Rueckbauplanung und Schadstoffsanierungskonzept fuer Gebaeude B26 am Universitaetsklinikum Bonn

Was wird ausgeschrieben
Das Universitätsklinikum Bonn schreibt Planungsleistungen für den Rückbau des Gebäudes B26 aus. Der Auftrag umfasst die Erstellung eines Schadstoffsanierungs-, Rückbau- und Entsorgungskonzepts (SRE-Konzept) zur Vorbereitung des Baufeldes für den zweiten Bauabschnitt des Zentralklinikums. Die Vertragslaufzeit beträgt 840 Tage.
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Rückbauplanung Gebäude B26 mit Schadstoffsanierungs-, Rückbau- und Entsorgungskonzept des 2. BA am Universitätsklinikum Bonn
Das Universitätsklinikum Bonn plant den Rückbau des Bestandsgebäudes B26 auf dem Venusberg-Campus, um Platz für den zweiten Bauabschnitt des neuen Zentralklinikums zu schaffen. Gesucht wird ein Dienstleister, der die Rückbauplanung übernimmt und ein detailliertes Konzept für die Schadstoffsanierung sowie die fachgerechte Entsorgung erstellt. Diese Leistungen orientieren sich an den Standards für Baufeldfreimachung und Rückbau. Der Auftrag erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 840 Tagen und erfordert Expertise in der Planung komplexer Rückbauvorhaben im Klinikbereich.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand der Beschaffung ist die Rückbauplanung einschließlich Erstellung eines Schadstoffsanierungs-, Rückbau- und Entsorgungskonzeptes (SRE-Konzept) für das Bestandsgebäude B26 auf dem Venusberg-Campus des Universitätsklinikums Bonn. Die Leistung dient der Vorbereitung des Baufeldes für den Neubau des Zentralklinikums 2. Bauabschnitt / Operatives Zentrum. Der Leistungsgegenstand umfasst Planungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 18 "Planungsbereich Baufeldfreimachung/Rückbau" (Stand 2014) einschließlich ergänzender besonderer Leistungen. Zu planen ist die vollständige Baufeldfreimachung durch Entkernung, Schadstoffsanierung, Rückbau und fachgerechte Entsorgung der anfallenden Materialien. Einzubeziehen sind insbesondere die Ermittlung und Bewertung vorhandener Schadstoffe, Probenahmen, Analysen, die Erstellung eines Schadstoffkatasters, die Entwicklung eines Sanierungs- und Rückbaukonzeptes sowie eines Entsorgungskonzeptes. Das Gebäude B26 weist eine Kubatur von ca. 49.600 m³ und eine Bruttogeschossfläche von ca. 16.100 m² auf. Es befindet sich in einem baulich verdichteten, sensiblen Klinikbereich und ist teilweise noch in Nutzung. Der Rückbau ist daher unter besonderer Berücksichtigung des laufenden Klinikbetriebs, der angrenzenden Bestandsbauten, der medizinischen Nutzungen, der Verkehrs- und Logistikstrukturen sowie der Schnittstellen zu weiteren Planungsdisziplinen zu konzipieren. Zu berücksichtigen sind insbesondere Anforderungen an Bauablauf, Baulogistik, Lärm-, Staub-, Erschütterungs-, Brand-, Arbeits- und Umweltschutz sowie die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen, behördlichen und technischen Vorgaben. Die Leistung umfasst ferner die fachliche und organisatorische Koordination der beteiligten Sonderfachleute und Fachplanungen, insbesondere in Bezug auf Tragwerksplanung, Baugrubensicherung, Spezialtiefbau, technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz, Schadstoffe, Entsorgung, Artenschutz, Kampfmittel, Beweissicherung und Baustellenlogistik. Die entstehende Baugrube bzw. das freigemachte Baufeld ist im Hinblick auf den späteren Neubau dauerhaft, standsicher und schnittstellenkonform zu planen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlag wird zunächst Auftragsstufe 1 beauftragt. Diese umfasst Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung einschließlich Probenahmen, Analysen und Schadstoffkataster. Die weiteren Auftragsstufen, insbesondere Ausführungsvorbereitung sowie Überwachung und Dokumentation der Rückbauarbeiten, werden optional in Abhängigkeit vom Projektfortschritt, dem tatsächlichen Bedarf sowie der Bereitstellung der erforderlichen Haushalts- und Fördermittel abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Abruf weiterer Leistungsstufen besteht nicht. Die Leistungen sind in deutscher Sprache zu erbringen. Die Planung hat nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik, den einschlägigen DIN-/DIN-EN-Normen, gesetzlichen und behördlichen Vorgaben sowie den besonderen Anforderungen eines Rückbaus im laufenden Klinikbetrieb zu erfolgen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price70%
Bewertet wird das wertbare Honorarangebot gemäß Preisblatt (Wertungssumme). Das niedrigste wertbare Honorar erhält 10 Punkte. Die Bewertung der übrigen Angebote erfolgt proportional in Relation zum niedrigsten Honorar gemäß der in den Vergabeunterlagen veröffentlichten Zuschlagsmatrix/Preiswertungsformel. Rundung und Wertungsregeln gemäß Vergabeunterlagen.
- quality30%
Bewertet wird die Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung anhand der Angaben im Formblatt "Projektteam" (Berufserfahrung in Jahren sowie Projekterfahrung als Projektleitung). Die Punktevergabe erfolgt gemäß der in den Vergabeunterlagen veröffentlichten Zuschlagsmatrix; für die Gesamtwertung wird der Mittelwert der Einzelbewertungen gebildet
Zeitplan
- 10. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 7. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung