanäle unterhalb der Bodenplatte erneuert werden müssen. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz der Universität; die im Gebäude vorhandenen Anlagen werden in Gänze demontiert und den aktuellen Anforderungen entsprechend neu aufgebaut. Die raumlufttechnischen Anlagen müssen inklusive Kanalnetz sowie Mess- und Regeltechnik komplett erneuert werden. Die Anlagen sollen mit einer adiabatischen Verdunstungskühlung ausgestattet werden. Die Sanierungsvariante soll die Umsetzung des Raumprogrammes beinhalten sowie die Komplettsanierung der Gebäudehüllflächen, die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung und den Einsatz regenerativer Energien wie Photovoltaik. Für die energetische Optimierung soll als Zielgröße mindestens der GEG Standard erreicht werden. +++ Leistungsumfang: Vergeben werden die Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3+7+8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-9. In parallelen Verfahren werden zudem die Leistungen der Objektplanung Gebäude und der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 4-6 vergeben. +++ Projektzeitraum: Beginn Planung ab IV. Quartal 2026 bis Ende ca. II. Quartal 2028 einschl. haushalts- und baurechtlicher Genehmigungen. Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergaben ab III. Quartal 2028; Beginn Bauphase ab ca. I. Quartal 2029; Dauer rd. 24 Monate. +++ Projektkosten Folgende anrechenbare Kosten sind geschätzt für die Anlagegruppe 1 mit 372.316,92 € netto, für die Anlagengruppe 2 mit 930.040,45 € netto, für die Anlagengruppe 3 1.989.103,34 € netto und für die Anlagengruppe 8 - Gebäudeautomation - mit 58.537,82 € netto. In der Anlagegruppe 7 - nutzungsspezifische Anlagen - sind lediglich die Kosten für Handfeuerlöscher mit 4.878,15 € netto berücksichtig.

CPV 713000001620 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Faktoren 0-5; detaillierte Beschreibung siehe Erläuterung Angebotsphase in den Vergabeunterlagen

    30%
  • quality

    Faktoren 0-5; detaillierte Beschreibung siehe Erläuterung Angebotsphase in den Vergabeunterlagen

    50%
  • cost

    Faktoren 0-5; detaillierte Beschreibung siehe Erläuterung Angebotsphase in den Vergabeunterlagen

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 27. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 26. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link